Syndicate

Test: Syndicate

So testet 4Players
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Autor:
Jan Wöbbeking

Entwickler Starbreeze begibt sich zurück in die Zukunft: Im Jahr 2069 setzen die herrschenden Großunternehmen ihre Interessen nicht mehr mit Lobbyarbeit, sondern Waffengewalt durch. Bereits 1993 nahm sich Bullfrog das klassische Cyberpunk-Thema vor: Der Strategie-Titel und seine Nachfolger haben heute noch ein treue Fangemeinde.

Blaue Bohnen statt grauer Zellen

Stilistisch gibt es natürlich einige Parallelen zum Vorgänger: Der Stil wirkt ähnlich

Die Neonlichter passen zum Stil, blenden auf der Xbox 360 aber viel zu grell.
Da eine USK-Einstufung noch nicht erfolgt ist, haben wir die PEGI-Version von Syndicate getestet.
düster und der Aufbau mancher Gebäudekomplexe und Passagen wurden sogar komplett aus dem Original übernommen. Inhaltlich konzentriert sich Starbreeze allerdings auf neuzeitliche Action. Der Einstieg könnte auch aus einem beliebigen SciFi-Shooter stammen. Nachdem mich jemand durch ein paar beherzte Schläge aus dem Koma erweckt hat, flüchte ich vor einem schießfreudigen Heli und einigen schwer gepanzerten Widersachern. Nach ein paar grundlegenden Hinweisen und belanglosen Reaktionstests erfahre ich, worum es geht: Ich arbeite als Agent daran, die Macht des Eurocorp-Syndikats zu vergrößern. Die Geschichte um die Schlachten des Syndikats-Krieges wird schon zu Beginn relativ plump erzählt und auch später können weder Charaktere noch Dramaturgie überzeugen.

Zunächst soll ich einen gegnerischen Bio-Ingenieur finden und ihm einen wertvollen Chip aus dem Schädel reißen. Seine glänzenden Leiterbahnen sind ein wichtiger Schlüssel zur Macht. Auf der Jagd nach ihnen gehen die Agenten entsprechend skrupellos vor. Als ich meinem Partner durch einen Zug folge, exekutiert er ohne mit der Wimper zu zucken sämtliche Passagiere, nur damit sie ihm nicht in die Quere kommen. Solche Situationen wirken hart, passen aber zur kompromisslosen Atmosphäre, die Erinnerungen an Robocop wachruft. Nicht erfasste Personen ohne Chip im Kopf sind in der Welt von Syndicate übrigens zu einem Leben in der Unterschicht verdammt und besitzen kaum Rechte.

Kopfarbeit

 

Freiwillig gibt die Konkurrenz ihre Technologie natürlich nicht her, darum muss

Nervig: Bei Bossen wie diesem ist Auswendiglernen angesagt.
Das Design setzt auf strahlende Leuchten und Projektile.
ich zunächst jede Menge Gegner aus dem Weg räumen. Das funktioniert wie in anderen Egoshootern, doch der „DART 6“ genannte Super-Chip in meinem Kopf gibt mir ein paar nützliche Extrafunktionen. Das Dart-Overlay wirkt wie eine zeitlich begrenzte Bullettime-Zeitlupe: Durch das in die Synapsen gepumpte Adrenalin verlangsamt sich die Zeitempfindung, meine Waffen richten mehr Schaden an und ich kann etwas mehr einstecken. Zusätzlich wirkt der Modus wie ein Wallhack, so dass ich sehe, welcher Fiesling hinter welcher Mauer lauert.

Nach kurzer Lagesondierung kommt die zweite wichtige Spezialfähigkeit ins Spiel: Das Hacken. Habe ich mich nah genug an einen Gegner vorgearbeitet, kann ich z.B. mit der Fehlfeuer-Funktion Projektile in seiner Waffe zum Platzen bringen. Dann stolpert er verwirrt und angeschlagen aus der Deckung und ich gebe ihm den Rest. Auch Schildträger lassen sich damit wirkungsvoll aus der Reserve locken. Noch praktischer und makabrer ist es, einen im Gehirn verpflanzten Chip zu manipulieren. Sein Träger begeht dann entweder Selbstmord mit einer Handgranate (und reißt bestenfalls ein paar Kollegen ins Verderben) oder läuft kurzfristig über und erledigt ein paar seiner Mitstreiter, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtet. Eine wirklich neue Idee ist das Hacken von Gegnern zwar nicht, es passt aber gut ins Konzept.

Kommentare

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  • Ich weiss, es kommt ein bissel spät, aber ich muss mal ne lanze für EA brechen: Es ist ja nicht so , das alle spiele von denen schlecht sind. Als beispiel sei dead space genannt, oder auch army of two ( war das von denen???). Auch das gesamte sportspiel lineup ist immer top. Sport spiele sind zwar  [...] Ich weiss, es kommt ein bissel spät, aber ich muss mal ne lanze für EA brechen: Es ist ja nicht so , das alle spiele von denen schlecht sind. Als beispiel sei dead space genannt, oder auch army of two ( war das von denen???). Auch das gesamte sportspiel lineup ist immer top. Sport spiele sind zwar was für fans, aber die spiele sind gut, das ist unbestreitbar. Und das sich ein unternehmen mit so viel kohle auch teure lizenzen kauft, ist logisch. Sybdicate ist ja nicht schlecht, es trifft anscheinend bloß nicht den nerv der meisten zocker von heute. Und die syndicate- veteranen wollen halt keinen shooter in dem unversum. Ist ja logisch. Und das sich ein publisher vor raubkopien schützen will, kann man ihm ja wohl kaum übel nehmen. Ich meine, denkt euch mal bitte ne wirksamere methode aus.
  • Also, habs gestern auch zuende gespielt, und mir hat's für die zwei Abende Unterhaltung gefallen Typischer Fast-Food-Shooter mit einer Kampagne ohne rechten Höhepunkt, ganz schwacher Story und recht kurz.  [...] Also, habs gestern auch zuende gespielt, und mir hat's für die zwei Abende Unterhaltung gefallen Typischer Fast-Food-Shooter mit einer Kampagne ohne rechten Höhepunkt, ganz schwacher Story und recht kurz. Aber grafisch fand ich's ganz okay, v.a. das Art-Design sehr gelungen, einige sehr nette Vistas (Anflug auf die schwimmende Stadt z.b.), die Musik war imho sehr geil und das Gameplay mit dem Hacken und einigen interessanten Waffen (Gauss-Gewehr) alles in allem okay.
  • Sir Richfield schrieb:
    Achso, falls einer dachte ich übertreibe bei der Warnung vor dem Bloom: [url]http://www.gamesradar.com/56-eye-melting-screens-most-hilariously-over-the-top-bloom-lighting-in-video-game-history/[/url] Ich müsste den Test hier
     [...]
    Sir Richfield schrieb:
    Achso, falls einer dachte ich übertreibe bei der Warnung vor dem Bloom: [url]http://www.gamesradar.com/56-eye-melting-screens-most-hilariously-over-the-top-bloom-lighting-in-video-game-history/[/url] Ich müsste den Test hier noch mal lesen, ob da eine Augenkrebs Warnung vorhanden ist.
    Vielleicht müsste man es auf einem alten 30cm-Röhren TV mal ausprobieren, wie das wohl aussehen mag ? Vielleicht wollte man damit den futuristischen Aspekt unterstreichen, teilweise sieht es nicht schlecht aus, aber zuviel des Guten, alles leuchtet Zitat aus den Bildern vom obenstehenden Link: "No-one down there has been able to sleep in 37 years, you know"