The Witcher 2: Assassins of Kings: "Über 4,5 Mio. Raubkopien" - 4Players.de

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3D-Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt
Publisher: Namco Bandai
Release:
17.04.2012
17.05.2011
22.03.2013
Test: The Witcher 2: Assassins of Kings
84

“Geralt zeigt auf der 360 alle Stärken, aber auch viele Schwächen der PC-Version sowie einige technische Mankos, die von den neuen Inhalten ablenken. ”

Test: The Witcher 2: Assassins of Kings
84

“Ein unheimlich ansehnliches und spannendes Abenteuer, in dem man sich als erwachsener Fantasyfan verlieren kann - leider mit einigen ärgerlichen Schwächen im Kampf und Weltdesign.”

 
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The Witcher 2 - Raubkopien, legale Versionen und DRM

The Witcher 2: Assassins of Kings (Rollenspiel) von Namco Bandai
The Witcher 2: Assassins of Kings (Rollenspiel) von Namco Bandai - Bildquelle: Namco Bandai
In einem Interview mit der "PC Gamer" sprach Marcin Iwinski (CEO von CD Projekt) über die Anzahl der Raubkopien von The Witcher 2. Seinen Schätzungen nach, die u.a. auf Beobachtungen der Verbreitung des Spiels auf (aggregierten) Torrent-Seiten sowie auf internen Hochrechnungen basieren, ist das Rollenspiel über 4,5 Millionen Mal illegal runtergeladen worden. Zudem vermutet er, dass die wahren Zahlen noch weitaus höher liegen würden. Legal verkauft wurden knapp über eine Mio. Exemplare, was ein Raubkopien/Original-Verhältnis von 4,5-5:1 ausmacht - und diese Verteilung sieht Marcin Iwinski als "noch ganz in Ordnung" an. Seiner Ansicht nach sei die Realität wahrscheinlich noch weitaus schlimmer.

"I was checking regularly the number of concurrent downloads on torrent aggregating sites, and for the first six to eight weeks there was around 20-30k people downloading it at the same time. (...) Let's take 20k as the average and let's take six weeks. The game is 14GB, so let's assume that on an average not-too-fast connection it will be six hours of download. Six weeks is 56 days, which equals to 1344 hours; and with six hours of average download time to get the game it would give us 224 downloads, then let's multiply it by 20k simultaneous downloaders. (...) The result is roughly 4.5 million illegal downloads. This is only an estimation, and I would say that's rather on the optimistic side of things; as of today we have sold over one million legal copies, so having only 4.5-5 illegal copies for each legal one would be not a bad ratio. The reality is probably way worse." (Quelle: PC Gamer)

In dem Interview wird ebenso beschrieben, warum sich CD Projekt bei The Witcher 2 nicht für allzu komplexe DRM-Systeme entschieden hat. So sagte Marcin Iwinski, dass alle Kopierschutz-Alternativen, die sie in Betracht gezogen hätten, sowieso in nur wenigen Tagen geknackt worden wären. Deshalb fiel die Entscheidung auf ein halbwegs leichtes bzw. gar kein DRM-System (wir berichteten, mehrfach), schließlich seien diese System ziemlich nervtötend für die ehrlichen Käufer. Die Entwickler setzten daher auf die bisherigen treuen Spieler als Käufer und versuchten weitere Personen mit Bonus-Inhalten sowie Sammler-Editionen von einem Kauf zu überzeugen - und dies hat, seinen Ausführungen nach, zu einem durchaus fruchtbaren Markt geführt.
 
