nVidia: Raytracing-Techdemos: Justice Online und Atomic Heart - 4Players.de

 
Unternehmen
Entwickler:
Publisher: Nvidia
Jetzt kaufen

Wie findest Du das Spiel? 

Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       
von ,

nVidia RTX Raytracing-Techdemos: Justice Online und Atomic Heart

nVidia (Unternehmen) von Nvidia
nVidia (Unternehmen) von Nvidia - Bildquelle: Nvidia
nVidia hat zwei weitere Raytracing-Techdemos, die auf der CES 2019 von Jensen Huang (CEO) bei der Keynote präsentiert wurden, auch als eigenständige Videos veröffentlicht. Gezeigt wird das Echtzeit-Raytracing am Beispiel von Justice Online (beliebtes MMO in China), das in Kürze RTX-Support erhalten wird. Verglichen wird die Grafik mit RTX (Raytracing und DLSS; Kantenglättung mit Deep Learning) und ohne. Raytracing soll für realistischere Beleuchtung, Schatten und Reflexionen sorgen. Laut nVidia ist die Performance (GeForce RTX 2080Ti, i9 9900K, 32G RAM) in 4K bei beiden Szenarien (mit und ohne RTX) ähnlich. Auch bei Atomic Heart wird die Kombination aus Raytracing und DLSS veranschaulicht.



RTX ist die Grafikplattform, die Echtzeit-Raytracing (Verfolgung von Lichtstrahlen), Rasterization (derzeitiger Rendering-Standard), aufwändige Berechnungen und Maschinelles Lernen (Deep Learning) in Spielen ermöglicht bzw. kombiniert. nVidia: "Raytracing ist die ultimative Lösung für naturgetreues Licht, Reflexionen und Schatten mit einem Grad an Realismus weit jenseits dessen, was mit herkömmlichen Rendering-Techniken möglich ist. Turing ist der erste Grafikprozessor, der Echtzeit-Raytracing bietet."


Quelle: nVidia

Kommentare

Templar schrieb am
Das Spiel scheint, in Hinsicht auf Grafik, weit wichtigere Dinge nötig zu haben, als ein paar kleine Effekte, welche beim Spielen kaum auffallen dürten, den Ressourcenverbrauch um ein vielfaches steigern und nur auf den allerneuesten Nvidia-Grafikkarten funktionieren.
ronny_83 schrieb am
Wenn es denn irgendwann mal soweit ist, dass man Raytracing szenenübergreifend als Rendertechnik etablieren kann, wird der Mehrwert sicherlich vorhanden sein. Kenner werden in der Techdemo allerdings sofort bemerken, dass sie für den Vergleich hart geschummelt haben, um überhaupt eine Differenz zeigen zu können. Größtenteils haben sie beimDeaktivieren von Raytracing Environment Maps für die Reflexionen verwendet, die sie erstmal schön leer geräumt haben. So sahen die Reflexionen plötzlich total unspektakulär aus, obwohl eine voll ausgestattete Environment Map mit alles Objekten und Lichtquellen wahrscheinlich annähernd ein identisches Ergebnis erzeugt hätte. Einziger Unterschied wäre, dass die dynamischen Objekte und Effekte nicht dargestellt werden könnten. Aber selbst das hat man schon gesehen (reflektierende Fahrzeuge in Pfützen und Spielercharaktere in Spiegeln sind schon heute keine Besonderheit mehr), wenn auch nur über Tricks.
Onekles schrieb am
Es steckt halt noch in den Kinderschuhen. Über 3D-Grafik hat man Anfang der 90er auch nur gelacht.
Akabei schrieb am
Es ist eben auch abseits von Raytracing kein "heiden Aufwand" mehr im Film solche Effekte zu erzeugen. Da puzzelt man einmal in Lightroom oder Ähnlichem zusammen, was man an Belichtung und Reflexionen haben will und lässt den Rechner den Rest machen.
Raytracing hat natürlich nichtsdestotrotz seine Daseinsberechtigung, aber das, was man bisher in Spielen davon sehen konnte, ist entweder nicht sonderlich beeindruckend oder überfordert die käuflich zu erwerbende Hardware.
Vielleicht ist das in ein paar Jahren für Gaming relevant, im Augenblick ist es allerdings für Endkunden im Consumer-Bereich eher ein Marketing-Gag.
Doc Angelo schrieb am
Leon-x hat geschrieben: ?
13.01.2019 17:12
In Filmen werden CGI fast immer mit Raytracing erstellt. Das ist ja das genannte Ziel da hinzukommen. Siehe die Star Wars Demo.
Es hindert dich aber keiner dran andere Farbstimmung oder Filter zu benutzen. Aber damit ein CGI Effekt echt wirkt muss er halt realistisch auf Beleuchtung, Spiegelung und Verschattung reagieren. Sowas wäre ein heiden Aufwand es immer Bild für Bild anzupassen.
Wenn es sich um eine gemischte Szene handelt (Realfilm und CGI), dann muss das Environment Mapping so oder so erzeugt werden. Der Film ist nur ein 2D-Projektion der Kamera. Alles außerhalb des Bildes muss erst als 3D rekonstruiert werden um für die Reflektionen herzuhalten. Da es sich um einen Film handelt, können die ganz genau für das vorhandene Bild das machen, was nötig ist um den gewünschten Eindruck zu ermöglichen. Als Beispiel wäre da vielleicht der Metall-Terminator der durchs Feuer latscht: Perfekte Spiegelung der Flammen auf flüssigem Metall, aber eine Animation zum Gruseln.
Ich denke beim Film ist es so: Es muss glaubwürdig sein, nicht realistisch. Es muss gut aussehen, nicht realistisch. Sowas hilft denke ich auch dabei, die willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit aufrecht zu erhalten. Unter anderem ein Grund, warum wir immer noch 24 Bilder haben im Kino. 60 Frames sehen einfach zu sehr wie die Realität aus. Das will im Kino kaum einer.
Leon-x hat geschrieben: ?
schrieb am