Nvidia: GameWorks DX12, DirectX-12-Performance-Schub, VRWorks und PC-Testversion von FF15

 
Unternehmen
Entwickler:
Publisher: Nvidia
Spielinfo Bilder Videos

Schnäppchen-Angebote

Stellenmarkt Jobbörse Jobware

Nachrichten

Folge uns

       
von ,

NVIDIA: GameWorks DX12, DirectX-12-Performance-Schub, VRWorks und PC-Testversion von FF15

Nvidia (Unternehmen) von Nvidia
Nvidia (Unternehmen) von Nvidia - Bildquelle: Nvidia
Bei der Game Developers Conference kündigte NVIDIA nicht nur die GeForce GTX 1080 Ti (wir berichteten) an, sondern stellte auch GameWorks DX12 vor - eine Ressourcensammlung für Spieleentwickler, die den Realismusgrad von Spielen, die auf Microsofts DirectX12-API basieren, erhöhen soll. Zugleich soll dadurch der Produktionszyklus verkürzt werden. Auch ein neuer Game-Ready-Treiber zur Steigerung der DirectX-12-Performance wurde präsentiert (siehe unten). "Vereint bieten diese Tools Spieleentwicklern neben beträchtlichen Leistungssteigerungen, eine Vielzahl neuer Rendering- und Simulations-Effekte sowie weitere Funktionen, die ihnen bei der Entwicklung von DirectX-12-optimierten Spielen helfen", erklärt der Hersteller.

Tony Tamasi, Senior Vice President of Content and Technology bei NVIDIA: "Wir haben unsere gesammelte Ingenieurserfahrung investiert, um die bisher umfangreichste Plattform für die Entwicklung von DirectX-12-Spielen abzuliefern, welche die bis dato fortschrittlichste Physik-Engine beinhaltet. Diese Ressourcen garantieren, dass GeForce-Gamer die beste Spielerfahrung in DirectX-12-Titeln genießen können - genau wie bisher in DirectX-11-Spielen."

"NVIDIA erschafft überwältigende, in Echtzeit berechnete Spezialeffekte und stellt diese für Spieleentwickler bereit", so Hajime Tabata, Division Executive bei Square Enix. "Viel von der visuellen Magie, die man heutzutage in Videospielen zu sehen bekommt, ist ein direktes Resultat der Arbeit von NVIDIA, die hinter den Kulissen passiert. Sie liefert eine unbezahlbare Kombination aus Quellcodes, Werkzeugen, Technologien und Ingenieursleistung, die erforderlich ist, um Spieleentwicklern dabei zu helfen, diese Dinge zu implementieren. Der Fortschritt, den wir durch diese Zusammenarbeit erreichen können, stellt nicht nur eine Evolution in der visuellen Darstellung dar, sondern sorgt dank des Einsatzes neuester Technologie für noch nie da gewesene Nutzererlebnisse." Auf der GDC 17 zeigte Hajime Tabata zudem Bildmaterial von Final Fantasy 15 auf PC. Das Rollenspiel lief auf einem PC mit GeForce GTX 1080 Ti. Allerdings soll diese "Test-Version" nicht als definitive Ankündigung einer PC-Fassung des Spiels verstanden werden. Sie würden nur Tests durchführen, heißt es.

Zur GameWorks Physik-Simulation und 'Asynchronous Compute' für DX12 heißt es: "Die neueste GameWorks-Version basiert auf den über zwei Millionen dokumentierten Codezeilen, die für Entwickler frei zugänglich sind. Sie liefern ihnen eine große Auswahl an verschiedenen Rendering- und Simulations-Effekten. GameWorks-Technologien kommen aktuell in über 1000 Spieletiteln zum Einsatz. DirectX 12 führte 'Asynchrone Compute' ein, das Grafik und Simulation vereint, indem GPUs nun auch nicht-grafische Arbeitslasten für Post-Processing, Belichtungs- und Physik-Effekte übernehmen können. Diese Effekte sind aktuell noch eingeschränkt, da die meisten Spiele nur wenige Millisekunden zuordnen können, um diese Art von nicht-grafischen Simulationen zu berechnen und gleichzeitig ein flüssiges Spielerlebnis garantieren. Um die Effizienz von Asynchronen Compute für Gaming-Effekte zu maximieren, stellt NVIDIA [eine] Physik-Engine in Echtzeit für DX12 vor. Diese kommt mit zwei Technologien, die die Vorteile von asynchronem Compute nutzen:

