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Yakuza 4: Shun Akiyama-Trailer


Shun Akiyama-Trailer
Fazit Yakuza 4, 24.03.2011:

Yakuza versteht den Spaß am Spiel als oberstes Prinzip - und tut verdammt gut daran. Denn genau so muss der viel zitierte offene Sandkasten aussehen! Und weil der westlichen Fassung des VorgĂ€ngers das Flirten mit Hostessen fehlte, gibt mir die fast vollstĂ€ndige Yakuza 4-Lokalisierung genug Anreiz, mich noch einmal stundenlang in den Etablissements des fiktiven Tokios herumzutreiben. Sogar meinen eigenen Club darf ich diesmal fĂŒhren! Die Onlineranglisten der zahlreichen Minispiele halten mich zusĂ€tzlich auf Trab. Doch leider verpasst Sega den Augenblick, an dem sich ein Neuanfang geradezu aufdrĂ€ngt. Denn obwohl sich im vierten Yakuza erstmals die Wege von gleich vier Protagonisten kreuzen, bleibt doch alles beim Alten - sowohl spielerisch als auch technisch und erzĂ€hlerisch. Fast alle Minispiele hat man schon gesehen, die brutalen PrĂŒgeleien gibt es genau so seit fĂŒnf Jahren, Kamurocho kenne ich lĂ€ngst wie meine Westentasche. Und so sehr ich die sympathischen Albernheiten liebe, ĂŒber die mich die Yakuza-Serie schmunzeln lĂ€sst, so sehr wĂŒnschte ich, sie wĂŒrde sich dort ernst nehmen, wo sie großes Gangsterdrama ist. Stattdessen rumpelt der hervorragend inszenierte Thriller recht ungeniert ĂŒber einige absurde Drehbuchkonstruktionen. So gut die Gratwanderung zwischen großem Kino und naiver Spielwiese oft gelingt, so sehr weigert sich Yakuza, den Kinderschuhen zu entwachsen. Sega, es war schön in Kamurocho - es ist Zeit fĂŒr einen Neuanfang!





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