Like A Dragon: Infinite Wealth - Test, Action-Adventure, PlayStation 5

 

Test: Like A Dragon: Infinite Wealth (Action-Adventure)

von Anny Bader



Like A Dragon: Infinite Wealth (Action-Adventure) von SEGA
Der Grinding-Held von Hawaii
Publisher: SEGA
Release:
25.01.2024
25.01.2024
25.01.2024
25.01.2024
25.01.2024
Jetzt kaufen
ab 62,95€
Spielinfo Bilder  
Mit Like a Dragon: Infinite Wealth geht das Yakuza-Game um Ichiban Kasuga in die zweite Runde. Ryu Ga Gotoku, der Entwickler hinter dem Franchise, lässt euch nun sogar Japan verlassen, um nach Hawaii zu reisen. Hier könnt ihr dann Segway fahren, Honolulu erkunden, aufregende Mafia-Geschichten erleben und euch den lieben langen Tag prügeln. Aber kann das stundenlang vor dem Bildschirm fesseln? Wir haben uns für euch im Test über die sonnige Insel geprügelt, um eine Antwort zu finden.

Like A Dragon: Infinite Wealth – Eigenständiges Spiel oder nur eine Fortsetzung?

Bei Like a Dragon: Infinite Wealth, dem Sequel zu Yakuza: Like a Dragon, stellt sich natürlich zunächst die Frage, wie wichtig es ist, den Vorgänger gespielt zu haben. Immerhin steht „Yakuza“ nun nicht mal mehr im Titel,
Am Ende eines Kampfes zeigt eine Übersicht, wie viel Erfahrung und Geld ihr erhalten habt.
Am Ende eines Kampfes zeigt eine Übersicht, wie viel Erfahrung und Geld ihr erhalten habt.
dennoch schließt der mittlerweile neunte Serienteil direkt an die vorherigen Ereignisse an. Immerhin ist auch der Protagonist derselbe: Während in den früheren Yakuza-Games Kazuma Kiryu die Hauptrolle übernimmt, steht nun ein weiteres Mal Ichiban Kasuga im Vordergrund. Kiryu bereits zu kennen lohnt sich aber trotzdem, weil er ebenfalls vorkommt.

Die ersten Kapitel von Infinite Wealth drehen sich erstmal um das Leben Kasugas nach den Geschehnissen aus Like a Dragon. Man begegnet den bekannten Figuren wieder und Schlüsselelemente des Vorgängers werden, zum besseren Verständnis der Story, wiederholt. Da lohnt es sich definitiv, das erste Spiel zu kennen, um sich besonders über das Wiedersehen aller Figuren freuen und noch einmal als Kasuga in Yokohama umherlaufen zu können. Spätestens wenn es nach Hawaii geht, ist es aber nicht mehr ganz so wichtig, vorherige Teile zu kennen, da eine neue Geschichte startet.

Prügeln mit einer Portion Witz

Genau wie in Yakuza: Like a Dragon sind die Kämpfe in Infinite Wealth rundenbasiert, was in früheren Yakuza-Teilen noch nicht der Fall war. Figuren greifen abwechselnd an und können je eine Aktion ausführen – entweder direkt losprügeln, oder eine Fähigkeit einsetzen, die wiederum Mana verbraucht. Manche der Charaktere können, je nachdem welchen Job ihr ausgewählt habt, auch heilen oder Buffs verteilen.

An absurd aussehenden Skills hat der Entwickler, typisch für das Franchise, nicht gespart. Lustige Attacken, wie
Nanba im Kampf gegen Wurm-Menschen in Schlafsäcken.
Nanba im Kampf gegen Wurm-Menschen in Schlafsäcken.
beispielsweise ein Angriff mit einem riesigen Thunfisch, Hula-Dance oder Tauben, werden euch häufig begegnen. Das, gepaart mit ebenfalls witzigen Gegner-Attacken und optischen Designs, lockert die zunächst ernst wirkenden Straßenkämpfe definitiv auf.

Auch Autokampf ist möglich, was ich zunächst als sehr negativ betrachtet habe: Warum soll ich selbst kämpfen, wenn es auch automatisch geht? Aber eigentlich will ich schon selbst auswählen, was ich mache, weshalb mich solche Mechaniken generell stören. Anfangs ignoriere ich die Option komplett, doch wenn es später häufiger zu Gefechten mit schwachen Gegnern kommt, erweist sich der Autokampf doch wieder als nützlich.

