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The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Eiji Aonuma kündigt die Zelda-Angebotswochen an



Eiji Aonuma kündigt die Zelda-Angebotswochen an
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Fazit The Legend of Zelda: Breath of the Wild, 02.03.2017:


Das ist für mich das beste The Legend of Zelda seit Ocarina of Time. Nintendo ist zwar nicht mehr der geniale Pionier wie in den 80er und 90er Jahren, aber sie beweisen hier, dass sie sich immer noch weiter entwickeln und damit kreative Zeichen setzen können. Endlich gibt es einen knackigen Einstieg, kein stundenlanges Tutorial. Man wird zügig in eine Welt entlassen, in der man von Beginn an wunderbar mit seinen heroischen Kräften experimentieren und zig kleine Geheimnisse entdecken kann. Zwar kann dieses Abenteuer mit seinen Türmen, der vielen Beute und Sammelreizen die Anbiederung an den aktuellen Zeitgeist nicht verhehlen, aber Nintendo macht es subtiler und besser als die Konkurrenz. Zwar nervt die viel zu schnelle Waffenabnutzung und die Mahlzeiten können mit ihren Boosts fast wie Cheats wirken, aber schon der Anspruch im Kleinen sorgt in diesem Zelda dafür, dass das Erlebnis im Ganzen wie Survival mit charmantem Arcadeflair anmutet. Nur hätte man das durch einen höheren optionalen Schwierigkeitsgrad noch intensivieren können! Man muss immerhin auf seine Ausdauer, die Temperatur und die Geräusche achten. Weder beim Klettern noch beim Zähmen greifen billige Automatismen und es ist einfach wunderbar, all die physikalischen Wechselwirkungen in der Natur zu beobachten. Wo wird man sonst mitten im Kampf vom Blitz erschlagen? Die Vielfalt der Spielmechanik ist enorm, das Kampfsystem taktisch und präzise, man kann direkte Duelle oder subtile Infiltration forcieren. Hinzu kommt das Rätselflair in den über hundert Schreinen, das mit seinen kombinierten Zeit- und Mechanikaufgaben sogar an Portal erinnert. Ich vermisse zwar klassische große Dungeons, aber dafür entschädigen die vier erkundbaren, in ihrer Mechanik toll designten Titanen. Auch wenn die Kulisse im Zeitalter von Horizon Zero Dawn veraltet wirkt und mit schwachen Texturen sowie Bildratenproblemen ernüchtert, erkundet man eine unheimlich stimmungsvolle offene Welt mit tollen Wetter- und Lichteffekten sowie einem charmanten Rollenspielflair samt spontanen Begegnungen, gemütlichem Lagerfeuerplausch sowie plötzlichen Überfällen. Schließlich gelingt Nintendo auch endlich eine moderne Regie, so dass die scheinbar ewig gleiche Geschichte um Gut und Böse eine frische dramaturgische Perspektive gewinnt. Ich wünsche euch weit über 50 Stunden viel Spaß mit diesem ausgezeichneten Abenteuer! Nur spielt es nicht mit den schlimmen Joy-Cons, sondern kauft euch einen vernünftigen Pro-Controller...

Aktualisierung vom 3. März 2017 (siehe Seite 7):

Ihr braucht keine Switch, um dieses Abenteuer genießen zu können. Die grafischen Abstriche auf Wii U, die sich vor allem auf Details der Bildschärfe beziehen, sind nicht so stark wie man das angesichts eines Generationswechsels erwarten würde, zumal es auf beiden Systemen schwache Texturen und sporadische Ruckler gibt. Zwar kommt auf Switch der akustische Vorteil hinzu, denn Nintendo hat scheinbar einige zusätzliche Umgebungsgeräusche integriert, wenn man über Wasser oder Gras läuft, aber unterm Strich wirken sich die wenigen technischen Unterschiede nicht auf das grandiose Spielgefühl aus. Es ist zwar schade, dass man die Touchfunktionen des Wii U Gamepad nicht für das Inventar oder die Karte unterstützt, aber dafür steuert sich Link damit präziser als mit den Joy-Cons. Deshalb bekommt The Legend of Zelda: Breath of the Wild auf Wii U dieselbe Wertung.




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