Days Gone - Test, Action, PlayStation 4 Pro - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Action-Adventure
Entwickler: Bend Studio
Publisher: Sony
Release:
26.04.2019
26.04.2019
Jetzt kaufen
ab 58,90€
Spielinfo Bilder Videos
Unheimliche Entschleunigung

Das Fahrgefühl ist arcadig, aber auch wenn man mit dem Motorrad auf dem Highway ordentlich Gas geben, in Kurven driften, über Schanzen springen und aus voller Fahrt auch gezielt auf Reifen feuern kann, um feindliche Biker zu stoppen, sorgt nicht nur der Spritverbrauch immer wieder für Entschleunigung. Das teilweise schwer zu durchfahrende Gelände kommt auch hinzu. Die monumentalen Höhlen lassen sich gar nicht auf dem Sattel erkunden und vor den finsteren Tunneln muss Deacon erstmal anhalten, denn sie sind meist voll gestopft mit liegen gebliebenen Autos und Freakern. Also heißt es absteigen, Waffe zücken, Licht an und den Weg frei machen, indem man die quer stehenden Kisten zur Seite schiebt.

Und genau in diesen Momenten ist Deacon natürlich verwundbar, so dass ebenso unheimliche wie spannende Situationen entstehen, wenn die Freaker plötzlich von der Lampe oder Geräuschen angelockt aus dem Dunkeln auftauchen - zumal die
Kann man Copeland trauen? Nur in seinem Lager lässt sich das Bike richtig aufrüsten.
Kann man Copeland trauen? Nur in seinem Lager lässt sich das Bike richtig aufrüsten.
Tunnel manchmal noch Notausgänge oder Zusatzräume haben. Ballert er ohne Schalldämpfer drauflos, wird er in dieser Enge überrannt, also muss er leise töten. Dafür eignet sich übrigens auch die aufrüstbare Armbrust, aber man benötigt gezielte Kopftreffer und muss dafür etwas höher anhalten. Wenn man das Licht am Ende eines Tunnels erreicht, kann man im Licht erstmal durchatmen.

Schöner pazifischer Nordwesten

Zumal sich dieses Oregon sehen lassen kann. Der pazifische Nordwesten der USA wird landschaftlich markant dargestellt, so dass man Wälder, Seen und Gebirge mit weitgehend authentischen Landmarken und realen Sehenswürdigkeiten durchstreift. Hinzu kommt das eindrucksvolle Wetter, das vom Wind gepeitschte Pflanzen sowie Regen und Schnee mit tollen Partikeleffekten zeigt. Und wenn Deacon in einen See springt, erkennt man das an seinen
Aus dem Gebüsch heraus kann man zu Todeshieben ansetzen.
Aus dem Gebüsch heraus kann man zu Todeshieben ansetzen.
durchnässten Klamotten. Man erreicht zwar hinsichtlich der Vielfalt, der Tierwelt, der Sichtweite und des Lichts nicht das Niveau eines Red Dead Redemption 2, aber dieses Days Gone sieht gut aus.

Allerdings gibt es lediglich kleine Siedlungen und keine Städte wie etwa Salem oder Portland. Außerdem muss man en detail nicht nur bei der Animation der Tiere, sondern auch bei Texturen einige Abstriche machen sowie mit dem gelegentlichen Rollraseneffekt leben, der plötzlich Objekte in naher Distanz einblendet - ein Uncharted 4 ist grafisch ein ganz anderes Kaliber. Auch wenn die Bend Studios zur Sonyfamilie gehören, nutzen sie ja nicht das technische Fundament von Naughty Dog, sondern die Unreal Engine 4. Dafür erreichen sie hinsichtlich Mimik und Gestik in Dialogen dank des gewohnt hochwertigen Motion Capturing eine sehr gute Qualität.

