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Splinter Cell: Chaos Theory: Terrorists' Nightmare



Terrorists' Nightmare
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Fazit Splinter Cell: Chaos Theory, 31.03.2005:

Kampf, Akrobatik, Spannung - als nach zwölf Stunden der Abspann lief, war die Welt gerettet. Ich habe gezittert und geschossen, bin geschlichen und geklettert. Und das alles bei perfekter Steuerung, in traumhafter Umgebung, begleitet von einer guten Story. Die kann zwar weder Sam Fisher noch anderen Charakteren echtes Profil geben und setzt für meinen Geschmack zu wenig dramatische Höhepunkte, aber sie wird glaubwürdig erzählt. Selbst als bekennender Solid Snake-Fan kann ich Sam Fisher und Ubisoft nur gratulieren. Vor allem der elegante Einsatz des Messers, der listige Störsender sowie das offene Leveldesign haben neuen Schwung ins altbekannte Spielerlebnis gebracht. Leider ist die künstliche Intelligenz ein zweischneidiges Schwert: Einerseits beobachtet man gutes Patrouille- und Suchverhalten, andererseits peinliche Inkonsequenzen bei der Geräuschwahrnehmung. Warum kann ich eine Wache im Schwitzkasten verhören, während jemand an mir vorbei geht oder einen Meter weiter sitzt? Das macht das Spiel für eingefleischte Schleicher etwas zu leicht. Auch ignorierte Wurfgeschosse und plötzliche WC-Akustik ohne Figuren sorgen für kleine Risse in der sonst so unglaublich realistischen Kulisse. Schade ist auch, dass man mit einer guten Statistik nicht deutlichere Vorteile oder Boni erhält, so dass sich der Wiederspielwert der Kampagne in Grenzen hält. Allerdings wird das wiederum vom Multiplayermodus aufgefangen, der geniale kooperative Abenteuer mit cooler Akrobatik ermöglicht - hier ist das Spielerlebnis noch packender. Unterm Strich fast perfekt inszenierte Stealth-Action. Wenn man die Wahl hat, sollte man jedoch entweder zur PC- oder Xbox-Fassung greifen!


Die mittlerweile jährliche Visite von Prof. Dr. Fisher ist wieder absolut hochkarätig und gefällt mir wesentlich besser als Splinter Cell Pandora Tomorrow. Warum? Angefangen bei der Geschichte, die zwar noch immer keine Details zum Helden verrät, aber diesmal eine wesentlich spannendere Verschwörungstheorie auftischt. Hinzu kommen fantastisch gestaltete Levels, die dem Spieler die Möglichkeit bieten zwischen Stealth und Action zu wechseln. So stehen euch oft mehrere Varianten im Gameplay und Level-Design offen, um die Gegner aus dem Weg zu schaffen, sie zu umgehen oder etwas ganz anderes zu machen. Ein weiterer Riesenpluspunkt ist der Nahkampf mit dem Messer, der neuen Pepp ins Spiel bringt und enorm spannend ist. Mindestens ebenso toll ist das Geräuschsystem, das allerdings mit einigen Schwächen behaftet ist. Aber der Schritt in die richtige Richtung ist getan, es fehlt nur der Feinschliff. An der gelungenen KI kann ich bis auf wenige zu verschmerzende Aussetzer ebenfalls nicht meckern. Auch im Mehrspieler-Modus präsentiert sich das Spiel gewohnt genial, sei es im Versus- oder im grandiosen Koop-Modus. Alles in allem bietet Splinter Cell Chaos Theory ein richtig packendes Abenteuer; mit kleinen Fehlern, aber auf jeden Fall besser als sein Vorgänger.

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