Madden NFL 21: "Black Lives Matter": EA verschiebt Präsentation aufgrund der aktuellen Situation in den USA

 
Madden NFL 21
Entwickler:
Publisher: Electronic Arts
Release:
28.08.2020
28.08.2020
Q4 2020
28.08.2020
Q4 2020
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Madden NFL 21: EA verschiebt Ankündigung aufgrund der aktuellen Situation in den USA

Madden NFL 21 (Sport) von Electronic Arts
Madden NFL 21 (Sport) von Electronic Arts - Bildquelle: Electronic Arts
Eigentlich wollte EA Sports in den nächsten Tagen offiziell die Ankündigung von Madden NFL 21 vornehmen, aber der Publisher hat sich entschieden, die Vorstellung des Football-Spiels aufgrund der aktuellen Situation in den USA zu verschieben. In den Vereinigten Staaten steigt vielerorts die Wut über den Tod des Afroamerikaners George Floyd als Folge eines Polizeieinsatzes, allgemeine Polizeigewalt und den latenten Rassismus in der US-Gesellschaft ("Black Lives Matter"). Weitere Details findet ihr z.B. in der FAZ.

Das Statement von EA Sports lautet: "Wir stehen zu unserer afroamerikanischen / dunkelhäutigen Gemeinschaft von Freunden, Spielern, Kollegen und Partnern. Unsere unmittelbare Aufmerksamkeit gilt Maßnahmen, die wir ergreifen können, um gegen die ungerechte Behandlung und systemische Vorurteile vorzugehen, die die Nation und unsere Welt plagen. Wir werden einen anderen Zeitpunkt finden, um mit Euch über Football zu sprechen. Denn dies ist größer als ein Spiel, größer als der Sport und erfordert, dass wir alle zusammenstehen und uns für Veränderungen einsetzen."


Letztes aktuelles Video: Next-Gen-Ankündigungs-Trailer

Quelle: EA Sports
Madden NFL 21
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Kommentare

shakeyourbunny schrieb am
SethSteiner hat geschrieben: ?
02.06.2020 17:39
Die ganze Situation ist äußerst undurchsichtig und was da am wenigsten hilft ist, wenn ein Staatsoberhaupt in Großbuchstaben "Law & Order" schreibt oder eben diesen Looting, Shooting Spruch oder wenn er die Armee einsetzen möchte. Eines der Dinge das historisch am besten funktioniert hat ist Deeskalation. Man frage nur die Berliner Polizei in Bezug auf den 1. Mai.
Ja, das beste Mittel wäre, wenn da alle Beteiligten versuchen würden (und hoffentlich auch willens sind), mal einfach miteinander zu reden und auf einen Nenner zu kommen, mit den alle leben können.
Das da nur Feuer ins brennende Öl gegossen wird (von allen Seiten dort in den USA), ist nicht schön anzusehen.
Thread temporär geschlossen (nicht wegen diesem Beitrag)
IEP
SethSteiner schrieb am
Die Staatsgewalt in den USA drohte u.A. damit selbst mit Autos in Demonstranten zu fahren. Der Einsatz von Tränengas verkommt dort auch zwischenzeitlich zum Selbstzweck bspw. um Trump hübsche Image-Fotos zu generieren, an anderer Stelle wird aus Polizeiautos im Vorbeifahren völlig grundlos Pfefferspray gesprüht und die Gefahr dass Polizisten unter Demonstranten sind, um die Stimmung erst aufzuheizen ist auch äußerst real.
Die ganze Situation ist äußerst undurchsichtig und was da am wenigsten hilft ist, wenn ein Staatsoberhaupt in Großbuchstaben "Law & Order" schreibt oder eben diesen Looting, Shooting Spruch oder wenn er die Armee einsetzen möchte. Eines der Dinge das historisch am besten funktioniert hat ist Deeskalation. Man frage nur die Berliner Polizei in Bezug auf den 1. Mai.
shakeyourbunny schrieb am
eLZorro hat geschrieben: ?
02.06.2020 16:36
Das ist es sehr wohl, wenn man (als Oberhaupt eines Staates, ey!) mit den Worten "when the looting starts, the shooting starts" Demonstranten den Krieg erklärt und damit nebenbei einen Police Chief aus den 68ern zitiert, der die Bürgerrechtler einschüchtern wollte.
Gesetze gelten für alle und es ist überhaupt keine Frage, welche Hautfarbe man hat. Wenn da die lokalen Politiker und Machthaber es nicht schaffen oder nicht willens sind, da für soweit zu Ordnung zu schaffen, damit die gesetzlich verankerte Meinungsfreiheit in Form von Märschen und Kundgebungen durchgeführt werden können, muss halt die Ebene darüber das erledigen.
Aktuell werden gerade in den USA Polizisten aus vorbeifahrenden weissen Autos erschossen, Polizisten werden von einem Auto überrollt, wenn sie Leute zur Rede stellen, die gerade dabei sind, Plünderer zu stellen.
Oder etwa, wenn da Leute anfangen, in Manhattan Luxusgeschäfte auszurauben bzw in Philadelphia Bankomaten zu sprengen?
https://www.dailymail.co.uk/news/articl ... e-out.html
https://www.firehouse.com/operations-tr ... -incidents
Andererseits gibts auch "Demonstranten", die wahllos auf Feuerwehrleute Ziegelsteine werfen und diese aktiv behindern, Brände zu löschen?
https://www.firehouse.com/operations-tr ... ss-country
So etwas ist im Rahmen eines Rechtsstaates und legitimiert? Was hat das mit den Protesten wegen den Mord an dem Schwarzen zu tun?
Wie würdest du als Staatsoberhaupt reagieren, wenn die lokale Behörde (Bürgermeister, Gouverneure) aktiv wegschauen? Was würdest denn sagen, wenn da solche Sachen bei euch in Deutschland passieren? Das muss natürlich durchgewunken werden, weil das is ja ein legitimer Protest? Ich hoffe nur, du beschwerst dich nicht, wenn dann diese "Demonstranten" bei dir vorbeschauen, dir das Gesicht eintreten, alles kurz und klein hauen und alles mitnehmen, was wertig aussieht? Oder ists dir lieber, wenn da die Exekutive einschreitet und diese "Demonstranten, die nur an...
Todesglubsch schrieb am
dx1 hat geschrieben: ?
02.06.2020 09:45
Du liest keine Nachrichten, kommentierst aber diese hier?
Du bist doch lange genug hier um zu wissen, dass das eine das andere nicht ausschließt :D
eLZorro schrieb am
Außerdem ist mir jedes Statement der Vernunft (selbst von FoxNews oder dem KKK persönlich) gerade 1000 mal lieber als die Hetze vom orangenen, der damit zielsicher auf einen civil war zusteuert.
schrieb am