Test (Pro und Kontra) zu Tomb Raider (Action-Adventure, Xbox 360, PlayStation 3, PC)

 

Test: Tomb Raider (Action-Adventure)

von Jörg Luibl





Gefällt mir

 

Gefällt mir nicht

sehr guter Einstieg   Survivalaspekte sind überflüssiges Blendwerk
Story und Schauplatz machen neugierig   Story mit enigen Löchern und Stolpersteinen
erstklassige, abwechslungsreiche Kulisse   penetrantes Aufblinken von Freischaltungen
gute deutsche Lokalisierung, gute Dialoge   schrecklich schwache KI- Gegner
Lara wirkt als Figur authentischer   Kraxelei fehlt situative Spannung
klasse Kameraperspektiven   wenig große Rätsel- /Erkundungshöhlen
einige physikalische Rätsel & Hindernisse   Lara mutiert zu schnell zur Killermaschine
Fähigkeiten und Waffen verbessern   Spielmitte gleicht Pazifikkrieg mit Dauerexplosionen
dank besser Ausrüstung in Gebiete zurückkehren   überfrachtetes bis nerviges Sammel- & Freischaltprinzip
gute Tagebücher & Rückblicke verweben Story   Fähigkeitensystem überflüssig, keine echte Spezialisierung
3D-Schätze untersuchen und Hinweise finden   Schätze & Artefakte werden nicht motivierend genug integriert
spielerisch starkes letztes Drittel   kein Tauchen
diverse Multiplayermodi für bis zu acht Spieler    
hübschere Kulisse, feinere Haardarstellung (PC)    
mit Gamepad oder Tastatur gut spielbar (PC)    


Versionen & Multiplayer

Preis zum Test 60 Euro.
Getestete Version Deutsche Verkaufsversion.
Sprachen Deutsche Texte und Sprache. Nur PS3: Zusätzlich auf Englisch.
Schnitte Nein
Splitscreen Nein
Multiplayer & Sonstiges 2 - 8 Spieler im Online-Multiplayer. Spielzeit der Kampagne: 13 - 15 Stunden.

Vertrieb & Bezahlinhalte

Erhältlich über Einzelhandel
Online-Aktivierung Ja
Online-Zwang Nein
Account-Bindung Ja
Sonstiges Man braucht keinen Online-Pass.
Bezahlinhalte Nein
 

Kommentare

unknown_18 schrieb am
Wackeln ist ja auch nicht gleich wackeln. Bei manchen wackelt es ja auch ganz sanft und nur leicht, bei TR 2013 aber wackelt es stärker und auf eine Art die eben manche Spieler nicht ab können.
Ich hab damals nur den ersten Gears of War Teil gespielt und hatte da null Probleme mit. die TR Entwickler haben es dort einfach übertrieben, ansonsten hätten sie jetzt im neuen Teil keine Option eingebaut mit der man das Kamera Gewackel reduzieren kann, wenn es ein so unwichtiges Problem gewesen wäre.
Wahrscheinlich dachten die Entwickler sich am Ende der Entwicklung, dass das Spiel viel zu wenig Dramatik rüber bringt, also musste man es mit einem starken Kamera Gewackel kaschieren. ;)
Leon-x schrieb am
Dass es uns eher auffällt wenn wir die Sache von Außen betrachten ist normal. Aber unser Sichfeld wackelt schon gut wenn wir schnell rennen.
Aber wie du sagst gleicht es das Gehirn etwas aus und wir nehmen es weniger war als wenn man selber ruhig sitzt.
Manche Games mögen es sicherlich etwas übertreiben.
Dann kommt auch das Gefühl mit Ausrüstung schweren Schrittes zu laufen nicht gut rüber.
sabienchen schrieb am
Leon-x hat geschrieben: ?
15.04.2017 12:39
Bei 3P und Ego-Shootern soll es halt eher das Wackeln des normalen Sichtfeldes darstellen. Im echten Leben muss man ja auch damit zurecht kommen.
Also vlt bin ich eine Exotin... aber wenn ich laufe, gehe, springe etc.
dann shaked das Bild nicht wild rum...
Dachte eigentlich es sei normal, dass unser Gehirn das für uns ausgleicht :D
Das Kameragewackel wurde eher aus dem FilmMedium als der tatsächlichen Sehgewohnheit des Menschen übernommen.
Es soll den Zuschauer "stressen", und somit neben dem Sehen, den Betrachter die Szene auch fühlen lassen.
// In VR kann ich mir vorstellen, dass ein "gewisses" shaken sein muss, damit eben hier auch unser Gehirn einspringt und diesen Effekt ausgleicht... aber in nem normalen Spiel ist das gewackel nicht realitätsfördernd.
Leon-x schrieb am
Bei Gears ist es ja eher ein absichtliches Gameplayelement nehme ich mal an. Man soll dadurch etwas eingeschränkt werden und nicht mit Vollgas durch die Level rushen. Da muss man abwägen ob man jetzt den Spurt einlegt oder nicht.
Bei 3P und Ego-Shootern soll es halt eher das Wackeln des normalen Sichtfeldes darstellen. Im echten Leben muss man ja auch damit zurecht kommen.
Kann aber verstehen wenn es einer jetzt nicht in Videogames will.
Ist halt nur schade für Denjenigen wenn es das Game kaputt macht.
Temeter  schrieb am
Leon-x hat geschrieben: ?
15.04.2017 09:29
Bin wohl durch Gears of War zu sehr abgehärtet.^^
3P Covershooter sind grausam in dem Zusammenhang, da muss ständig mit der Kamera gewackelt werden, damit auch ja alles dramatischer wirkt, als es eigentlich ist. Wundert mich nicht, wenn dich das abgehärtet hat. :Blauesauge:
Wobei mich z.B. das Gewackel beim Laufen in MGS5 nicht gestört hat. Andererseits, das Spiel hatte ansonsten auch sehr kompetente Kameraarbeit in Sequenz und Gameplay.
schrieb am