Vertraute Bilder
Fracture
war ein prima Spiel: Kein Innovationswunder, ganz im Gegenteil - mit Ausnahme der Erde hoch/Erde runter-Idee bestand es eigentlich nur aus bekannten Elementen anderer Spiele. Macht nichts, Spaß gemacht hat's trotzdem. Mal sehen, ob man das auch von Inversion wird sagen können, denn die Voraussetzungen sind wieder ganz ähnlich: Das Deckungs-System kommt einem ebenso bekannt vor wie die teilweise zerstörbare Umgebung, die Team-Aktionen, die Physik-Spielereien und natürlich die Ballereien selbst. Das wichtigste frische Element ist jedoch die verquere Nutzung der Schwerkraft.
Der Feind an der Decke
Die einfachste Anwendung ist die, dass man wie mit der Gravity Gun oder der Jedi-Macht einen Gegner aus seiner Deckung zerrt, und ihm, während er hilflos durch die Luft rudert, ein Explosivfass vor den Latz knallt. Man kann auch die Deckung klauen oder mehrere Feinde aufeinander prallen lassen. Aber Achtung - die Gegner können das auch! Ungewöhnlich wird's mit dem »Gravity Shift«: Diese blau leuchtenden Stellen sorgen für ein Kippen des Spielfeldes, so dass man plötzlich an Decken und Wänden kämpft. Das gilt allerdings nur für einzelne Bereiche, so dass man à la Prey
einen Kampf wie in einem Escher-Gemälde führt. Dazu gibt es eine realistische Physik aus der neusten Havok-Engine, eine beeindruckend zerstörbare Umgebung sowie einen bislang nicht näher ausgeführten Mehrspielermodus.
Ausblick
Fakten:
- spielt aus der Schulterperspektive
- man ist meist im Team unterwegs
- mannigfaltige Schwerkraft-Manipulation möglich
- simples Deckungs-System
- man kann Gegner schweben lassen
- stark zerstörbare Umgebung
- eigene 3D-Technologie
- realistische Physik-Engine
- Gegner nutzen ebenfalls Schwerkraft-Angriffe
- ziemlich blutig![]()

Gegner aus ihrer Deckung zu pulen und sie hilflos in der Luft baumeln zu lassen, gehört bei Inversion zu den einfachsten Übungen.