Rise & Fall: Civilizations at War: Ersteindruck - 4Players.de

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Strategie
Entwickler: Midway San Diego
Publisher: Midway
Release:
12.06.2006
Test: Rise & Fall: Civilizations at War
81

“Der innovative Heldenmodus ist besser eingefügt, als ich dachte.”

Leserwertung: 86% [5]

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Rise & Fall: Ersteindruck

Rick Goodman ruft, die Strategiespieler kommen: Der Gründer der Stainless Steel Studios und Age of Empires-Miterfinder hatte am Midway-Stand neben Gummibärchen und tiefschürfenden GC-Eindrücken eine weit spielbare Version von Rise & Fall: Civilizations at War dabei. Das Spiel besteht aus zwei, eng miteinander verwobenen Teilen: Zum einen wäre da das klassische RTS, in dem ihr eure Basen in altertümlichen Szenarien von Ägypten bis Rom aufbaut, Armeen heranzüchtet und gegen den Feind kämpft. Jedes Scharmützel basiert auf echten historischen Vorlagen, weswegen ihr auch immer von einer zeitgeschichtlichen Person wie Julius Cäsar, Alexander dem Großen oder Cleopatra begleitet werdet, die als Helden mit ihren Spezialfähigkeiten die Armeen verstärken.

Allerdings sind diese Persönlichkeiten weitaus mehr als starkes schmückendes Beiwerk. Stattdessen könnt ihr jederzeit in den »Hero Mode« schalten und den Helden direkt steuern! In diesem Augenblick verwandelt sich das Strategiespiel in ein episches Hack’n Slay, denn natürlich schwingt ihr die Waffen eures Protagonisten selber, während die großen Armeen um euch herum weiter draufloshauen. Neben Schwert und Bogen (samt unterschiedlicher Munition) stehen euch auch Spezialattacken zur Verfügung, die z.B. den Feind einschüchtern oder viele Gegner auf ein Mal eliminieren. Da ihr als Held besonders mächtig seid, wäre das Spiel durch dauernden Einsatz des Hero Mode natürlich viel zu einfach – deswegen dürft ihr auch nur eine bestimmte Zeit als Held umherrennen. Ist die »Stamina« verbraucht, geht es in den normalen Strategiemodus zurück. Allerdings gibt es immer wieder spezielle »Hero Quest«-Missionen, in denen ihr vier bis fünf Minuten lang nichts anderes zu tun habt, als in einer Arena um euer Leben zu kämpfen – ganz ohne Basen- oder Truppenbau.

In manchen Aufträgen seid ihr auch vermehrt auf See unterwegs: Mit dicken Pötten (die ihrerseits noch bewaffnet und verstärkt werden dürfen) geht es anderen Schiffen bzw. strandnahen Siedlungen an den Kragen – entweder per Katapult oder gezielter Ramm-Attacke. Ihr dürft auch andere Boote entern, die nach erfolgreicher Übernahme sofort euch gehören. Da ein Held nicht gern allein ist, bietet euch Rise & Fall ab Januar 2006 einen umfassenden Mehrspielermodus, in dem neben dem normalen Strategieteil auch spezielles Augenmerk auf die Helden gelegt wird: Eine Art »Domination-Modus« verlangt von euch, mit eurem Helden spezielle auf der Karte verteilte Punkte zu besetzen und zu halten – je mehr, desto mehr Power-Ups regnet es für euren Titanen. Aber auch direkte Arena-Matches zwischen mehreren Helden sind geplant.


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