City of Villains: Seltsame Wesen in Bloody Bay gesichtet - 4Players.de

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Rollenspiel
Entwickler: Cryptic Studios
Publisher: NCsoft
Release:
31.10.2005
Test: City of Villains
87

Leserwertung: 87% [2]

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City of Villains - mysteriöse Shivanwesen

Als die Welt um sie herum kollabierte, schossen verzweifelte Wissenschaftler tausende Sonden ins All, um vor dem, was ihre Welt zu verschlingen drohte, zu warnen. Die Arcosianer wussten, dass diese Plage eventuell auch andere Sternensysteme erreichen konnte und hofften, dass dieser winzige blaue Planet, den man Erde nannte, dieses katastrophale Schicksal abwenden könne.

Hunderte von Jahren später begab sich der Australier Kurrin Wirake auf seine traditionelle Pilgerfahrt zur Erforschung seiner Vorfahren, eine Traumreise, die die Landschaft seiner einheimischen Leute mit den mystischen Geschichten, die an bestimmten Orten über die Zeit hinweg passiert sind, verbindet.

Laut der Geschichte seines Volks bewahrt die Erde eine Erinnerung an ihre eigene Herkunft. Diese Erinnerung hallt von der modernen Welt zurück und manifestiert sich oft als "guruwari" oder "Saat des Lebens”. Während seiner Suche nach dem vibrierendem Echo der Erschaffung der Erde fand Kurrin stattdessen die Warnung vor einer möglichen Zerstörung. Im Schatten des bekannten Felsens Ularu entdeckte Kurrin eine der Kapseln, die vor über 800 Jahren von den zum Tode verurteilten Arcosianern ausgesandt wurden.
Die Kapseln wären wohl für immer in Kurrins abgelegenem Dorf verblieben, wenn nicht ein australisches AWACS-Flugzeug direkt darüber geflogen wäre. Während eines einfachen Testflugs empfing das Überwachungsequipment ein ungewöhnliches Signal, das von Kurrins Dorf ausging. Das australische Militär untersuchte es und nahm den verärgerten Dorfbewohnern die Kapseln ab. Danach riefen sie ihre Freunde bei der NASA an und baten um Hilfe bei der Entschlüsselung des außerirdischen Signals.

Die leitende Kryptologin, eine Inderin namens Seetha Neremanu, entschlüsselte den Code in wenigen Stunden. Dr. Neremanu alarmierte umgehend den UN-Sicherheitsrat darüber, dass ein gigantischer planetarer Verschlinger auf dem Weg hierher war. Der Name des Dinges war nicht in der menschlichen Sprache auszusprechen, deshalb nannte es Dr. Neremanu "Shiva", nach der indischen Gottheit "Zerstörer der Welten”. Shiva, betonte sie, würde die Erde innerhalb eines Jahres erreichen.

Mit der Hilfe geheimer außerirdischer Technologie der russischen Regierung stellten die Vereinten Nationen eine multinationale Streitkraft von Superhelden zusammen, um der bevorstehenden Gefahr entgegenzutreten. Dr. Neremanu nannte diese Gruppe von Helden "Operation Vishnu,”, die aus russischen, amerikanischen, chinesischen und französischen Freiwilligen bestand, die "Beschützer". Mit dem Ziel, Shiva durch einen nuklearen Schlag zu vernichten, wurde Operation Vishnu im Spätsommer 1989 gestartet.
Nach der erfolgreichen Explosion verschwand Shiva aus dem Bereich der Tiefenraumdetektoren – aber auch die Helden, welche die Raketen zum Ziel brachten, blieben spurlos verschwunden.

In genau diesem Sommer stürzte der Meteoritenschauer auf Bloody Bay herab, der die Insel verwüstete und neben direkten Schaden auch Strahlungsschäden und andere, noch tückischere Krankheiten verursachte. Am seltsamsten war die Tatsache, dass eine seltsame Energieform die Leichen einhüllte und sie in protoplasmische Wesen voll von Shivas Wut verwandelte. Die Wenigen, die über Shiva bescheid wussten, fragen sich, ob diese neuen Kreaturen, die Shivans versuchen, die Stücke wieder zusammenzusetzen um so den Zerstörer der Welten wiederzuerwecken.

Was einige der Forscher, welche die Shivans und ihre Meteoriten beobachten, jedoch mehr verwundert, ist, dass Ausläufer der Energien dieser Fragmente sich meilenweit über die Insel hinziehen. Es gibt Hinweise darauf, dass nahe dem Nexus ein gigantischer Baum die Energien absorbiert. Niemand weiß jedoch, was es damit auf sich hat.
 
Im Anschluss dieser Zerstörung evakuierte Arachnos so viele wie möglich und ließ den Rest zurück. Von Lord Recluse und einer feigen internationalen Gemeinschaft, die nicht wagte in seinen Herrschaftsbereich einzudringen, im Stich gelassen, verfielen die Inseln im Lauf der folgenden Jahre zusehends.

Erst vor kurzem wurde entdeckt, dass der Meteor unglaubliche Eigenschaften besaß: einige, die der Strahlung ausgesetzt waren bekamen plötzlich Superkräfte. So kam es zur massiven Rückkehr Arachnos und verschiedener Glücksritter und Forscher. Natürlich konnte Longbow nicht erlauben, dass Lord Recluse die alleinige Kontrolle über dermaßen mächtige Mittel hatte und entsandte ein Team, die Inseln im Namen der humanitären Hilfe abzuriegeln um jenen zu helfen, die von Arachnos zurückgelassen worden waren.
 
Jetzt kämpfen Helden und Schurken gegeneinander um die Kontrolle über die Meteoritenbruchstücke. Sie agieren unabhängig von Longbow und Arachnos um nicht unfreiwillig Auslöser des drohenden dritten Weltkriegs zu werden. Unglücklicherweise behindert dies die weitere Erforschung der Meteoritentrümmer und was es mit den seltsamen Energieströmen auf sich hat, die zu jenem mysteriösen Baum im Zentrum der Inselgruppe führen.

Diese Mysterien müssen gelöst werden, denn falls Shiva sich tatsächlich wieder zusammensetzen sollte, wird sie sich als erstes dem nächsten Opfer zuwenden – der Erde!

City of Villains startet am 31. Oktober und wird für ordentlich Action im MMORPG-Bereich sorgen.


Quelle: NCsoft

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