Das gewohnte Prinzip
Mittlerweile dürfte jedes Kind wissen, wie Musikspiele funktionieren: Von oben laufen farbige Icons nach unten und ihr müsst im richtigen Moment (und Takt) die entsprechende Taste auf dem Plastikinstrument drücken - sei es auf einer Klampfe oder auf einem Drum-Kit. Auch Konamis Rock Revolution unterscheidet sich hier nicht von den Mitbewerbern, hat aber einige Besonderheiten zu bieten: Während die Gitarre ein Zwillingsbruder des Guitar Hero-Instruments sein könnte, geht man beim Schlagzeug-Set eigene Wege und bringt satte sechs Pads in dem Plastikgehäuse unter. Neben Snare-Drum und Hi-Hat bekommt ihr auch noch jeweils zwei Toms und Becken dazu - allerdings nur in Form von Pads und nicht etwa kleinen Becken, wie man sie beim Drumset von Guitar Hero: World Tour findet. Zusammen mit der Kick Drum müssen Konami-Schlagzeuger also bis zu sieben Symbole im Auge behalten, was gar nicht so einfach ist, denn im Gegensatz zu anderen Bandspielen
bekommt die Beinarbeit hier ihre eigene, ganz normale Spur anstatt nur in Form einer horizontalen Linie angezeigt zu werden. So besteht das Risiko, dass die Übersicht in diesem Symbol-Chaos schnell untergeht bzw. noch deutlich mehr Übung gefordert ist als in Rock Band.
Schlechte Verarbeitung?
Unabhängig von der Komplexität stellt sich beim Schlagzeug immer die Frage nach der Verarbeitung - nicht nur, was die Belastbarkeit der Pads, sondern auch deren Geräuschkulisse angeht. Während Harmonix mit nachrüstbaren Aufsätzen bereits das nervige Schlaggeräusch gedämpft hat und es für Rock Band 2 weiter minimieren will, scheint man diesen Faktor bei Konami zu ignorieren. Klar, wenn man auf einer großen Bühne voller fetter Lautsprecher steht und die Anlage aufdreht, ist von dem "Klok-klok" nichts zu hören, doch zu Hause im stillen Kämmerlein sind die lauten Schlaggeräusche einfach nur störend und übertreffen sogar die Geräuschkulisse des Rock Band-Sets. Hier sollten sich die Designer auf jeden Fall noch etwas einfallen lassen, um für ein ruhigeres Drumvergnügen zu sorgen. Doch insgesamt fand ich die Aufteilung der Pads mit ihren unterschiedlichen Größen nicht gerade vorteilhaft - da wirkt das Drum Kit eines Guitar Hero: World Tour deutlich cooler. Hinzu kommt, dass beim Konami-Set die Pads nicht berührungsempfindlich reagieren: Egal, wie leicht oder fest ihr auf die Drums eindrescht, bleibt die Lautstärke immer gleich. Bei Rock Band 2 und dem neuen Guitar Hero könnt ihr eurer Performance am Schlagzeug dagegen etwas mehr Gefühl und Individualität verleihen, indem ihr Passagen auf Wunsch leiser spielt. Auch wenn die Konkurrenz vielleicht keine solch komplexen Drumsets auffährt, ist sie Konami in
Sachen Technik, Verarbeitung und Aufmachung voraus. Wie es bei der Gitarre aussieht, können wir leider nicht beurteilen, da wir uns auf der Games Convention nur als Drummer austoben durften.
Kein Gesang
Wie bei Rock Band dürft ihr auch hier gemeinsam auf der Bühne stehen: Neben dem Schlagzeug wird die Truppe von einem Gitarristen und Bassisten komplettiert auf einen zusätzlichen Sänger müsst ihr im Gegensatz zu anderen Genre-Vertretern allerdings verzichten. Zur Auswahl stehen etwa 40 Songs, mit denen ihr gemeinsam oder alleine abrocken könnt. Neben Titeln wie Sk8er Boi (Avril Lavigne), Somebody Told Me (The Killers) oder Am I Evil (Metallica) finden sich aber auch viele alte Bekannte, die bereits in Rock Band oder Guitar Hero ihren Auftritt hatten. Dazu gehören etwa Won´ t Get Fooled Again (The Who), Are You Gonna Be My Girl (Jet) sowie Run To The Hills (Iron Maiden). Im Gegensatz zur Konkurrenz bekommt ihr bei Rock Revolution jedoch überwiegend Cover-Versionen geboten - lediglich zwei Master Tracks sollen es in die finale Setlist schaffen. Zwar hinterließen die neu eingespielten Songs einen recht guten Eindruck, doch werden sich manche sicher fragen, warum man zu Rock Revolution greifen soll, wenn man woanders die Originaltracks geboten bekommt. Zumindest aber braucht ihr euch auch hier keine Sorge um Nachschub zu machen: Genau wie bei EA oder Activision verspricht auch Konami, kurz nach der Veröffentlichung neue Songs via (kostenpflichtigen) Downloads anzubieten.
