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Shadows of the Damned: Bosskampf-Trailer


Bosskampf-Trailer
Fazit Shadows of the Damned, 22.06.2011:

Shadows of the Damned ist ein wahrer Höllenritt mit einem Helden, der beinahe ebenso viele Schimpfworte oder sexuelle Anspielungen wie Projektile verschießt. Überhaupt gibt sich die Dämonenjagd nicht zimperlich: Sudo51, Shinji Mikami und Massimo Guarini servieren einen kompromisslosen, angenehm scharfen Cocktail aus Horror, Action, Sex und Gewalt. Ja: Die Action verläuft auf Dauer mit ihrem Fokus auf Arenakämpfe zu eintönig. Und die Levelstrukturen legen letztlich zu viel Wert auf "Finde den richtigen Schlüssel" als auf ernsthafte Erforschung. Doch die gnadenlosen Bosse sowie die eingestreuten Rätsel lockern das Geschehen fast immer zum richtigen Zeitpunkt auf - ganz zu schweigen von den interessanten Zwiegesprächen zwischen Garcia und seinem Sidekick Johnson. Wenn das Team die Unreal Engine beherrscht hätte, wer weiß, in welche Regionen der Dämonenjäger vorgestoßen wäre? Doch da abseits der typischen Probleme wie Textur-Streamen auch die Animationen sowie die Mimik nicht mit der bizarren Unterweltkulisse mithalten können, steht sich der ballistische Horrortrip neben seiner inneren Wiederholungsanfälligkeit auch äußerlich selbst im Weg. Dennoch: Shadows of the Damned ist für mich eine der größten Überraschungen des Jahres - zumal meine Erwartung angesichts der letzten Spiele von Suda-San gering war. Mir ist dieser feurige Trip in die Abgründe der Hölle jedenfalls lieber als die langatmige Reise in den Verstand einer gewissen Alice!


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