Beat Saber - Test, Geschicklichkeit, Virtual Reality, PlayStation VR - 4Players.de

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Beat Saber (Geschicklichkeit) von Hyperbolic Magnetism
Möge der Beat mit euch sein
Musikspiel
Release:
01.05.2018
01.05.2018
01.05.2018
20.11.2018
20.11.2018
20.11.2018
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Dank stylischer Youtube-Videos, cooler Elektro-Beats und schwungvoller Lichtschwert-Choreographien ließ in den vergangenen Monaten vor allem ein Titel die VR-Enthusiasten mit Rhythmus im Blut aufhorchen: Beat Saber. Auf dem PC konnte man sich bereits im Early Access einen Eindruck von dem Musikspiel verschaffen. Jetzt hat Beat Games eine fertige Version für PSVR veröffentlicht. Wir haben für den Test versucht, die Lichtschwerter möglichst im Takt zu schwingen...



Einfach zu lernen, schwer zu meistern

Wie bei den meisten anderen Kombinationen aus Musik und Geschicklichkeit ist auch hier das grundlegende Spielprinzip simpel: Die Aufgabe besteht schlicht darin, kleine Würfel mit dem Lichtschwert zu halbieren, die aus dem Hintergrund auf den Spieler zugerauscht kommen und im Takt getroffen werden können. Zu beachten sind dabei zwei Dinge: Zum einen zeigt die Farbe der Würfel an, mit welchem der beiden Lichtschwerter sie durchtrennt werden müssen, wobei man optional auch nur eine der nachgebildeten Jedi-Waffen verwenden darf. Zum anderen sind kleine Pfeilsymbole ein Indikator, wie das Licht-Schwert geführt werden muss, also etwa von unten nach oben, umgekehrt oder seitlich. Freie Wahl besteht dagegen bei Würfeln, die mit einem einfachen Punkt markiert werden.

Zusätzlich ist noch Körpereinsatz gefragt, wenn man Lichtbarrieren seitlich ausweichen oder sich unter ihnen hindurch ducken muss. Später muss man außerdem die Augen nach hochexplosiven Bomben offen halten, die man mit den

Nicht nur Timing und die Schnittstelle, sondern auch der Schwung beeinflussen die Punktevergabe.
Nicht nur Timing und die Schnittstelle, sondern auch der Schwung beeinflussen die Punktevergabe.
Lichtschwertern nicht berühren darf – gar nicht so einfach, wenn sie nicht nur auf dem Boden, sondern auch in unmittelbarer Nähe zu den Würfeln platziert werden.

Der Schwung macht den Unterschied

Wie in vielen anderen Musikspielen gilt es auch hier, durch fehlerfreie Aneinanderreihungen von Schlägen die maximale Kombo zu steigern und damit die Punktzahlen in die Höhe zu treiben. Bei Beat Saber kommt es allerdings nicht nur darauf an, die Würfel möglichst mittig und mit dem richtigen Timing zu zerteilen. Auch der Schwung bzw. die Ausholbewegungen fließen mit in die Wertung ein und sind von enormer Bedeutung. Wer also nur kurz mit dem Handgelenkt wackelt, darf sich nicht wundern, warum der Rang und das Endergebnis am Ende nicht so üppig ausfallen.

Stellt man sich allerdings mit vollem Elan und dem entsprechenden Schwung den Herausforderungen, kommt man erst so richtig in den Spielfluss mit seiner fast schon hypnotisierenden Wirkung und wird sogar irgendwann angesichts der verschwitzten Klamotten feststellen, dass Beat Saber sogar ein VR-Workout darstellt, bei dem man durch intensive Lichtschwert-Akrobatik durchaus Muskelkater in den Armen bekommen kann. Wer übrigens nur einen Move-Controller besitzt oder eine andere Spielvariante ausprobieren möchte, kann sich auf Wunsch auch mit nur einem Lichtschwert durch die Würfel schnetzeln.

