4Players: Spiele des Jahres 2005

Special: 4Players: Spiele des Jahres 2005

So testet 4Players
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Autor:
4P|Team

Bugreichstes Spiel --- Humorvollstes Spiel --- Bester Held --- Bester Bossgegner
Größte Überraschung --- Beste Story --- Bester Embargo-Titel --- Größte Enttäuschung
Bester Lizenz-Soundtrack --- Bester Original-Soundtrack --- Beste Filmumsetzung --- Gurke des Jahres



Action-Strategie mit Retro-Flair! Dem kleinen Team von Introversion ist im März ein ganz großer Wurf gelungen, der so manches millionenschwere Mammutprojekt in den Schatten stellen konnte. Wir hätten nach den ersten Bildern nie damit gerechnet, dass am Ende ein Gold-Award glänzt, aber Darwinia ist eben nicht nur abgefahren, sondern auch höchst originell. Das Nintendo DS-Adventure Another Code kam ebenfalls aus dem Nichts, hatte hier aber genau so wie der deutsche Knobler Ankh das Nachsehen.

Es knisterte wie im Kino. Man konnte fast die Popcorn-Tüten rascheln hören. Sex und Gewalt wurden in der Reihe noch nie so akzentuiert dargestellt. Es gab dieses Jahr weder ein Rollenspiel-Epos noch ein Action-Adventure oder einen Shooter, der es in Sachen Spannungsbogen, Dramaturgie und Erzählkunst mit Konamis Stealth-Action hätte aufnehmen können. Obwohl wir spielerisch nicht grenzenlos begeistert wurden, gehören Story und Regie zum Besten, was die Videospielwelt 2005 zu bieten hatte.

Dieses Jahr gab es haufenweise Spiele, die aus dem einen oder anderen Grund nicht den Weg nach Deutschland gefunden haben. Dabei meinen wir nicht einmal die Uncut-Fassungen von z.B. Quake 4 oder Gun, deren geschnittene deutsche Pendants nur noch ein Schatten ihrer selbst sind. Auch Spiele wie das hervorragende The Warriors oder der 15. Xbox 360-Starttitel Condemned blieben Käufern hierzulande verwehrt. Und um ein Spiel kann die deutsche Fangemeinde das Ausland in jedem Fall beneiden: Sonys Action-Spektakel God of War. Weltweit mit Top-Wertungen ausgezeichnet, grafisch ein Sahnehäubchen im Spätherbst der PlayStation 2 und spielerisch eine deutliche Kampfansage an persische Prinzen geht dieser traurige Preis an Sony.

Erst wollten wir D.W. Bradleys Rollenspielversuch Dungeon Lords zur größten Enttäuschung küren. Auch Black & White 2 war lange Zeit im Gespräch. Aber dann klopfte Klinsmann als Zombie auf der Xbox 360 an, brachte die schlechte Ballphysik mit und präsentierte diesen schrecklich mageren Umfang. Soll das Fußball der nächsten Generation sein? Wir waren schwer enttäuscht vom künstlich wirkenden Kick, den EA noch mal schnell unters Polygonmesser gelegt und dann ins Weihnachtsgeschäft geworfen hat – so kann man Pro Evolution Soccer nicht gefährlich werden. Direkt danach folgte mit NBA Live 06 ein weiteres unfertiges 360-Spiel, das den Titel ebenso gut verdient hätte. Hoffentlich bleiben uns diese Sportpleiten nächstes Jahr erspart!


Beste Sprachausgabe --- Beste Grafik --- Innovationspreis --- Beste KI
Bestes deutsches Spiel --- Beste Hardware --- Beste Fortsetzung --- Bestes Remake
Bestes Party-Spiel --- Bestes Multiplayer-Spiel --- Bestes Add-On --- Bestes Puzzle-Spiel


Bestes Strategiespiel --- Bestes Adventure --- Bestes Geschicklichkeitsspiel --- Bestes Action-Adventure
Bestes Prügelspiel --- Bestes Sportspiel --- Beste Simulation --- Bestes Online-Rollenspiel
Bestes Rennspiel --- Bestes Rollenspiel --- Bestes Action-Spiel
  


Publisher des Jahres --- Bestes GBA-Spiel --- Bestes PSP-Spiel --- Bestes NDS-Spiel
Entwickler des Jahres --- Bestes GameCube-Spiel --- Bestes PS 2-Spiel --- Bestes Xbox-Spiel
Bestes Xbox 360-Spiel --- Bestes PC-Spiel --- Spiel des Jahres                   

Kommentare

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  • Nicht nur das,der Rätselfaktor ist auch sonst eher dürftig. Wo musste man bei RE 4 noch rätseln? Achso,ich vergaß,man musste ja mal 9 Plättchen verschieben ;)
  • Evin schrieb:
    Naja... Gameplay-technisch hat sich kaum was getan.
    nunja... 8O das kannste so nicht stehen lassen. nimm alleine die gegneranzahl... in re1 gabs vielleicht um die 100 im gesamten spiel. nimm diese zahl und rechne sie hoch 3, dann ergibt das in  [...]
    Evin schrieb:
    Naja... Gameplay-technisch hat sich kaum was getan.
    nunja... 8O das kannste so nicht stehen lassen. nimm alleine die gegneranzahl... in re1 gabs vielleicht um die 100 im gesamten spiel. nimm diese zahl und rechne sie hoch 3, dann ergibt das in etwa die anzahl der gegner im ersten kapitel von re4. in dieser hinsicht ist re4 fast näher an spielen wie dead to rights dran als am original. :? und rätsel gibts sowieso nicht mehr, denn wenn ein gegenstand wo passt, wird er gleich automatisch benutzt.... wo sind die zeiten, wo man unzählige stunden im inventar verbracht hat...
  • Evin schrieb:
    Naja... Gameplay-technisch hat sich kaum was getan.
    Das halte ich für ein Gerücht...