  • NVIDIA Flow 1.0: eine Bibliothek für visuelle Effekte, das Simulations- und Volume-Rendering von dynamischen Flüssigkeiten, Feuer und Rauch liefert. Unterstützt DirectX 12 und 11.
  • NVIDIA FleX 1.1:  eine vereinte partikelbasierte Simulationstechnik für visuelle Effekte in Echtzeit. Unterstützt DirectX12 Compute.
    (FleX und Flow sind jetzt kostenlos für alle registrierten Entwickler verfügbar.)

Die GameWorks-Updates beinhalten ebenfalls NVIDIA HairWorks 1.3, eine Bibliothek, die Entwicklern realistisches Haar- und Fell-Rendering in ihren Spielen ermöglicht. Version 1.3 unterstützt DirectX 12 und ist ab sofort verfügbar."


Über VRWorks (Virtual Reality) für DirectX 12 schreibt NVIDIA: "VRWorks beinhaltet Programmierschnittstellen (APIs), Bibliotheken und Funktionen, die es Headset- und App-Entwicklern erlauben, das VR-Erlebnis auf ein neues Level zu heben. Dank der neuen Updates unterstützt VRWorks jetzt auch DirectX12 und bietet bessere Leistungseffizienz, geringere Latenz sowie Plug-and-Play-Kompatibilität. Die Unreal Engine 4 sowie Unity 2017.1 beta (erhältlich ab Frühjahr) - und somit ein Großteil der Plattformen zur Spieleentwicklung - werden ebenfalls unterstützt."

NVIDIA präsentierte außerdem einen für DirectX-12-Spiele optimierten Game-Ready-Treiber. "NVIDIA hat den Code im Treiber weiterentwickelt und eng mit Spieleentwicklern zusammengearbeitet, um im Durchschnitt eine Leistungssteigerung von bis zu 16 Prozent zu liefern. Dies macht sich in DirectX-12-Spielen wie zum Beispiel Ashes of the Singularity, Gears of War 4, Hitman, Rise of the Tomb Raider und Tom Clancy's The Division bemerkbar.

Erfasst wurde die durchschnittlich prozentuale Leistungssteigerung der Benchmarks wie folgt: GeForce GTX 1080 bei einer Auflösung von 3840x2160 mit Treiber 368.81 vs 378.74 auf einem Intel Core i7 5930K, 16GB DDR4, Win10 x64. Ashes of the Singularity, Crazy Preset (46,5 fps va. 50,9 fps oder 9%), Tom Clancy's The Division 1.6, max. Grafikeinstellungen + 1x SMAA Ultra (31,5 fps vs. 32,7 fps oder 4%) Hitman, hohe Grafikeinstellungen + High SSAO (50,6 fps vs. 62,1 fps oder 23%), Rise of the Tomb Raider, sehr hohe Grafikeinstellungen + 2x SSAA (20,5 fps vs. 27,2 fps oder 33%) und Gears of War 4, Ultra Preset (41,2 fps vs. 45,2 fps oder 10%)."
Quelle: NVIDIA, Dualshockers

Kommentare

DonDonat schrieb am
Allerdings soll diese "Test-Version" nicht als definitive Ankündigung einer PC-Fassung des Spiels verstanden werden. Sie würden nur Tests durchführen, heißt es.
Aber klar doch: es wird also einfach so ein Prototyp für die PC-Version gebastelt, der dann später keinerlei Zusammenhang zum sehr wahrscheinlich noch Folgenden PC-Port hat :Blauesauge:?
Temeter  schrieb am
Treiber 368.81 vs 378.74
Vergleichen die da gerade ernsthaft einen 6 Monate alten Treiber mit einem, der noch nicht mal draußen ist?
schrieb am