Test zu The King of Fighters 13 von unserem Leser "Styregar" - 4Players.de

 
Prügeln & Kämpfen
Entwickler: SNK Playmore
Release:
29.11.2011
13.09.2013
29.11.2011
Spielinfo Bilder Videos

Durchschnittswertung

87%Gesamt
87%

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Lesertest von Styregar

Der King of Fighters ist zurück mit seiner 13. Auflage.
Nach dem eher verpfuschten 12. Teil der Serie versuchen die Entwickler vom Studio SNK Playmore sich zurück in die Herzen der Prügelfans zu kämpfen.
Dabei haben sie sich merklich die Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen.


Der 13te Teil:
Neben dem Rooster das von 22 auf satte 36 Charaktere (2 müssen freigespielt werden) gewachsen ist gibt es neue Moves, neue Arenen, ein neues Balancing und den Abschluss der Ash Crimson Saga.

So haben es viele Charaktere aus alten Teilen, vorallen einige Fan Favorites zurück ins Rooster geschafft, wie z.B. Mai Shiranui, K' oder der freispielbare Billy Kane.

Die Story, die meist in einfachen Text- und Dialogsequenzen über Anime Hintergründen erzählt wird, ist jedoch eher flach und kommt ohne sinnige Einleitung daher.
Die Story ist zwar eher Beiwerk, trotzdem ist es schade das man hier definitiv nicht zu höchtform aufläuft.
Die Konkurenz macht es in dieser Hinsicht besser.


Das Kampfsystem:
Wie in den Vorgängern wird bei King of Fighters klassich 3 gegen 3 gekämpft.
Im Gegensatz zu anderen Genrevertretern, wird hier jedoch nicht mittem im Gefecht gewechselt, sonder man wählt vor Beginn die Rheienfolge, in der die Kämpfer antreten.

Auch wie in alten Teilen trumpft der neue Teil wieder mit seinen Bewegungsoptionen auf.
So gibt es neben einer Ausweichrolle nach vorne und hinten wieder 4 verschiedenne Arten von Sprüngen.
Neben dem normalen Sprung, gibt es den Supersprung um lange Distanzen zu überbrücken und den kurzen aber sehr schnellen "Hop" und "Hyper Hop" mit dem man schnell und überraschend angreifen oder ausweichen kann.

Auch an der Movelist hat sich einiges getan.
So haben die Kämpfer nun neben ihren Special- und Desperationmoves nun auch die stylischen und eindrucksvollen Neomax Attacken.

Diese Angriffe sind in den meisten Fällen "Cancelbar".
So kann man nach einem normalen Angriff einen Special Move ausführen, nach diesem einen Desperation Move und theoretisch nach diesem bei aktiviertem "Drive" sogar einen Neomax angriff durchführen.

Dies führt zu langen und sehr eindrucksvollen Kombos, mit denen man seine Gegner matretieren kann.

Anfänger werden jedoch einiges an Einarbeitung benötigen, um das präzise Timing zu verinnerlichen.

Anzumerken bleibt noch, das einige Charaktere für die Konsolenfassung ein neues Balancing bekommen haben im Vergleich zur Arcade Version.
So wurde, als bekanntestes Beispiel, Raidens Dropkick massiv entschärft.


Fazit:
Wer 2D Prügler mag sollte wirklich Spaß mit The King of Fighters 13 haben.
Alle anderen Fighting Game Enthusiasten und solche die es werden wollen, sollten auch mit ruhigen Gewissen ein Probespielchen wagen.

In Sachen Tiefgang, Taktik und Action hält KoF mit jedem modernen 2D Prügler locker mit.
Pro
  • 34 Spielbare Chataktere + 2 Freischaltbare
  • Schnelles Kampfsystem mit viel
  • Tiefgang und Taktik
  • Liebevoll gezeichnete Sprites
  • Lebendige Hintergründe
  • Eindrucksvolle und stylische Ex und Neomax Special Moves
  • Sprache im Optionsmodus einstellbar
  • trotz großem Rooster keine Kloncharaktere
  • Mai Shiranui ist wieder dabei!
Kontra
  • Schreckliche Deutsche Lokaliserung
  • Story Modus schwach
  • Keine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse
  • Anfänger werden einige Einarbeitung brauchen
  • Tutorial erklärt zwar das System, für eine umfassende
  • Einarbeitung sind jedoch Online Guides auf jedenfall empfehlenswert!
 

The King of Fighters 13

The King of Fighters 13
Styregar
Styregar 01.12.2011 360 
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