Mittlerweile dürfte jedes Kind wissen, wie Musikspiele funktionieren: Von oben laufen farbige Icons nach unten und ihr müsst im richtigen Moment (und Takt) die entsprechende Taste auf dem Plastikinstrument drücken - sei es auf einer Klampfe oder auf einem Drum-Kit. Auch Konamis Rock Revolution unterscheidet sich hier nicht von den Mitbewerbern, hat aber einige Besonderheiten zu bieten: Während die Gitarre ein Zwillingsbruder des Guitar Hero-Instruments sein könnte, geht man beim Schlagzeug-Set eigene Wege und bringt satte sechs Pads in dem Plastikgehäuse unter. Neben Snare-Drum und Hi-Hat bekommt ihr auch noch jeweils zwei Toms und Becken dazu - allerdings nur in Form von Pads und nicht etwa kleinen Becken, wie man sie beim Drumset von Guitar Hero: World Tour findet. Zusammen mit der Kick Drum müssen Konami-Schlagzeuger also bis zu sieben Symbole im Auge behalten, was gar nicht so einfach ist, denn im Gegensatz zu anderen Bandspielen
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| Das Spielprinzip ist so, wie man es von Musikspielen kennt - allerdings packt Konami beim Drumset bis zu sieben Spuren voller Symbole auf den Bildschirm. |
Schlechte Verarbeitung?
Unabhängig von der Komplexität stellt sich beim Schlagzeug immer die Frage nach der Verarbeitung - nicht nur, was die Belastbarkeit der Pads, sondern auch deren Geräuschkulisse angeht. Während Harmonix mit nachrüstbaren Aufsätzen bereits das nervige Schlaggeräusch gedämpft hat und es für Rock Band 2 weiter minimieren will, scheint man diesen Faktor bei Konami zu ignorieren. Klar, wenn man auf einer großen Bühne voller fetter Lautsprecher steht und die Anlage aufdreht, ist von dem "Klok-klok" nichts zu hören, doch zu Hause im stillen Kämmerlein sind die lauten Schlaggeräusche einfach nur störend und übertreffen sogar die Geräuschkulisse des Rock Band-Sets. Hier sollten sich die Designer auf jeden Fall noch etwas einfallen lassen, um für ein ruhigeres Drumvergnügen zu sorgen. Doch insgesamt fand ich die Aufteilung der Pads mit ihren unterschiedlichen Größen nicht gerade vorteilhaft - da wirkt das Drum Kit eines Guitar Hero: World Tour deutlich cooler. Hinzu kommt, dass beim Konami-Set die Pads nicht berührungsempfindlich reagieren: Egal, wie leicht oder fest ihr auf die Drums eindrescht, bleibt die Lautstärke immer gleich. Bei Rock Band 2 und dem neuen Guitar Hero könnt ihr eurer Performance am Schlagzeug dagegen etwas mehr Gefühl und Individualität verleihen, indem ihr Passagen auf Wunsch leiser spielt. Auch wenn die Konkurrenz vielleicht keine solch komplexen Drumsets auffährt, ist sie Konami in
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| Leider sind nur Dreierformationen bestehend aus Drummer, Bassist und Gitarrist möglich - Sänger bleiben außen vor. |
Kein Gesang
Wie bei Rock Band dürft ihr auch hier gemeinsam auf der Bühne stehen: Neben dem Schlagzeug wird die Truppe von einem Gitarristen und Bassisten komplettiert auf einen zusätzlichen Sänger müsst ihr im Gegensatz zu anderen Genre-Vertretern allerdings verzichten. Zur Auswahl stehen etwa 40 Songs, mit denen ihr gemeinsam oder alleine abrocken könnt. Neben Titeln wie Sk8er Boi (Avril Lavigne), Somebody Told Me (The Killers) oder Am I Evil (Metallica) finden sich aber auch viele alte Bekannte, die bereits in Rock Band oder Guitar Hero ihren Auftritt hatten. Dazu gehören etwa Won´ t Get Fooled Again (The Who), Are You Gonna Be My Girl (Jet) sowie Run To The Hills (Iron Maiden). Im Gegensatz zur Konkurrenz bekommt ihr bei Rock Revolution jedoch überwiegend Cover-Versionen geboten - lediglich zwei Master Tracks sollen es in die finale Setlist schaffen. Zwar hinterließen die neu eingespielten Songs einen recht guten Eindruck, doch werden sich manche sicher fragen, warum man zu Rock Revolution greifen soll, wenn man woanders die Originaltracks geboten bekommt. Zumindest aber braucht ihr euch auch hier keine Sorge um Nachschub zu machen: Genau wie bei EA oder Activision verspricht auch Konami, kurz nach der Veröffentlichung neue Songs via (kostenpflichtigen) Downloads anzubieten.