"We did not give up, but came up with new strategy: we started offering high value with the product - like enhancing the game with additional collectors' items like soundtracks, making-of DVDs, books, walkthroughs, etc. This, together with a long process of educating local gamers about why it makes sense to actually buy games legally, worked. And today, we have a reasonably healthy games market. (...) Plus, the DRM itself is a pain for your legal gamers - this group of honest people, who decided that your game was worth the 50 USD or Euro and went and bought it. Why would you want to make their lives more difficult?" (Quelle: PC Gamer)

Quelle: PC Gamer

Kommentare

OiOlli schrieb am
Minando hat geschrieben:Die Kopiererei zu legalisieren ist auch keine Lösung, das würde nur dazu führen dass man noch leichter und vor allem sicherer (Viren, Trojaner usw.) an Torrents und Co herankäme. Es ist eine Sache, die ganze Saugerei zu dramatisieren und über vermeintlich entgangene Gewinne zu jammern, aber marginalisieren sollte man die Kopiererei auch nicht.
Sicher? Bis vor relativ kurzer Zeit konntest und durftest das meiste kopieren. Und ist die Welt davon unter gegangen? In der Schweiz ist der reine Download so weit ich weiß immer noch legal. Sind dort alle Geschäfte geschlossen?
Ich wäre dafür das private kopieren wieder zu erlauben. Das gewerbliche Kopieren kann gerne verboten bleiben. Ich erläutere das auch gerne. Die meisten Leute die oft kopiert haben waren zumindest in meinem Umfeld Jugendliche (die The Witcher 2 nicht mal hätten kaufen können) oder Leute die soweiso kaum Geld haben. Bei beiden hat sich das in den meisten Fällen geändert sobald sie Geld hatten und das ohne das sie eine Abmahnung bekommen hatten oder sonstwie erwischt wurden. Nein sie haben sich freiwillig dazu entschieden. Und wirklich ausrotten wird man das kopieren sowieso nicht. Möglicherweise schafft man es das die Leute nicht mehr kostenlos saugen können aber ich wette diverse nennen wir sie mal Firmen stehen schon bereit um gegen einen geringen Obolus das sichere saugen zu gewährleisten. Das wäre ja auch nicht so das Wahre oder?
Aber gleichzeitig sollte man den Leuten auch wieder bewußt machen das wenn man es sich leisten kann die Software auch kaufen sollte und zwar direkt.
Ich hab übrigens in letzter Zeit auch gesündigt. Nicht das ich was runtergeladen habe nein ich hab mir Sachen gebraucht gekauft. Auch das ist ja nach diversen Publishern eine Sünde ohnegleichen.
Nebenbei geht mir dieses Milchmädchenrechnung auf den Sack. Selbst wenn Leute genug Geld für Spiele haben heißt das nicht das sie genug...
Jarnus schrieb am
Nach einer Vergewaltigung ist das Loch auch immernoch da.
made my day :Blauesauge: !
solange ich als entwickler mein soll erreicht habe, mein gehalt und das meiner mitarbeiter gesichert
ist und das nächste projekt schon ansteht, fände ich es sogar gut wenn möglichst viele leute mein
spiel "raubkopiert" hätten!
man will sein werk doch einem möglichst großen publikum präsentieren! von den 4,5mio (wobei seine
rechnung reichlich fragwürdig ist!) leuten die das spiel illegal gesaugt haben, hätte sich wohl so oder
so nur ein kleiner teil das spiel gekauft, zumindest im releasezeitraum zum vollpreis!
so hätte der entwickler/publisher keinen größeren gewinn erwirtschaftet und viel weniger menschen
hätten ihr spiel erleben können! was die zahl derer, die eventuell einen nachfolger kaufen,
geschmälert hätte!
wer weiß wieviele der 1mio kopien nur verkauft wurden, weil jemand der es raubkopiert hat zb. in
seiner klasse, in der familie oder in foren dafür "werbung" gemacht hat!? quasi Virales Marketing!
Vernon schrieb am
1 Mio verkauft, 5 Mio kopiert.^^ Dazu als Lob "Weiter so!" Anfeuerungen. Das hat was.
I würd´ mir als Entwickler etwas veräppelt vorkommen, aber sei´s drum. Wahrscheinlich kochen die Emotionen etwas hoch. Nach einer Vergewaltigung ist das Loch auch immernoch da.
Wie oft wurden eigentlich Battlefield 3 und Red Dead Redemption kopiert?
Meisterdieb1412 schrieb am
Solche Entwickler müssen belohnt werden. PC-Zocker, die was mit Rollenspielen anfangen können, sollten meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Kauf in Erwägung ziehen!
schrieb am

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