Wii U
Hardware
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release:
02.12.2006
18.11.2012
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Wii U - Schwache Verkaufszahlen aus den USA

Wii U (Hardware) von Nintendo
Bildquelle: Nintendo
Auch in den USA scheint sich die Wii U nicht wirklich gut zu verkaufen. Zunächst wurde geschätzt, dass im Januar 2013 knapp 55.000 Konsolen auf dem US-Markt abgesetzt wurden (wir berichteten). Mittlerweile will CNET von einem Industrie-Insider die nicht veröffentlichten Zahlen des Marktforschungsunternehmens NPG Group erfahren haben. Demnach sollen die Verkaufszahlen leicht darüber liegen und zwar bei 57.000. Vergleichswerte: Im dritten Monat nach der Wii-Veröffentlichung (Januar 2007) wurden 435.000 Konsolen verkauft. Erst im 60. Monat (Oktober 2012) nach dem Verkaufsstart wurde ein ähnlich niedriger Wert verzeichnet. Die Xbox 360 hat sich im gleichen Zeitraum (Januar 2013) über 281.000 Mal verkauft - knapp fünfmal so viel wie die neue Konsole von Nintendo.

Betrachtet man allerdings die Gesamtverkaufszahlen seit der Markteinführung (drei Monate nach Launch), sieht die Lage für Nintendo in den USA etwas besser aus.


(Bildquelle: Gamasutra.com)

Die Wii U befindet sich offensichtlich in guter Gesellschaft und liegt knapp vor Xbox 360 sowie PlayStation 3, aber es darf nicht vergessen werden, dass die PlayStation 3 bei der Markteinführung ziemlich teuer und die Xbox 360 oft ausverkauft war. Dennoch ist die rapide Abnahme der Verkaufszahlen so kurz nach der Markteinführung kein gutes Zeichen. Gamasutra kommt zum Schluss, dass Nintendo dringend nachlegen müsse, insbesondere bei dem Spiele-Aufgebot - schließlich würden in den nächsten Monaten kaum nennenswerte Titel erscheinen. Eine Preissenkung wäre ebenfalls möglich, jedoch würde solch ein Schritt Nintendo weitere Verluste bescheren, da der Hersteller pro Konsole draufzahlen müsste.

Bis zum 31.12.2012 sind 3,06 Mio. Konsolen verkauft worden. Nintendo hatte im letzten Quartalsbericht die weltweite Wii U-Absatzprognose für das aktuelle Geschäftsjahr (1. April 2012 bis 31. März 2013) um 1,5 Mio. Einheiten nach unten korrigiert. Nintendo schätzt, dass bis Ende März vier Millionen Exemplare über die Ladentheken gehen werden.

Letztes aktuelles Video: Ankuendigung des neuen Yoshi-Spiels


Quelle: gamasutra.com, CNET

Kommentare

  • Naja man sollte die Spiele natürlich trotzdem kaufen. Darum ging's ja mehr oder minder. Wenn ich die Spiele eh kaufen will, dann kann ich auch die Hardware erwerben, auf denen die nativ laufen. Wenn ich die Hardware emulieren kann, brauche ich die Spiele auch nicht mehr kaufen. Bei nicht mehr  [...] Naja man sollte die Spiele natürlich trotzdem kaufen. Darum ging's ja mehr oder minder. Wenn ich die Spiele eh kaufen will, dann kann ich auch die Hardware erwerben, auf denen die nativ laufen. Wenn ich die Hardware emulieren kann, brauche ich die Spiele auch nicht mehr kaufen. Bei nicht mehr verfügbarer oder inkompatibler Hardware ist meine Hemmschwelle auch geringer. Auch, weil Nintendo mitunter für uralte Software mehr Geld haben möchte als für ein durchschnittliches, modernes Indiespiel. (Nein, SCHENKEN sollen die mir nichts, darum geht es nicht!)
  • Ich meine, wo kämen wir hin, wenn ich halt mal tausend Flocken in einen PC investiere und dafür drei Systeme emulieren und die Spiele kopieren könnte? Naja man sollte die Spiele natürlich trotzdem kaufen. Bei so ganz alten Spielen ist mir das egal, aber neue Spiele kaufe ich auch aus Prinzip, weil  [...] Ich meine, wo kämen wir hin, wenn ich halt mal tausend Flocken in einen PC investiere und dafür drei Systeme emulieren und die Spiele kopieren könnte? Naja man sollte die Spiele natürlich trotzdem kaufen. Bei so ganz alten Spielen ist mir das egal, aber neue Spiele kaufe ich auch aus Prinzip, weil ich will, dass die Spiele die ich mag auch kommerziell erfolgreich sind und neue Spiele kommen, die ich mag. Leider habe ich auch zu lange (bis einschließlich Modern Warfare 2 ) Call of Duty gekauft. Jetzt ist das ein Selbstläufer geworden. Teilweise ist es auf einem Emulator halt auch einfach besser. (Naja vor allem graphisch... oder Save States... Und mit passendem Controller auch echt wie früher!! Und manche (okay, doch eher wenige) ältere Titel habe ich sogar auf XBL o. Virtual Console gekauft... )
  • Trotzdem gibt es da auch das sehr gute ZSNES und das braucht kaum Ressourcen. Es gibt sogar passable Emulatoren für NDS u.a. Klar gibt es die. Aber die arbeiten dann meist mit Tricks für bekannte Spiele oder die roms werden direkt angepasst. Zum Zocken reicht das allemal, kaum einer spielt ja die  [...] Trotzdem gibt es da auch das sehr gute ZSNES und das braucht kaum Ressourcen. Es gibt sogar passable Emulatoren für NDS u.a. Klar gibt es die. Aber die arbeiten dann meist mit Tricks für bekannte Spiele oder die roms werden direkt angepasst. Zum Zocken reicht das allemal, kaum einer spielt ja die obskuren, schlechten Titel. Mir ging es ja nur darum, dass Emulieren, insbesondere mit korrekten Timings, keine Lachnummer ist, die man mit ein wenig Performance so aus dem Ärmel schüttelt. Der Dolphin hat nämlich auch seine Problemchen und da muss hier und da gebastelt werden. Echte emu ist das nicht und das ist auch ganz gut so. Ich meine, wo kämen wir hin, wenn ich halt mal tausend Flocken in einen PC investiere und dafür drei Systeme emulieren und die Spiele kopieren könnte?

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