Kommentare

Balla-Balla schrieb am
Freya Nakamichi-47 hat geschrieben: ?
14.05.2019 21:00
So, Platin. Zum Ende hin hat sich's etwas gezogen, aber alles in allem war das ein schöner, kurzweiliger Ritt. Hat mir gefallen. Könnte mir sehr gut in ein paar Jahren einen Nachfolger vorstellen. Hoffentlich nimmt Deacon dann endlich dieses blöde Baseballcappi ab. Und dann trägt er das Ding auch noch falsch rum wie ein Grundschüler ... ;)
EDIT: Das herausragende Feature dieses Spiels sind zweifellos die Horden. Die sind schon wirklich genial gemacht, und gerade die ersten Horden, wenn man noch nicht so die fetten Waffen hat, treiben doch ordentlich den Puls in die Höhe. Später werden sie dann im normalen Schwierigkeitsgrad zu einfach, aber die ersten Begegnungen haben es schon in sich.
Ich bin noch nicht ganz so weit, muss aber sagen, dass mir Story und Gameplay immer besser gefallen. Ich verstehe auch die Kritik an der Grafik nicht, die ist doch super. Sind die Leute schon so verwöhnt, dass alles unter RDR2 in die Tonne getreten wird? Was wir heute bekommen war vor ein paar Jahren noch unvorstellbar und wenn man bedenkt, was für eine unglaubliche Technik dahinter steckt, die von kaum noch jemandem verstanden werden kann, komme ich mir dabei manchmal in die Zukunft versetzt vor und finde das erstaunlich bis verstörend.
Das Spiel macht verdammt viel richtig, die offene Welt empfinde ich nicht als klein, sie ist toll umgesetzt und technisch so gestaltet, dass tatsächlich ein Auto, das ich anfangs irgendwo hin verschoben habe, noch immer an der selben Stelle steht. Das ist echte Immersion. Teile dieser Welt habe ich gestaltet und dann bleibt sie auch so.
Einen Kritikpunkt habe ich dennoch, eben das das Repetitive betreffend. Ich meine damit nicht das Erobern der Camps, das ist ok, nicht übermäßig, dabei aber glaubhaft. Leider aber sind die Nebenquests belanglos und dämlich. Gehe dorthin, bringe jemanden um oder rette einen und fertig. Hätte man in die Welt ein paar Aufgaben eingebaut, die man vielleicht sogar wie...
Minimax schrieb am
Die Horden sind vor allem rein optisch eine schöne Idee und auch die Positionierung das man über sie stolpert find ich gut. Der Kampf gegen sie und auch gegen die anderen schweren Nahkämpfer ist ein bisschen öde. Rennen. Ballern. Rennen Ballern. Hier hätte man mehr machen können. Mehr Ausnutzen der Umgebung (Auf Bäume klettern oder so). Oder mehr zurückstossende/aufhaltende Waffen (Krähenfüsse). Vielleicht hätte man den Horden auch eine Art Schwarmintelligenz zuschreiben können, die ihnen andere Angriffe als den stumpfen Sturmangriff ermöglicht.
Freya Nakamichi-47 schrieb am
So, Platin. Zum Ende hin hat sich's etwas gezogen, aber alles in allem war das ein schöner, kurzweiliger Ritt. Hat mir gefallen. Könnte mir sehr gut in ein paar Jahren einen Nachfolger vorstellen. Hoffentlich nimmt Deacon dann endlich dieses blöde Baseballcappi ab. Und dann trägt er das Ding auch noch falsch rum wie ein Grundschüler ... ;)
EDIT: Das herausragende Feature dieses Spiels sind zweifellos die Horden. Die sind schon wirklich genial gemacht, und gerade die ersten Horden, wenn man noch nicht so die fetten Waffen hat, treiben doch ordentlich den Puls in die Höhe. Später werden sie dann im normalen Schwierigkeitsgrad zu einfach, aber die ersten Begegnungen haben es schon in sich.
kagrra83 schrieb am
DerBär5 hat geschrieben: ?
26.04.2019 11:00
kagrra83 hat geschrieben: ?
25.04.2019 16:40
Bin gespannt wie das Spiel hier wird. Weil MEtro Exodus gäbe ich ne 85, Luibl unter 70. Bin gespannt wie das hier wird. Immerhin trennen GS und 4P nur zwei Punkte, bei metro sah es ja etwas anders aus.
Und wieso testet immer nur Jörg alle Blockbuster?
Wäre ich Chefredakteur würde ich mir dieses Privileg auch nicht entgehen lassen :lol:
Das hat aber einer hier mal in dem Kommentarbereich, kritiesiert auf ne üble Art und Weise hehe.
Briany schrieb am
fanboyauf3uhr hat geschrieben: ?
13.05.2019 09:54
Sarkasmus hat geschrieben: ?
12.05.2019 11:54
Hab ich ein anderes Days Gone gespielt als ihr? :Kratz:
Denn im Vergleich zu eine Far Cry oder Assassins Creed halten sich, meiner Meinung , die generischen Aufgaben noch ziemlich in Grenzen.
Wo man in den Ubisoft Open World Games regelrecht erschlagen wird mit Belanglosigkeit.
Taucht die Belanglosigkeit,in Days Gone, hin und wieder am Stranßenrand auf wie ein Anhalter.
Meine Reden. Ich finde Days Gone kriegt das Open-World Problem ziemlich gut in den Griff. Klar wird es generisch wenn man das 10. Anarchisten Camp ausräuchert aber bei AC macht man im Prinzip NUR so nen Blödsinn und die Hauptstory von Days Gone ist extrem gut und lässt mich weiter zocken. Hab auch immer mal wieder Momente in denen mich diese zerstörte Welt aufsaugt und fasziniert, die haben das sehr schön gestaltet. Bin aber immer noch nicht weiter als bei Mikes Camp (Stufe 2). Keine Ahnung was da noch alles kommt.
Wenn es irgendwann langweilig wird hatte ich bis dahin auf jeden eine menge Spaß.
RDR2 war bei mir bei 50% komplett die Luft raus, war aber okay, bei 60 Stunden kann man nicht meckern. Und wer weiß vielleicht krame ich das im Winter mal wieder raus wenn flaute ist. Wobei ich sagen muss das ich Days Gone besser finde als RDR2 aufgrund des unterirdischen Gameplays von RDR2 (Kampfsystem und der ganze "geh jetzt da hin und drücke Viereck, dann dreh dich um und drücke Dreieck ... :roll: ).
Bin ein riesen Fan von RDR / RDR2 aber vor allem bei Teil 2 war die Missionsstruktur extrem Banane. Das macht Days Gone besser, vor allem weil man nicht direkt ermahnt wird weil man 2 meter vom vorgegebenem Weg abgekommen ist. :lol: Und ich find die Story auch greifbarer irgendwie. Wenn du in Mikes Camp bist dann zieht die Story ja langsam an. Wird noch richtig richtig gut.
schrieb am