Days Gone - Test, Action, PlayStation 4 Pro - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: Bend Studio
Publisher: Sony
Release:
26.04.2019
26.04.2019
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ab 58,90€
Spielinfo Bilder Videos
Söldner wider Willen
 
Deshalb verdingt er sich als Söldner, indem er für unterschiedliche Lager diverse Aufträge annimmt, die Ohren der Freaker eintauscht oder Nahrungsmittel abliefert. Je mehr er für sie erledigt, desto größer wird das Vertrauen in bis zu drei Stufen und desto bessere Waffen oder Ersatzteile für sein Bike kann er dort kaufen - egal ob Auspuff, Motor, Boost, Gestell, Lack oder Farbe. Schön ist, dass man seine Maschine so nicht nur schneller, sondern auch leiser und widerstandsgähiger machen kann. Aber zu welchem Camp soll Deacon das Drogenpaket oder jene Überlebenden schicken? Zum rücksichtlosen Copeland, der ihn erpresst hat? Oder zur alten Betschwester Ada, die zwar zivilisierter wirkt, aber letztlich mit harter Hand ein Arbeitslager leitet? Er hat die Wahl. Und so manches wirkt sich auch aus.

Gute Waffen gibt es nur bei Händlern. Und nur, falls man genug Vertrauen hat.
Gute Waffen gibt es nur bei Händlern. Und nur, falls man genug Vertrauen hat.
Boozer und er haben eine gemeinsame Zeit als Outlaws in einem Motorrad-Club namens Mongrels MC hinter sich und wollen zusammen in den Norden fliehen. Der Regie gelingt es über einige hochwertig inszenierte Rückblicke mehr Licht in das Dunkel der Charaktere zu bringen. Man erfährt nicht nur, wie er und Sarah sich kennen gelernt haben, sondern auch wie sich Deacon und sein Hass entwickelt haben. Hinzu kommen einige Überraschungen, die der Story über ihre knapp 30 Stunden immer wieder die nötige Würze und biographische Tiefe verleihen.

Auch wenn die Atmosphäre sowie die Charakterzeichnungen nicht an die vielschichtigeren Figuren und Beziehungen aus The Last of Us herankommen, gibt es durchaus situative Bezüge und mehr Facetten als Rache in diesem toughen Biker: Deacon kann z.B. ein Mädchen retten, muss sich mit ihren Ängsten arrangieren und ist kooperativ mit ihr unterwegs - das erinnert ein wenig an die Situationen mit Ellie. Sehr schön ist auch, dass es über ein halbes Dutzend parallele Story-Stränge gibt, die man direkt anwählen kann, so dass man entweder die Geschehnisse um Boozer, Sarah oder Nero weiter verfolgt. Das ist also eine einfache, aber nichtsdestotrotz plausible und in ihren besten Momenten dramatische Geschichte mit einigen emotionalen Bezugspunkten - nicht zu vergessen, dass Boozer ja Sarahs Bruder ist.

Im Angesicht der Horde


Auch auf dem Bike ist man nicht sicher.
Auch auf dem Bike ist man nicht vor Freakern sicher.
Und er hat mich gerade angefunkt, dass er Munition parat hat und das Fleisch braucht - deshalb war ich auf der Jagd in diesen Wäldern. Aber als ich gerade zu meinem Bike joggen will, höre ich dieses dumpfe Grollen in der Ferne. Ich gehe in einem Gebüsch in Deckung und sehe all die Leiber fauchender Monster, die wie eine schwerfällige Lawine den Abhang hinunter schlurfen: Dutzende Freaker in zwei endlosen Kolonnen. Bisher konnte ich sie nur aus sicherer Entfernung beobachten, jetzt sind sie verdammt nah.

Ich habe keine Chance in einem Kampf gegen diese Horde, zumal meine Magazine fast alle leer sind - bleiben noch sechs Armbrustbolzen und die schwache 9mm. Die Beine in die Hand nehmen ist auch nicht die beste Wahl: Weil ich nicht endlos sprinten kann, muss ich unbemerkt eine Route wählen, damit ich lebend mein Bike erreiche - nur da kann ich speichern, nur damit komme ich heil zu Boozer. Moment mal, reicht mein Sprit? Ich hatte nicht voll getankt...