Neu in Like a Dragon: Infinite Wealth ist zudem, dass ihr die Figur in einem bestimmten Radius bewegen könnt, wenn sie an der Reihe ist. So erleichtert euch das Spiel, Gegenstände zu greifen, um diese als Waffe zu verwenden, wodurch ihr eure Feinde beispielsweise mit einem Fahrrad oder einem herumliegenden Fass verprügelt. Außerdem ist es im neuen Teil für Gegner nicht mehr möglich, Angriffe abzuwehren, wenn man zum Beispiel auf jemanden zuläuft, der weiter weg ist. Im Vorgänger konnten die Gegenspieler dann ihre Arme ausstrecken und eure ganze Attacke dadurch zunichtemachen.

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Kommentare

USERNAME_10000509 schrieb am
Ich hatte glaube ich Yakuza 0 irgendwann mal angefangen, für 2 Stunden, länger nicht. Dann kamen andere Releases dazwischen. Gerade gesehen dass ja sowieso alles im Gamepass zu finden ist..
Pingu schrieb am
USERNAME_10000509 hat geschrieben: ?10.02.2024 10:55 Welchen Teil kauft man, wenn man nicht auf rundenbasierte Kämpfe steht?
Bis "like a dragon" hatte die alle keine rundenkämpfe
cM0 schrieb am
Hast du noch gar keinen Teil gespielt? Dann würde ich zu Yakuza 0 raten, der unter Fans auch als einer der besten Teile gilt.
USERNAME_10000509 schrieb am
Welchen Teil kauft man, wenn man nicht auf rundenbasierte Kämpfe steht? Mich machen diese ganzen kleinen Nebenbeschäftigungen irgendwie an.
kagrra83 schrieb am
Jarnus hat geschrieben: ?30.01.2024 04:39
kagrra83 hat geschrieben: ?29.01.2024 23:46 Kann rundenkämpfe perse nicht leiden.
Ziemlich viel Text für diese fundamentale Erkenntnis... ;)
Der Vorgänger gehört für mich zu den besten jRPGs der letzten Jahre, freue mich auf ein wiedersehen mit den tollen Charakteren.
Bei 75 Std Spielzeit im ersten Teil hab ich vielleicht 4-5 Std gegrindet. Die paar Dungeon-Runs und Prügel-Runden verblassen für mich vor dem Rest des Spiels. Dadurch sollte sich mMn der geneigte jRPG Spieler nicht abschrecken lassen.
Ach ja, rundenbasierte Kämpfe sollte man irgendwie mögen ;).
Habe ja nicht nur von Rundenkämpfe geschrieben. Like a Dragon und Judgement (Habe die Yakuzas noch vor zu zocken) liebe ich eben aufgrund der Storys und der Charaktere. Da bin ich ja voll bei dir. Das Einzige eben sind diese Rundenkämpfe. Mich nerven aber auch die Echtzeitfights. Hinter jeder Ecke oder auch einfach überall, stoße ich auf ne Gruppe von Typen die vermöbelt werden wollen. Ich weiß nicht, wieso das für dich 'nur paar Dungeonruns waren'. Aber vllt magst du das ja. Bitte sehr. Mich nervt dieses unrealistische Spielelement nach fünf Minuten.
Fand das Gekloppe bei den neustens Spidermans zb perfekt ausbalanciert. Ich mag auch keine Gegnerwellen, aber bei Spidey war es perfekt gemacht. Hier aber bei Like a dragon? Naja, habs ja beschrieben.
Ich steckte aber irggendwann fest, um kam einfach nicht weiter. Egal wie ich diesen Bossfight, oder was das sein sollte, angegangen bin...keine Chance gehabt. Mein Level ist einfach zu niedrig. Vllt hätte ich eben doch noch mal den Dungeon, der eine Kanalisation darstellen sollte, machen sollen (und damit auf deine 4-5 Stunden kommen) um dann ein ausreichendes Level zu haben um weiter zu kommen. Aber da sage ich nein danke. Und ich breche Spiele eig nie ab. Da ging es aber nicht mehr. :/
Ah ja, und Zwinkersmilies, unpassend plaziert finde ich unangenehm zu lesen ;) ;) ;) ;)
schrieb am