Ego-Shooter
Entwickler: Propaganda Games
Publisher: Touchstone
Release:
07.02.2008
30.04.2008
07.02.2008
Test: Turok
70

“Schöne Ideen und bissfreudige Dinos verhindern leider nicht, dass der neue Turok aufgrund blöder Design-Schwächen unötig tief sinkt.”

Test: Turok
67

“Spielerisch und technisch größtenteils identisch - aber die extrem langen Ladezeiten nerven.”

Test: Turok
69

“Technisch etwas schwächer als die 360-Fassung, sonst identisch.”

Leserwertung: 82% [21]

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GC-Ersteindruck: Turok Next

Turok ist wieder da! Und er hat auch wieder Dinosaurier dabei! Allerdings sind T-Rex und Co. dieses Mal kein Kanonenfutter, das nach ein paar Streicheleinheiten aus der Minigun die Fangzähne fallen lässt - vielmehr habt ihr es mit teuflischen, blitzschnellen und ungemein tödlichen Biestern zu tun, denen man bestmöglich aus dem Weg gehen, oder noch besser sie auf Gegner hetzen sollte: Eine Feindesgruppe steht links, ein Rudel Velociraptoren lümmelt sich weit rechts. Warum ihnen also nicht mit ein paar Leuchtgranaten den Weg zum knackigen Gegnerfleisch zeigen, sich zurücklehnen und den Metzgersauren bei der Arbeit zusehen?

Der neue Turok, der irgendwann 2007 erscheinen soll, geht zwar spielerisch mehrere Schritte zurück zu den ersten beiden Teilen der Serie, hat aber sonst nicht viel mit ihnen zu tun. Ihr tragt jetzt weder Lendenschurz noch Federn im Haar, sondern die dicke Panzerung eines US-Marine, der mit einem stinkigen Kollegen auf einer nicht ganz einsamen Insel gestrandet ist. Ihr kämpft nicht nur gegen Dinos (und das idealerweise nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt), sondern auch gegen menschliche Gegner - deren Dasein ihr auch mittels einfacher Stealth-Elemente beenden dürft. Innerhalb der Story werdet ihr oft auf Bossgegner treffen - und aller Wahrscheinlichkeit nach aufgrund derer schierer Größe, großartiger Animation oder brachialer Lautstärke erstmal erstarren.

Eine Besonderheit des neuen Turok ist die intelligente Nutzung der Umgebung: Habt ihr einen hohen Aussichtspunkt gefunden, könnt ihr z.B. eure Minigun in den zweiten Feuermodus schalten, wodurch sie auf einen Sockel errichtet und ab sofort als durchschlagskräftige Selbstschussanlage dient - auch praktisch, um sich den Rücken freizuhalten. Oder ihr entdeckt in einer Höhle Geysire, die Methangas ausspucken. Das müffelt nicht nur, sondern lässt sich auch entzünden, wodurch der Flammenwerfer erheblich an Durchschlagskraft gewinnt. Und wenn ihr die Nase voll davon habt, dass sich eure Feinde ständig hinter Wänden und Felsen verstecken, zerbröselt ihr sie einfach!

Und jungejunge, war der T-Rex groß...

4P|Paul Kautz, Redakteur


Kommentare

andreasg schrieb am
Zierfish hat geschrieben:Turok 1 war absolut nicht meins...
der Nebel macht mich wahnsinnig... die andauernden Spawn von Gegnern machten mich Wahnsinnig... die pervers versteckten Schlüssel usw. habem ich wahnsinnig gemacht ....
....
neee das war damals nicht mein Spiel! (da war ich aber auch erst 9 oder 10)