Kommentare

Balla-Balla schrieb am
Freya Nakamichi-47 hat geschrieben: ?
14.05.2019 21:00
So, Platin. Zum Ende hin hat sich's etwas gezogen, aber alles in allem war das ein schöner, kurzweiliger Ritt. Hat mir gefallen. Könnte mir sehr gut in ein paar Jahren einen Nachfolger vorstellen. Hoffentlich nimmt Deacon dann endlich dieses blöde Baseballcappi ab. Und dann trägt er das Ding auch noch falsch rum wie ein Grundschüler ... ;)
EDIT: Das herausragende Feature dieses Spiels sind zweifellos die Horden. Die sind schon wirklich genial gemacht, und gerade die ersten Horden, wenn man noch nicht so die fetten Waffen hat, treiben doch ordentlich den Puls in die Höhe. Später werden sie dann im normalen Schwierigkeitsgrad zu einfach, aber die ersten Begegnungen haben es schon in sich.
Ich bin noch nicht ganz so weit, muss aber sagen, dass mir Story und Gameplay immer besser gefallen. Ich verstehe auch die Kritik an der Grafik nicht, die ist doch super. Sind die Leute schon so verwöhnt, dass alles unter RDR2 in die Tonne getreten wird? Was wir heute bekommen war vor ein paar Jahren noch unvorstellbar und wenn man bedenkt, was für eine unglaubliche Technik dahinter steckt, die von kaum noch jemandem verstanden werden kann, komme ich mir dabei manchmal in die Zukunft versetzt vor und finde das erstaunlich bis verstörend.
Das Spiel macht verdammt viel richtig, die offene Welt empfinde ich nicht als klein, sie ist toll umgesetzt und technisch so gestaltet, dass tatsächlich ein Auto, das ich anfangs irgendwo hin verschoben habe, noch immer an der selben Stelle steht. Das ist echte Immersion. Teile dieser Welt habe ich gestaltet und dann bleibt sie auch so.
Einen Kritikpunkt habe ich dennoch, eben das das Repetitive betreffend. Ich meine damit nicht das Erobern der Camps, das ist ok, nicht übermäßig, dabei aber glaubhaft. Leider aber sind die Nebenquests belanglos und dämlich. Gehe dorthin, bringe jemanden um oder rette einen und fertig. Hätte man in die Welt ein paar Aufgaben eingebaut, die man vielleicht sogar wie...
Minimax schrieb am
Die Horden sind vor allem rein optisch eine schöne Idee und auch die Positionierung das man über sie stolpert find ich gut. Der Kampf gegen sie und auch gegen die anderen schweren Nahkämpfer ist ein bisschen öde. Rennen. Ballern. Rennen Ballern. Hier hätte man mehr machen können. Mehr Ausnutzen der Umgebung (Auf Bäume klettern oder so). Oder mehr zurückstossende/aufhaltende Waffen (Krähenfüsse). Vielleicht hätte man den Horden auch eine Art Schwarmintelligenz zuschreiben können, die ihnen andere Angriffe als den stumpfen Sturmangriff ermöglicht.
Freya Nakamichi-47 schrieb am
So, Platin. Zum Ende hin hat sich's etwas gezogen, aber alles in allem war das ein schöner, kurzweiliger Ritt. Hat mir gefallen. Könnte mir sehr gut in ein paar Jahren einen Nachfolger vorstellen. Hoffentlich nimmt Deacon dann endlich dieses blöde Baseballcappi ab. Und dann trägt er das Ding auch noch falsch rum wie ein Grundschüler ... ;)
EDIT: Das herausragende Feature dieses Spiels sind zweifellos die Horden. Die sind schon wirklich genial gemacht, und gerade die ersten Horden, wenn man noch nicht so die fetten Waffen hat, treiben doch ordentlich den Puls in die Höhe. Später werden sie dann im normalen Schwierigkeitsgrad zu einfach, aber die ersten Begegnungen haben es schon in sich.
kagrra83 schrieb am
DerBär5 hat geschrieben: ?
26.04.2019 11:00
kagrra83 hat geschrieben: ?
25.04.2019 16:40
Bin gespannt wie das Spiel hier wird. Weil MEtro Exodus gäbe ich ne 85, Luibl unter 70. Bin gespannt wie das hier wird. Immerhin trennen GS und 4P nur zwei Punkte, bei metro sah es ja etwas anders aus.
Und wieso testet immer nur Jörg alle Blockbuster?
Wäre ich Chefredakteur würde ich mir dieses Privileg auch nicht entgehen lassen :lol:
Das hat aber einer hier mal in dem Kommentarbereich, kritiesiert auf ne üble Art und Weise hehe.
Briany schrieb am
fanboyauf3uhr hat geschrieben: ?
13.05.2019 09:54
Sarkasmus hat geschrieben: ?
12.05.2019 11:54
Hab ich ein anderes Days Gone gespielt als ihr? :Kratz:
Denn im Vergleich zu eine Far Cry oder Assassins Creed halten sich, meiner Meinung , die generischen Aufgaben noch ziemlich in Grenzen.
Wo man in den Ubisoft Open World Games regelrecht erschlagen wird mit Belanglosigkeit.
Taucht die Belanglosigkeit,in Days Gone, hin und wieder am Stranßenrand auf wie ein Anhalter.
Meine Reden. Ich finde Days Gone kriegt das Open-World Problem ziemlich gut in den Griff. Klar wird es generisch wenn man das 10. Anarchisten Camp ausräuchert aber bei AC macht man im Prinzip NUR so nen Blödsinn und die Hauptstory von Days Gone ist extrem gut und lässt mich weiter zocken. Hab auch immer mal wieder Momente in denen mich diese zerstörte Welt aufsaugt und fasziniert, die haben das sehr schön gestaltet. Bin aber immer noch nicht weiter als bei Mikes Camp (Stufe 2). Keine Ahnung was da noch alles kommt.
Wenn es irgendwann langweilig wird hatte ich bis dahin auf jeden eine menge Spaß.
RDR2 war bei mir bei 50% komplett die Luft raus, war aber okay, bei 60 Stunden kann man nicht meckern. Und wer weiß vielleicht krame ich das im Winter mal wieder raus wenn flaute ist. Wobei ich sagen muss das ich Days Gone besser finde als RDR2 aufgrund des unterirdischen Gameplays von RDR2 (Kampfsystem und der ganze "geh jetzt da hin und drücke Viereck, dann dreh dich um und drücke Dreieck ... :roll: ).
Bin ein riesen Fan von RDR / RDR2 aber vor allem bei Teil 2 war die Missionsstruktur extrem Banane. Das macht Days Gone besser, vor allem weil man nicht direkt ermahnt wird weil man 2 meter vom vorgegebenem Weg abgekommen ist. :lol: Und ich find die Story auch greifbarer irgendwie. Wenn du in Mikes Camp bist dann zieht die Story ja langsam an. Wird noch richtig richtig gut.
schrieb am