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Risen: Ersten zehn Minuten



Ersten zehn Minuten
Views: 15180   20 Bewertungen
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Fazit Risen, 02.10.2009:

Auch wenn man in diesem Abenteuer mehr nostalgischem Déjà-vu als kreativem Esprit, mehr Stillstand als Entwicklung begegnet: Wer Gothic zu seinen besten Zeiten geliebt hat, der könnte auch dieses Risen mögen - der Zauber ist zwar verflogen, aber eine alte Freundin lädt man auch noch mal zum Kaffee ein, um in Erinnerungen zu schwelgen. Das ist ein handwerklich solides, sprachlich derbes und grafisch stimmungsvolles Abenteuer der alten Schule, ein kleineres Gothic 3 ohne größere Bugs. Man merkt dem Spieldesign an, dass die Essener auf Nummer sicher gehen und nichts riskieren wollen. Das ist spielepolitisch verständlich, aber manche Dinge wirken nicht nur angenehm vertraut, sondern auch unangenehm verstaubt - das Rollenspielrad hat sich nicht nur hinsichtlich der Animationen und Emotionen, der Physik und Dramaturgie weiter gedreht. Man fühlt sich in den etwa 30 bis 40 Stunden wie auf hoher See, erlebt ein Auf und Ab, ein Heiß und Kalt, denn nach jedem Lob, das einem entfleucht, landet auch wieder ein Tadel direkt daneben. Erst verfliegt die Zeit wie im Fluge, man kann wie in alten Zeiten versinken, während das Fleisch in der Pfanne brutzelt oder die Wasserpfeife blubbert, aber irgendwann geht es nur noch quälend langsam voran und man schleppt sich regelrecht ins Finale. Man ärgert sich über so manche Inkonsequenzen beim Diebstahl, das monotone Kampfsystem, die fehlende Dramaturgie bei besonderen Ereignissen und vor allem die ebenso künstlichen wie erzählerisch unlogischen Storystreckungen. Und weil man viel zu früh die Geheimnisse der Insel lüftet, fühlt man sich weniger wie ein Abenteurer, sondern eher wie ein hart arbeitender Hol- und Bring-Lakai mit klarem Karriereziel. Bei aller Kritik muss man auch einen Glückwunsch aussprechen: Piranha Bytes serviert solide und technisch stabile Unterhaltung in einer stimmungsvollen Spielwelt - darauf kann man aufbauen. Aber die Zeit der namenlosen Helden mit Gedächtnisverlust ist eindeutig vorbei.

Um die Xbox 360-Version solltet ihr einen Bogen machen - sie ist nicht nur im grafischen Detail deutlich schlechter, sie hat chronischen Pop-Up-Schluckauf, kaum lesbare Texte und eine übersensible Steuerung.

Kommentare

BlackPigeon schrieb am
Für eine Dame, die aussieht wie eine Hure weiß sie ja verdammt viel. x)
Aber das stimmt, das kommt nicht so ganz überzeugend rüber.
JackJohnson schrieb am
...immer diese übertriebenen Tutorials wo man jeden einzelnen Knopfdruck bis ins unendliche eklärt bekommt um dann erstmal ne Stunde gegen einfachste Gegner zu kämpfen.
Aber unabhängig davon interessiert mich das Spiel eh nicht.
R4zerw4rs schrieb am
Boah wenn diese Frau einen das ganze Spiel lang verfolgt, würde ich einen Anfall kriegen! Ständig dieses übertriebene "Pass auf" und "Gut gemacht" usw. Und dann redet die auch noch von kochen bzw. braten. Aber sonst sieht das Spiel ganz gut aus.
Sephiroth1982 schrieb am
In dem Punkt stimme ich absolut überein. Die Tussi nervt aber nicht nur gewaltig, die sieht auch noch wie ein 0815 babe aus der por...*räusper*, aus ner ganz bestimmten industrie aus^^
Teufelsgreis schrieb am
Instandhaltungsnachweis hat geschrieben:@Teufelsgreis: Du hörst bestimmt auch "Pass auf", "Das schaffst du" und "Wenn wir dann noch eine Pfanne finden können wir es braten, ich sterbe vor Hunger" beim Sex
RICHTIG! :lol: :lol:
Das wäre ja alles gar nicht so schlimm, wenn da nicht Aussagen wie "5 continues left", "X-tra Life" oder das fatale "Game over" wären.
Ich finde das Gequatsche der Tussnelda unpassend. Held zerhackt mannshohe Riesenstachelratte und die freut sich nen Lippenherpes. Haben wir gelacht, als wir das bei jedem erfolgreichen Kill gehört haben. Dann lieber das Prinzessin Toadstool'sche "Help, help, help". :wink:
schrieb am

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