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The Witcher 3: Wild Hunt: Epilog: Sinn und Unsinn

Eine Spielumsetzung einer Romanvorlage birgt stets einige Probleme. Dabei entsteht ein nicht ganz bierernster (dafür aber interessanter) Blick auf The Witcher 3.



Epilog: Sinn und Unsinn
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Kommentare

Wortgewandt schrieb am
Heiler Bimbam...DAS ist Benjamin Schmädig in dem Video? Auf dem Foto sieht er aus, wie ein 19 jähriger Nerd. Ich bin gerade total schockiert. :)
Alandarkworld schrieb am
Es ist zwar kein Rollenspiel, aber das gleiche Problem mit dem "ständig von null anfangen" hat doch die Metroid-Serie genauso. Ich bin ein großer Metroid-Fan, und Other M war einfach in mehrfacher Hinsicht ein absoluter Tiefpunkt. Dort schaltet Samus ihr mühsam erarbeitetes Waffenarsenal freiwillig auf Kommando ab, obwohl sie dadurch zum Teil leichte Beute wird. Erst wenn es dem Herrn General in den Kram passt, darf man wieder die schwereren Geschütze auspacken. Was für ein Schwachsinn. Ganz ehrlich: da ist es mir lieber, wenn die Entwickler gar keine Erklärung liefern und mich vor vollendete Tatsachen stellen, als da künstlich irgendeine Erklärung an den Haaren herbei zu ziehen.
Gemischte Gefühle hatte ich auch in Assassin's Creed: Brotherhood. In AC2 musste man sich mit einigem Aufwand die Schlüssel für eine besondere Rüstung erarbeiten, die neben hohen Stats auch ein ansehnliches Äußeres bot. In AC: Brotherhood sieht man in einer der allerersten Szenen, wie besagte Rüstung (ohne Held darin) von einer Kanonenkugel zerfetzt wird. Die Festung, die man sich in AC2 langsam aufgebaut hat - was ich toll fand - wird von eben jenen Kanonen in Stücke geschossen. Motivation zum Spielbeginn sieht anders aus, da fragt man sich als Spieler "WARUM????" und die Stumme Antwort der Entwickler ist "Weil wir's können". Wenn man da als Spieler so mit der Nase drauf gestoßen wird, fühle ich mich zumindest schon ein bisschen veralbert und an der Nase herum geführt.
Absolut positiv anmerken möchte ich an dieser Stelle Baldur's Gate, da man die Charaktere aus Teil 1 sofort und ohne Umschweife in Teil 2 importieren konnte. Auch Kingdom Hearts liefert bei Teil 2 eine plausible storytechnische Erklärung warum man skillmäßig nochmal von vorne anfangen muss.
Zu Geralt's Fähigkeiten. Ich finde, CDPR hätte noch viel viel weiter gehen können. Warum kann ich Geralt nicht komplett auf Magie skillen? Die Loremonger sagen: weil er ein Hexer ist, der kann das eben nicht. Ich...
Demonfrost schrieb am
Das mit dem Leveln finde ich gar nicht so schlimm aber man hätte es anders machen können, wie bspw. in Mass Effect 3 .Der Charakter beginnt einfach bei Stufe 35 oder so und hat schon einige Fertigkeitspunkte auf der Bank, kann sich aber noch weiterentwickeln. So hat man das Beste aus beiden Welten.
Das mit dem Hexersinn kann ich auch nachvollziehen wobei es mich nicht wirklich stört. Es ist eben etwas unsauber integrierte Spielmechanik was mich aber bei einer so tollen Spielwelt mit wenig 0815 Quests nicht stört.
Das mit dem Diebstahl ist unlogisch und wurde in Gothic 2 wesentlich besser gelöst. Wobei man hier schlechtes Rollenspiel aus zweierlei Richtungen sehen kann. Einmal die Spielmechanik aber zum anderen auch der Spieler selbst. Warum sollte der mächtige Geralt von Riva bei der Bäuerin im Kleiderschrank herumwühlen. Zumal man dort eh keine interessanten Sachen findet. Ich denke eher dass man so auch die "schlechten" Rollenspieler (man möge es mir verzeihen) ala Diablo etc. zufrieden stellen wollte.
Neophyte_0o schrieb am
Derjeniege hat geschrieben:Die Kritik des 4P-Chefredakteurs am Leveln und der Wiedergeburt des Helden bei Null kann ich zwar nachvollziehen, empfinde ich aber so intelligent wie Kritik an der sensationsorientierten Berichterstattung der Bild-Zeitung. Beide sind Unterhaltungsprodukte und nutzen erprobte Mechanismen - und das erwarte ich auch von ihnen.
Ich kann mich nicht entsinnen, dass in der Vorberichterstattung zu Witcher 3 der Import der Spielfiguren in Mass Effect oder Baldurs Gate gelobt wurde. Eher wurde die Gothik Serie erwähnt. Daher habe ich nicht den Eindruck, dass falsche Erwartungen geschürt wurden.
Gerade Baldur's Gate ist da interessant. Hier ist die fortschreitende Entwicklung der Charaktere nämlich gut in die Geschichte eingebunden.
Mal davon ab, dass regelmäßig (vor allem im zweiten Teil) thematisiert wird, dass man stärker wird (mit Aussicht ein Gott zu werden)....
Ich erinnere mich noch an die versteinerten Abenteurer im Addon, bei denen Aerie (inzwischen eine mächtige Klerikerin und Magierin) die Situation kommentiert und sowas sagt wie: "Oh mann, war ich auch so naiv/unerfahren, als ihr mich damals aus dem Zirkus mitgenommen habt?"
Und ja, das war sie.
maho76 schrieb am
läuft im Endeffekt wieder auf das heraus was ich schon die ganze zeit sage:
TheWitcher ist KEIN Rollenspiel sondern ein action-adventure mit aufgepropftem RPG-System.
ich mag den witcher so wie er ist, aber es passt hier halt einfach nicht so wie bei "echten" rpgs.
aber das ist ja die Krankheit unserer zeit, immer und überall (selbst in jump´n runs oder shootern) ein levelsystem drüberstülpen weil die werte spielerschaft alle Minute ein Erfolgserlebnis-PlingPling braucht (weil die meisten spiele an sich zu seicht sind ... weil "man/casual/viele" sie so haben will um sich ja nicht anstrengen zu müssen und alles sehen zu dürfen, von der Spielzeitstreckung ganz abgesehen).
ich verstehs halt nicht (war tombraider1 langweilig weil man nicht levelt und bis zum schluss bei der doppelknarre bleiben kann? glaube nicht^^), aber warum sollte der witcher da also die ausnahme sein...
schrieb am

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