Blaue Bohnen statt grauer Zellen
Stilistisch gibt es natürlich einige Parallelen zum Vorgänger: Der Stil wirkt ähnlich
Da eine USK-Einstufung noch nicht erfolgt ist, haben wir die PEGI-Version von Syndicate getestet.
Zunächst soll ich einen gegnerischen Bio-Ingenieur finden und ihm einen wertvollen Chip aus dem Schädel reißen. Seine glänzenden Leiterbahnen sind ein wichtiger Schlüssel zur Macht. Auf der Jagd nach ihnen gehen die Agenten entsprechend skrupellos vor. Als ich meinem Partner durch einen Zug folge, exekutiert er ohne mit der Wimper zu zucken sämtliche Passagiere, nur damit sie ihm nicht in die Quere kommen. Solche Situationen wirken hart, passen aber zur kompromisslosen Atmosphäre, die Erinnerungen an Robocop wachruft. Nicht erfasste Personen ohne Chip im Kopf sind in der Welt von Syndicate übrigens zu einem Leben in der Unterschicht verdammt und besitzen kaum Rechte.
Kopfarbeit
Freiwillig gibt die Konkurrenz ihre Technologie natürlich nicht her, darum muss
Das Design setzt auf strahlende Leuchten und Projektile.
Nach kurzer Lagesondierung kommt die zweite wichtige Spezialfähigkeit ins Spiel: Das Hacken. Habe ich mich nah genug an einen Gegner vorgearbeitet, kann ich z.B. mit der Fehlfeuer-Funktion Projektile in seiner Waffe zum Platzen bringen. Dann stolpert er verwirrt und angeschlagen aus der Deckung und ich gebe ihm den Rest. Auch Schildträger lassen sich damit wirkungsvoll aus der Reserve locken. Noch praktischer und makabrer ist es, einen im Gehirn verpflanzten Chip zu manipulieren. Sein Träger begeht dann entweder Selbstmord mit einer Handgranate (und reißt bestenfalls ein paar Kollegen ins Verderben) oder läuft kurzfristig über und erledigt ein paar seiner Mitstreiter, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtet. Eine wirklich neue Idee ist das Hacken von Gegnern zwar nicht, es passt aber gut ins Konzept.