Malerische Panoramen
An die Kampagne durften wir auf der Veranstaltung leider nicht Hand anlegen. Trotzdem ließ Bungie es sich nicht nehmen, den anwesenden Journalisten ein wenig den Mund wässrig zu machen und spielte die ersten Minuten auf der Leinwand vor. Unter technischen Gesichtspunkten hat mich das Gezeigte zwar nicht vom Hocker gehauen - trotzdem sah man auf Anhieb, dass deutlich mehr Details in die weitläufigen Areale geflossen sind als in den Karten der Reach-Beta oder gar in ODST. Hinter feinen Nebelschwaden ragen riesige Gebirgszüge in die malerisch aufgetürmten Wolken, während eine emotionale Streicher-Melodie erklingt.
Landschaftsmaler Bob Ross würde gewiss eine Träne der Rührung verdrücken, wenn er das noch erleben dürfte. Mit einem wohligen Kribbeln erinnere ich mich an meine erste Landung auf Halo im Jahr 2001.
Der Flashback ist durchaus beabsichtigt, denn Reach kehrt zurück zu seinen Wurzeln und soll das verkörpern, was Halo seinerzeit zu etwas besonderem machte: Massenschlachten vor eindrucksvollen Kulissen. Auch geschichtlich geht es einen großen Schritt zurück, denn Reach spielt im Jahr 2552, also noch vor dem ersten Teil. Der Master Chief taucht nicht auf, wohl aber jede Menge andere Spartans. Der Spieler wird Teil des vierköpfigen Noble Teams, welches einem Notruf einer Relais-Station nachgeht. Kaum sind die vier losgeflogen, bricht auch schon die Funkverbindung zur Basis ab und sie sind auf sich allein gestellt.
Freund oder Feind?
Nachdem die zwei Helis am Ziel der Mission landen, herrscht zunächst Stille. Lediglich ein paar aufgescheuchte Alien-Strauße trippeln über den verwucherten Trampelpfad. Als nächstes schreiten zwei ängstliche Planetenbewohner mit erhobenen Händen aus dem
Eingang der Station und reden aufgeregt in einer fremdartigen Sprache. Die unbeteiligten Tiere und Zivilisten sollen die Areale lebendiger gestalten als in den Vorgängern. Plötzlich erklingt das Grunzen eines Schakals und kurz darauf gleiten zwei Banshees ins Bild: Die Schlacht ist eröffnet! Die Spartan-Kollegen lassen sich nicht wie z.B. in Brothers in Arms herumkommandieren, doch Unterhaltungen und Funksprüche zwischen den Teammitgliedern gibt es offenbar zu Hauf. Bislang beschränkten sich die Gespräche auf typische testosterongeschwängerte Shooter-Plattitüden, doch immerhin scheinen die englischen Sprecher ihren Job gut erledigt zu haben. Hoffentlich kommen auch wir Deutschen endlich einmal in den Genuss einer halbwegs ordentlichen Vertonung; das ist nach ODST schwer denkbar, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Die englische Original-Synchro wird übrigens wie gehabt nicht auf der deutschen Disk mitgeliefert.
Zurück zur Action: Während die Spartans einen schlammigen Pfad entlang durchs Gebüsch laufen, liefern sie sich ein paar flotte Kämpfe mit flink ausweichenden Elites und diversen Schakalen. Kurz bevor eine glühende Schusssalve bei einem der Spartan-Kollegen ankommt, wendet er eine der neuen Spezialfähigkeiten an: Mit Wucht knallt seine Faust auf den Boden und bildet einen kurzzeitigen Schutzschild um seinen Körper. Die Aktion war erfolgreich: Die leuchtenden Projektile prallen mit einem Flirren von ihm ab, wärend um ihn herum der Regen auf den schlammigen Boden pladdert. Der Wolkenbruch ist hübsch in Szene gesetzt: Die einzelnen Tropfen prasseln sehr ansehnlich auf die gestochen scharfe, sich kräuselnde Oberfläche einer Pfütze. Damit endet die Präsentation - Von den im Trailer angerissenen Sequenzen im Raumgleiter gab es leider nichts zu sehen.
An die Kampagne durften wir auf der Veranstaltung leider nicht Hand anlegen. Trotzdem ließ Bungie es sich nicht nehmen, den anwesenden Journalisten ein wenig den Mund wässrig zu machen und spielte die ersten Minuten auf der Leinwand vor. Unter technischen Gesichtspunkten hat mich das Gezeigte zwar nicht vom Hocker gehauen - trotzdem sah man auf Anhieb, dass deutlich mehr Details in die weitläufigen Areale geflossen sind als in den Karten der Reach-Beta oder gar in ODST. Hinter feinen Nebelschwaden ragen riesige Gebirgszüge in die malerisch aufgetürmten Wolken, während eine emotionale Streicher-Melodie erklingt.
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| Zurück in die Vergangenheit: Der Master Chief ist nicht dabei, doch vier seiner Spartan-Vorgänger kämpfen im Noble Team Seite an Seite. |
Der Flashback ist durchaus beabsichtigt, denn Reach kehrt zurück zu seinen Wurzeln und soll das verkörpern, was Halo seinerzeit zu etwas besonderem machte: Massenschlachten vor eindrucksvollen Kulissen. Auch geschichtlich geht es einen großen Schritt zurück, denn Reach spielt im Jahr 2552, also noch vor dem ersten Teil. Der Master Chief taucht nicht auf, wohl aber jede Menge andere Spartans. Der Spieler wird Teil des vierköpfigen Noble Teams, welches einem Notruf einer Relais-Station nachgeht. Kaum sind die vier losgeflogen, bricht auch schon die Funkverbindung zur Basis ab und sie sind auf sich allein gestellt.
Freund oder Feind?
Nachdem die zwei Helis am Ziel der Mission landen, herrscht zunächst Stille. Lediglich ein paar aufgescheuchte Alien-Strauße trippeln über den verwucherten Trampelpfad. Als nächstes schreiten zwei ängstliche Planetenbewohner mit erhobenen Händen aus dem
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| Unbewaffnete Einwohner und wilde Tiere sollen die Welt lebendiger gestalten. |
Zurück zur Action: Während die Spartans einen schlammigen Pfad entlang durchs Gebüsch laufen, liefern sie sich ein paar flotte Kämpfe mit flink ausweichenden Elites und diversen Schakalen. Kurz bevor eine glühende Schusssalve bei einem der Spartan-Kollegen ankommt, wendet er eine der neuen Spezialfähigkeiten an: Mit Wucht knallt seine Faust auf den Boden und bildet einen kurzzeitigen Schutzschild um seinen Körper. Die Aktion war erfolgreich: Die leuchtenden Projektile prallen mit einem Flirren von ihm ab, wärend um ihn herum der Regen auf den schlammigen Boden pladdert. Der Wolkenbruch ist hübsch in Szene gesetzt: Die einzelnen Tropfen prasseln sehr ansehnlich auf die gestochen scharfe, sich kräuselnde Oberfläche einer Pfütze. Damit endet die Präsentation - Von den im Trailer angerissenen Sequenzen im Raumgleiter gab es leider nichts zu sehen.

