Horizon Zero Dawn
04.10.2016 13:19, Michael Krosta

Was kann man abseits der Story-Missionen machen?

Wer sich im Action-Adventure Horizon: Zero Dawn abseits der Storypfade bewegt, wird in der offen gestalteten Spielwelt genügend Möglichkeiten haben, sich in Nebenquests und anderen Beschäftigungen auszutoben. Das hat Game Informer während eines Besuchs bei Entwicklerstudio Guerilla Games in Amsterdam in Erfahrung gebracht und nennt auch umgehend ein paar Beispiele, womit man sich die Zeit vertreiben kann.

Da wären z.B. die so genannten Corruption Zones: Dabei handelt es sich um Areale, in denen sich besonders gefährliche Kreaturen aufhalten und wo es zu größeren Schlachten mit vielen verschiedenen Typen der Maschinenwesen kommen dürfte, in denen man mehr Erfahrungspunkte sammeln und neue Gebiete entdecken kann.

In den Hunter Challenges bekommt man dagegen die Chance, sich durch das Meistern von Herausforderungen innerhalb einer Jäger-Gilde nach oben zu arbeiten. Bevor man Zutritt bekommt, muss man sich jedoch erst als würdig erweisen. In den Herausforderungen lernt man vor allem den Umgang mit dem Kampfsystem und der Ausrüstung. Im Rahmen der Demonstration bestand eine von ihnen z.B. darin, drei Glinthawks innerhalb von drei Minuten mit einer bestimmten Waffe zu töten, um die höchste Medaille als Belohnung zu erhalten. Da sich aber auch andere Kreaturen einmischen können, kann es nach Angaben von Game Informer bei diesen Jäger-Herausforderungen ziemlich chaotisch zugehen.

Die Tribe Quests dienen dagegen in erster Linie dazu, sich mit den verschiedenen Kulturen, ihren Standpunkten und dem Verhältnis zueinander zu beschäftigen. In der Welt von Horizon gibt es zahlreiche Stämme, die sich über verschiedene Klimazonen verteilen und auf eigene Weise mit der Situation umgehen, sich dabei teilweise sogar feindlich gegenübertreten. Durch Tribe Quests soll Protagonistin Aloy mit neuen Leuten in Kontakt kommen und dabei auch neue Blickwinkel kennenlernen. Sie selbst ist bis dahin lediglich mit den Gebräuchen und der Weltsicht ihres eigenen Stammes vertraut, dem Nora-Stamm.

Darüber hinaus wird auch das Jagen und Crafting viel Zeit beanspruchen, wenn man durch die erfolgreiche Jagd auf Tiere und / oder Maschinen mit wertvollen Ressourcen für eine bessere Ausrüstung oder Munitionsnachschub belohnt wird. Da das Inventar von Aloy begrenzt ist, lässt sich auch der Platz zum Verstauen von Gegenständen mit den richtigen Materialien erweitern.

Daneben sollen auch spontane Ereignisse für Abwechslung abseits des Storypfades sorgen. Der Autor brichtet z.B. von einem verletzten Mann, auf den man zufällig trifft (...und dessen Hilferufe man auch ignorieren könnte). Entscheidet man sich, ihm zu helfen, wird man am Ende dieser spontanen Quest mit einer verbesserten Ausrüstung belohnt. Das soll aber nur ein erster Einblick in die Nebenbeschäftigungen gewähren, von denen es laut Guerilla noch viele weitere geben wird. Während bisher meist der Kampf im Mittelpunkt steht, will man auch Nebenquests bieten, bei denen die Story einen höheren Stellenwert einnehmen soll. 

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