Far Cry 3 (Shooter) von Ubisoft
Far Cry 3
Far Cry 3
Military-Shooter
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Release:
29.11.2012
29.11.2012
29.11.2012
Spielinfo Bilder Videos
Traumhafte Strände so weit das Auge reicht; Azurblaues Wasser, das zum Schwimmen und Tauchen einlädt; tropische Wälder, in denen warme Sonnenstrahlen zwischen den Baumkronen blinzeln. Es ist auf den ersten Blick ein Paradies, das sich Jason und seine Freunde für den Partyurlaub auf Kosten von Ubisoft ausgesucht haben. Doch die Idylle trügt, wie unsere Vorschau zu Far Cry 3 zeigt...


Psycho-Herrscher im „Königreich“

Video
Vaas ist ein Paradebeispiel für einen unberechenbaren Psychopathen.
Ein Fallschirmsprung führt die Truppe auf eine Insel fernab von Hotelanlagen, leckeren Cocktails und der Zivilisation. Was als lustiger Tagesausflug gedacht war, entpuppt sich kurz nach der Landung als Alptraum. Warum? Weil sich die Insel unter der Kontrolle von Verbrechern befindet, die ihren Lebensunterhalt vornehmlich mit Drogen und Menschenhandel verdienen. Der schlimmste von ihnen: Vaas Montenegro, ein durchgeknallter Typ mit Irokesenschnitt, der sich selbst als Herrscher über das Inselreich betrachtet und hervorragend von Schauspieler Michael Mando verkörpert wird. Schon beim Studieren seiner Mimik und beim Blick in die Augen wird klar, wie irre dieses Kerlchen ist…und wie unberechenbar. In einem Moment wirkt er fast freundlich, im nächsten muss man dagegen Angst haben, dass er seinem Gegenüber ohne Zögern die Kehle durchschneidet. Ich kann nur hoffen, dass dieses gestörte Auftreten auch in der deutschen Lokalisierung ähnlich gut eingefangen wird wie in der beängstigend guten Vorstellung von Mando im englischen Original.

Die schönen Impressionen von Sommer, Party und Spaß, mit denen das perfekt auf die Musik geschnittene Intro beginnt, entpuppen sich schnell als Handyvideo, das Vaas seinen beiden Gefangenen, den Brüdern Grant und Jason, vor die Nase hält. Erinnerungen an bessere Zeiten. Und jetzt sitzen sie da, gefesselt in einem Bambuskäfig und sollen ihren Entführern ein kleines Vermögen einbringen. Wie es wohl den anderen geht? Von ihnen fehlt jede Spur, doch Vaas hat bereits seine Piraten-Spürhunde losgeschickt, um auch den Rest von ihnen gefangen zu nehmen.  

Auf der Flucht

Vorsicht: Bissig!
Vorsicht: Bissig!
Allerdings haben die Schergen die Rechnung ohne Grant und dessen Militärausbildung gemacht und so nutzt er die Gunst der Stunde, um sich von den Fesseln zu befreien und die Wache in einem dramatischen Zweikampf zu erledigen. Während man als Spieler die Rolle von Jason übernimmt, versucht das Duo, unbemerkt aus dem Camp zu bekommen. Hier wird man gleich an die Stealth-Mechaniken heran geführt: Eine geduckte Haltung ist Pflicht, das Vermeiden von Geräuschen ebenso. Es sei denn, sie sind gewollt, denn mit einem gezielten Steinwurf kann man für Ablenkung sorgen und die Schergen auf eine falsche Fährte locken. Ihr Verhalten erinnert an Ghost Recon: Future Soldier: Genau wie im hauseigenen Taktik-Shooter erscheint auch hier eine zunehmende Leiste über ihren Köpfen, wenn man sich im Sichtfeld der Gegner befindet. Verschwindet man nicht rechtzeitig, hat man meist gleich mehrere Verfolger im Nacken.

Mit einem gezielten Steinwurf sorgt man für Ablenkung.
Granaten dürfen natürlich nicht im Arsenal fehlen.
Trotz vieler Skripts ist der Einstieg atmosphärisch klasse gemacht, denn man spürt in den Dialogen zwischen den Brüdern und dem angespannten Atmen, wie Angst und Verzweiflung in jeder Sekunde mitschwingen, während man vorsichtig zwischen Hütten und Gräsern umher schleicht oder Zeuge einer Geiselhinrichtung wird. Und gerade als man glaubt, man sei den Häschern entkommen, wird die Stille von einem lauten Knall durchbrochen. Grant sackt zusammen. Alle Versuche, die Blutung an der Halsschlagader mit verzweifeltem Knopfgehämmer zu stoppen, schlagen fehl und er stirbt in den Armen seines Bruders. Doch viel Zeit zur Trauer bleibt zunächst nicht: Vaas, der immer noch die Waffe in seiner Hand hält, aus welcher der tödliche Schuss abgefeuert wurde, gewährt mir einen Vorsprung von 30 Sekunden. Seine Art von sadistischer Güte, wie nett. Also renne ich in einer dramatischen Flucht um mein Leben, während ich das Geschrei meiner Verfolger schon hören kann, Kugeln an meinem Kopf vorbei pfeifen und sogar die Rotoren eines Hubschraubers andeuten, dass ich eigentlich keine Chance habe, zu entkommen. Tatsächlich ist an einer Brücke Endstation: Wie vom Skript verlangt, stürze ich in die Tiefe und lande schließlich in einem reißenden Fluss.

Kommentare

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  • hmm, also 4players ist eigtl meine Lieblings Spiele-Seite aber in letzter Zeit schwächelt ihr etwas. Ihr seid so negativ. Habe mir jedesWort durchgelesen und eigentlich beschreibt ihr das beste Spiel der Welt wenn man so will aber von Euphorie keine Spur. "Eindruck: gut" "jaja, man  [...] hmm, also 4players ist eigtl meine Lieblings Spiele-Seite aber in letzter Zeit schwächelt ihr etwas. Ihr seid so negativ. Habe mir jedesWort durchgelesen und eigentlich beschreibt ihr das beste Spiel der Welt wenn man so will aber von Euphorie keine Spur. "Eindruck: gut" "jaja, man läuft Gefahr dass man sich in den Nebenaufgaben verliert..." Hallo? Andere Seiten haben schon richtige Tests mit einer Spielzeit von über 20 Stunden online gestellt und sind schwer beeindruckt und haben fast nichts negatives gefunden, und wenn, dann mit der unglaublichen Größe des Spiels verglichen und jene als "verschmerzbar" abgestempelt - für mich absolut nachvollziehbar. Kurz um: Es hat mir keinen Spaß gemacht diesen Test zu lesen und gespoilert habt ihr mich auch zu viel!
  • Auf etlichen Gamersites findet man mittlerweile die Testberichte zu Far Cry 3, aber auf 4players gibt es diesen immer noch nicht. Das finde ich ehrlich gesagt eine ganz ganz schwache Vorstellung.
  • Vaas"eline"

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