Respawnende Gegner waren auf die mangelhaften Speicherfähigkeiten des N 64 zurückzuführen. Heute wie damals sind Entwickler viel zu faul, um typische Konsolenkrankheiten auf dem PC auszumerzen.
Die Gegner spawnten immer dann, wenn man etwas zurücklief. Zwar hinterliesen auch die respawnenden Gegner etwas Muntion, die Munition die man der Umgebung fand, respawnte aber nicht, was dazu führte, dass die Munition durch den ganzen Respawnmurks knapp werden konnte.
Die Sprungeinlagen und die Goodiesuche bzw. Schlüsselsuche waren aber neben der Lost Land Umwelt, die Elemente, die Turok 1 vom Mainstreamshooter abhoben.
Die in schrillen Comicfarben gehaltenen Levels in Turok 2 haben mir den Spass verdorben. Trauriger Höhepunkt war für mich der blaue Insektenbau, der mich neben einigen anderen Abschnitten eher an einen Mageninhalt erinnerte. Auch kam mir das Spiel sehr gestreckt vor. Eher Masse statt Klasse.
MCG06 schrieb am
Ich muss aber auch sagen das mir Turok 1, abgesehen vom Nebel, sehr
gut gefallen hat.
Ich hab erst später HL sowie UT gespielt, ca. 2000, klar das beide besser waren,
aber die HL Sprungeinlagen haben mich erst genauso um den Verstand gebracht, aber man wird ja besser, und heute machen mir Sprungeinlagen
generell bei keinem Spiel mehr Probleme.
Turok 2 fand ich auch ganz gut, einzig dieser derbe Umfang hat mich genervt, also hab ich nach ca. 3/4 des Spiels keine Lust mehr gehabt,
sodas ich den berühmten cheat BEWAREOBLIVIONISATHAND benutzt hab,
und die tatsache das ich ihn heute noch auswendig kann, lässt darauf schliessen wie oft ich ihn benutzt hab...!
Jemand sagte, der Nebel in Teil zwei sei genauso krass wie in Teil eins!
Hab ich anders in Erinnerung, werd aber zur sicherheit beide Spiele heut
nochmal starten...! :D
Zierfish schrieb am
Turok 1 war absolut nicht meins...
der Nebel macht mich wahnsinnig... die andauernden Spawn von Gegnern machten mich Wahnsinnig... die pervers versteckten Schlüssel usw. habem ich wahnsinnig gemacht ....
....
neee das war damals nicht mein Spiel! (da war ich aber auch erst 9 oder 10)
andreasg schrieb am
Turok 2 war also besser, weil Teil 1 so eine kurze Sichtweite hatte? Und weil diese spärliche Draw Distance durch Nebel kaschiert wurde?
Ich spreche übrigens als nicht Konsolen-User immer von der PC Version.
Ja Turok 1 (PC Version) hatte eine kurze Sichtweite. Ja jeder hats gesehen und es war erbärmlich. Aber die Sichtweite war bei Turok 2 (PC Version) keinen Deut besser. Vielmehr genauso mickrig.
Turok 1; wir schreiben das Jahr 1997. Konkurrenzprodukte waren MDK, Jedi Knight 1 oder ein indiziertes ID Spiel auf Basis der Quake 2 Engine. OK Turok hatte eine schlechte Sichtweite, lag aber bei Animationen, Waffeneffekten, Wasserdarstellung grafisch vorne.
Turok 2; wir schreiben das Jahr 1999. Die Unreal 1 Engine war bereits 1998 erschienen, setzte grafisch neue Maßstäbe und war auf PCs ausgerichtet. Turok 2 mußte aber immer noch auf dem n64 erscheinen und auch die PC Version hatte somit gegen die Unreal Engine Titel grafisch das Nachsehen.
Die Sprungeinlagen in Teil eins sind naturlich Geschmacksache. Anfangs hab ich wegen der häufigen Sprungtode die Krise bekommen. Als ich besser wurde, lief mir, ob des Nervenkitzels, der Schweiss über die Stirn. Später als als ich noch besser wurde waren die Sprungeinlagen über den Wolken natürlich ein Klacks.
Und das Suchen des Chronozepters (Teil 1). Seufz. Es handelte sich um eine optionale Superwaffe mit der man dem Obermotz so richtig eins vor den Latz knallen konnte. Was hab ich mich wie ein Schneekönig gefreut als ich endlich alle Teile beisammen hatte. Das sind so Momente die man in den Brothers of Arms, Call of Duties oder Battlefields dieser Welt lange suchen wird.
Alastor schrieb am
Nun ja,ich fand die Nebenlexkursion auch etwas ernüchternd - auch wenn der erste Teil ansonsten ganz nett war,bevorzuge ich dennoch den zweiten Teil^^
athila hat geschrieben:ICH WILL TUROK VERDAMMT NOCHMAL!! NET SON MÖCHTE GERN SCHEIß DIE PROZEN NUR NOCH MIT IHRER GRAFIK ANSTADT SICH UM GESCHICHTE ZU KÜMMERN :!: :evil: :evil:

Um mal einen Industrievertreter aus Mo's genialem Blog-Entry< zu zitieren:
"Wir produzieren nur noch Blut und Morde!" XD
schrieb am

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