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Splinter Cell: Blacklist: Extended Walkthrough



Extended Walkthrough
Views: 5576   34 Bewertungen
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Fazit Splinter Cell: Blacklist, 14.08.2013:

Wenn sich das Urgestein der Stealth-Action mit Tricks und Köpfchen an gefährlichen Wachen vorbei mogelt, kehrt Splinter Cell zu seinen Wurzeln zurück. Ich bedaure zwar, dass der endlich gelungene Generationswechsel nur einen schnelleren Spielablauf inszeniert – dafür genieße ich das aufregende Versteckspiel, in dem ich Gegner und Umgebung auf vielfältige Weise manipuliere. Die Feinde spielen clever mit: Sie suchen gründlich, sprechen sich ab und reagieren aufmerksam auf Veränderungen. Fehler machen sie, weil sie den Bereich über ihrem Kopf ignorieren und ohne Verstärkung zu ausgeschalteten Kameraden rennen. Je nach Geschmack wird Sam so zum schießwütigen Rambo, zum blitzschnellen Killer oder lässt sich wie ein Geist nicht blicken. Leider ist es zu einfach, dass er bis zu drei Wachen markieren und automatisch erschießen kann. Sam ist auch zu mächtig, wenn er fast gefahrlos per Knopfdruck die Deckung wechselt und mitten im Einsatz seine Vorräte auffüllt. Nicht zuletzt versinkt der oberflächlich spannende Thriller in einem Pathos, das militärische Hardliner völlig unreflektiert zu Helden erklärt. Doch spätestens auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, wenn fast alle spielerischen Krücken wegfallen, wird die Handlung zur Nebensache. Einsätze mit einem menschlichen Partner sind sogar noch spannender, weil das taktische Vorgehen ein durchdachtes Hand-in-Hand erfordert. Trotz kleiner Schwächen belebt dieses Splinter Cell nicht nur seine alten Stärken wieder. Es ist spielerisch und inhaltlich auch der umfangreichste Teil der Serie. Und ein guter Schlussstrich unter einer schweren Ära!


Kommentare

Danarama schrieb am
Ich muss gestehen, nach anfänglicher Skepsis finde ichs nichtmal schlecht!
Bei Splinter Cell hatte man schon immer das Gefühl, dass das Gameplay an Sams "Gemütszustand" angepasst wird (oder andersrum, je nachdem^^).
Vom Vorzeigeagenten, der nur auf direkten Befehl und aus Notwendigkeit tötet, über den einsamen Wolf dem nach und nach immer mehr Freiheiten eingeräumt werden, bis hin zum, durch den Tod seiner Tochter, kaputten und versoffenen Doppelagenten.
Und schließlich erfährt dieser Mann, der nebenbei auch noch für den Tod seines besten Freunds verantwortlich ist, dass er fallengelassen wird und seine Tochter nicht durch einen Unfall gestorben ist.
Und genau dieses Zusammenspiel von Gameplay und der Verfassung in der sich Sam befindet kam vor allem in Conviction (meiner Meinung nach zumindest) absolut passend rüber. Ein scheiß wütender, verbitterter, auf Vergeltung sinnender Vater.
Erkläre mir irgendwer bitte, wie man ein passenderes Gampeplay für diese Ausgangslage hätte finden können. Schnell, rabiat, rücksichtlos... passend.
Wenn das neue Splinter Cell sein Gameplay mit einer entsprechenden Geschichte "belegt"... warum nicht?
superboss schrieb am
Ich glaub ich schreib mal ein paar Mails an ein paar Behörden wegen der Folter Szene. Da muss doch was zu machen sein..
MicroDaCheata schrieb am
Ich hab Max Payne verehrt ebenso wie Splinter Cell - beides 3rd-Person-Spiele mit TOTAL UNTERSCHIEDLICHER Herangehensweise aus Spielersicht. Wenn ich sehe, wo die Serien heute stehen, ist das einfach nur traurig: Problemlos könnte man Sam Fisher gegen Max Payne austauschen, der eine würde prima ins Spiel des anderen passen - alles austauschbar und zwar komplett! Hätte man diese Entwicklung jemandem vor zehn Jahren vorausgesagt, man wäre für verrückt erklärt worden!
Ich hoffe bloß, dass sie nicht auch noch "mein" Thief veractionalisieren...
Setschmo schrieb am
das ist mir zu wenig action für Splinter Cell :P da geht doch mehr :D
old z3r0 schrieb am
Khedaar hat geschrieben:boron92 maja es ist eig. auch so das spezialeinheiten wie sam einer ist nunmal eig. wirklich so rumspringen können, das was in den vorherigen teilen war ist eher unrealistisch^^
aber mit dem rest geb ich dir echt recht ist zu sctionreich geworden
Kann sein das es realistischer ist, allerdings hat dieses limitieren der Fähigkeiten zumindest bei mir dafür gesorgt das ich behutsam um die Ecke geguckt habe, um erstmal alles langsam und vorsichtig zu erkunden und dann meine "Moves" zu machen, statt wie ein Rambo loszusprinten, überall hochzukraxeln und dann alle per Auto-aim abzuknallen... oder, wenn das nicht hilft, einfach ne Rakete drauf zuwerfen... :x
schrieb am

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