Von der lokalen Lichtschwert-Party bis zur Kampagne

Bei den Modi hat man die Wahl zwischen einem freien Spiel, der Kampagne und einem Party-Modus. Auch in einteraktives Tutorial ist mit dabei, das kurz und knapp die Spielmechanik vorstellt. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich in einem
Den Lichtbarrieren muss man ausweichen.
Den Lichtbarrieren muss man ausweichen.
Übungsmodus an besonders knackige Stellen heranzutasten. Praktischerweise kann man umgehend zur gewünschten Stelle spulen und sogar das Tempo den eigenen Wünschen anpassen.

Das freie Spiel und der Party-Modus unterscheiden sich eigentlich nur dadurch, dass man bei Ersterem seine Ergebnisse in der Online-Bestenliste verewigt, während es bei der Party um lokale Vergleiche zwischen den Spielern geht, die sich mit ihrem Namen eintragen können. In beiden Varianten hat man von Beginn an Zugriff auf die gesamte Songauswahl und kann neben dem Schwierigkeitsgrad auch diverse Modifikatoren frei belegen. Mit ihnen lässt sich das Niveau durch ein gedrosseltes Tempo, einen No-Fail-Modus oder die Verbannung von Bomben auf Wunsch senken. Umgekehrt lässt sich aber auch der Anspruch erhöhen, indem man z.B. nur eine bestimmte Anzahl an Fehlschlägen erlaubt oder die Richtungsangaben auf den Würfeln vorzeitig ausblendet.


 

Kommentare

sabienchen schrieb am
Roadrunner M33P hat geschrieben: ?
27.11.2018 02:53
Ich hab jetzt schon öfter gelesen das Handgelenkgewichte bei Spielen wie Box VR oder Beat Saber sehr ungesund für die Gelenke sein sollen und man darauf lieber verzichten sollte.
Also wenn du das schon öfter gelesen hast, dann solltest du ja auch sehr genau die Gründe kennen.
Bitte nennen, danke.
Roadrunner M33P schrieb am
rexcel hat geschrieben: ?
24.11.2018 18:08
Kein Witz: ich habe mir Handgelenkgewichte bestellt (500g reichen) und habe damit eine Woche trainiert.
Ich hab jetzt schon öfter gelesen das Handgelenkgewichte bei Spielen wie Box VR oder Beat Saber sehr ungesund für die Gelenke sein sollen und man darauf lieber verzichten sollte.
mafuba schrieb am
16 Tracks sind schon bisschen wenig.
Ich werde erst mal abwarten, was die DLCs kosten
rexcel schrieb am
Blaexe hat geschrieben: ?
24.11.2018 18:14
rexcel hat geschrieben: ?
24.11.2018 18:08
Ich habe nicht verstanden was ich besser machen muss, um trotz 100% Treffer mehr Punkte zu erhalten. (Im Test stehen immerhin Hinweise.) Für längerfristigen Accarde-Wettkampf müsste das aber auf Dauer transparent sein. Da will man kein Glück haben, sondern wissen warum jemand anderes besser ist als man selber.
Offizielles Video vom Entwickler:
https://twitter.com/BeatSaber/status/992782948515622913
Danke.
Kurzform:
- Es gibt bis zu 110 Punkte je getroffenem Block
- 70 + 30 Punkte = 100 Punkte dafür das man vorher ausgeholt und nach dem Treffer noch weiter durchgezogen hat. Vor dem Treffer 90 Grad ausholen (Rechter Winkel) und danach noch 30 Grad.
Das hört sich technisch und seltsam an, ist aber real eine typische Game-Programmierung die dafür sorgt das man schlagen statt nur "aufspießen", wild fuchteln oder die Hand nur Zittern lassen muss. Also ein Schutz gegen Tricks (wie damals bie der Wii z.B. "Tennis Spielen"). Praktische Umsetzung: echter Schlag wie mit einem Schwert = 100 Punkte.
- 10 Zusatzpunkte für genaue Treffer. Technisch wird weniger darauf geachtet in welchem Winkel man schlägt (grob in Pfeilrichtung ist ausreichend) als vielmehr darauf das man die Mitte des Blocks trifft....
schrieb am