Test (Wertung) zu Planescape Torment and Icewind Dale Enhanced Editions (Rollenspiel, PlayStation 4, Nintendo Switch, Xbox One) - 4Players.de

 

Test: Planescape Torment and Icewind Dale Enhanced Editions (2D-Rollenspiel)

von Jörg Luibl



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FAZIT



Alte Liebe rostet nicht? In diesem Fall schon. Obwohl die Magie der Black Isle Studios auch am großen Bildschirm spürbar wird, vor allem wenn Morte seine süffisanten Dialoge in Planescape Torment beginnt, liegt das eher an nostalgischen Déjà-vus eines alten Rollenspiel-Veteranen als am neuen Glanz. Als großer Liebhaber dieses Genres hätte ich mir natürlich echte Remakes gewünscht, die diese Klassiker im modernen Licht erstrahlen lassen. Aber Beamdog serviert trotz visueller Defizite und offener Wünsche zumindest solide spielbare Umsetzungen. Das eher auf taktische Action fokussierte Icewind Dale ist mit allen Erweiterungen und zusätzlichen Quests enthalten, das erzählerische Meisterwerk Planescape Torment wirkt dank 4K-Interface noch am besten am großen Fernseher, aber verlangt auch viel Geduld in langen Lektürephasen. Auf deutsche Sprachausgabe müsst ihr übrigens in beiden Spielen verzichten, es gibt lediglich übersetzte Texte.
2D-Rollenspiel
Release:
15.10.2019
15.10.2019
14.10.2019
Alias: Planescape Torment & Icewind Dale Enhanced Editions
Spielinfo Bilder Videos

Vergleichbare Spiele

WERTUNG




PlayStation 4

„Solide Umsetzung zweier Klassiker, die aber einige technische Wünsche offen lässt.”

Wertung: befriedigend

Nintendo Switch

„Solide Umsetzung zweier Klassiker, die aber einige technische Wünsche offen lässt.”

Wertung: befriedigend

Xbox One

„Solide Umsetzung zweier Klassiker, die aber einige technische Wünsche offen lässt.”

Wertung: befriedigend



Echtgeldtransaktionen

"Wie negativ wirken sich zusätzliche Käufe auf das Spielerlebnis, die Mechanik oder die Wertung aus?"
Gar nicht.
Leicht.
Mittel.
Stark.
Extrem.
  • Es gibt keine Käufe.
  • Dieses Spiel ist komplett echtgeldtransaktionsfrei.

 

Lesertests

Kommentare

chrische5 schrieb am
Hallo
Ich kann das irgendwie nicht nachvollziehen. Ich spiele gerade Bg2 auf der ps4 und spüre wieder den alten Reiz. Soviel zu lesen ist es auch nicht. Poe war da ähnlich und die Texte waren anstrengender. Was mir wirklich fehlt, ist ein gutes Tagebuch und die liebe des Entwicklers. Das spiel ist immer noch gut für mich.
Christoph
Uwe sue schrieb am
ich habe erst vor einigen jahren nochmal versucht, baldus gate 2 in der enhanced edition wiederzuentdecken - aber die spiele aus dieser ära, sind nunmal nicht gut gealtert. da belasse ich es lieber bei der erinnerung, anstatt mir heute nochmal eine blutige nase zu holen. es fehlen einfach viele features, die mittlerweile absoluter standard sind - ein remake wäre hier angesagt - da sähe ich extzrem viel potenzial. wenn die engine zu bg3 fertig ist, sollte das locker machbar sein - ich hoffe die rechteinhaber und larian riechen diesen braten. bis dahin lese ich ein paar bücher - die gefühlten 1000 seiten text dieser games kann ich mir auch woanders holen... leider ist das spiel an sich - also die umsetzung von adnd in ein spiel leider nicht mehr zeitgemäß - nwn2 war da ja leider das letzte brauchbare. das sind auch schon über 10 jahre her^^
4P|T@xtchef schrieb am
Ich bewerte die Umsetzung in die Moderne. Und die ist nicht mehr als solide. Vernichtet wird damit gar nix.
Ich denke, dass mein Rückblick auf Planescape Torment, der auch im Test verlinkt ist, jedwede "Abschreckung" abdämpfen wird: https://www.4players.de/4players.php/di ... rment.html
Ein kleiner Auszug:
Fragt man heute in geselliger Ü30-Runde, welches Rollenspiel zu den Besten aller Zeiten gehört, wird mit Sicherheit Planescape Torment genannt. Es hat sich den Nachruhm verdient, weil es das Phänomen Rollenspiel entscheidend geprägt und die Spielewelt erzählerisch bereichert hat.
Moorkh schrieb am
4P|T@xtchef hat geschrieben: ?
16.10.2019 09:41
Nur dass PT und IWD doppelt so alt sind und doppelt darunter leiden, dass sie a) komplizierter in der Benutzeroberfläche sowie Mechanik auf Konsole zu übertragen sind und b) keinen recht zeitlosen Grafikstil wie Ni No Kuni besitzen, der im Zoom auch keinen Texturmatsch zeigt. Und schließlich: Ein "befriedigend" ist keine "Katastrophe", sondern grünes Licht für alle, die Genre-Liebhaber sind und 50 Euro für zwei Remakes ausgeben wollen, die viele Wünsche offen lassen.
Über b) liesse sich trefflich streiten, nicht nur weil PT eigentlich gar keine Texturen kennt, und a) ignoriert die realen Leiden der M&KB-Puristen bei der PC-Umsetzung, aber gut, doppelt so alt, da hinkt der Vergleich tatsächlich etwas.
Nehmen wir stattdessen die PC-Version von Disgaea (83%-Wertung). Klassiker, Grauenvolles Interface, Pixelbrei dank Filter und verweigerter Auflösungsflexibilität. Gleiche Ellen?
Ich denke, es geht um den Fokus des Tests. Du bewertest PT:EE als modernes Produkt in Konkurrenz mit einer Armee von besser bewerteten, neueren Titeln. Ein "Befriedigend" ist da ein vernichtendes Urteil für einen Klassiker, zumal andere Klassiker mit einer Nostalgie- oder Historie-Brille betrachtet werden. Da ist doch jeder potentielle Neugierige unverdient abgeschreckt.
mindfaQ schrieb am
Ich kann schon verstehen dass die Steuerung mit Gamepad mühsam ist und entsprechend der Spielspaß leidet, wenn es nicht gut gemacht ist. Bei Diablo 3 finde ich Gamepadsteuerung ja bereits ätzend - da wird das bei diesen Titeln hier bestimmt nicht besser funktionieren. Zumal der Preis recht heftig ist.
schrieb am