State of Mind - Vorschau, Adventure, Mac, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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State of Mind (Adventure) von Daedalic Entertainment
Futuristisches Drama
Daedalic wagt einen Schritt in die Zukunft, und zwar in zweierlei Hinsicht: Der Thriller State of Mind spielt nicht nur in einer dystopischen Zukunft des Jahres 2048, sondern wird auch das erste große 3D-Adventure des Studios in einer offenen Welt. Ist Konkurrenz für Vorbilder wie Life Is Strange im Anmarsch?

Auf der Suche

„Es startet als Familiendrama, doch später merkt man, dass es sich um ein weltweites Drama handelt“, erklärt Kai Fiebig, der auch Blackguards 2 als Senior Producer betreute und mit seinem aktuellen Spiel erforschen möchte, in welche Richtung uns die Zukunft führen könnte. Im Jahr 2048 wird der Alltag in „Neo-Berlin“ noch viel stärker von Technik dominiert als heutzutage. Die erste Hauptfigur Richard Nolan hält allerdings nicht sonderlich viel von den allgegenwärtigen Hologrammen, Virtual- und Augmented-Reality-Systemen. „Sämtliche Technik aus dem Spiel ist tatsächlich in der Mache. Es stellt sich allerdings die Frage: Was sind die Konflikte, die daraus entstehen? Und will ich das überhaupt?“, ergängt Fiebig.

Im Streitgespräch mit der KI.
Unterhaltung mit dem Hausroboter gefällig?
Im Laufe des Abenteuers erkundet man mit mehreren spielbaren Charakteren die offene Welt – inklusive direkter Controller-Steuerung aus der Schulterperspektive. Dort erwarten den Spieler zahlreiche Entscheidungen, welche die Handlung ein wenig in unterschiedliche Richtungen lenken. Außerdem gibt es Schleich-Passagen, komplexe Hacking-Puzzles mit drehbaren Datenzylindern sowie Rätsel-Sequenzen, bei denen man mit Hilfe spezieller Headsets in eine Erinnerung einsteigt. Bei Letzterer läuft man durch eine psychedelisch blitzende Szenerie und muss Teile eines Zimmers durchschalten, bis ihre Reihenfolge der Fragmente stimmt und die Erinnerung komplett ist.

Vielschichtige Aufgaben

Als Belohnung gelangt man zurück in die reale Welt und gewinnt eines der Puzzleteile, die offenbar nach und nach die verlorenen Erinnerungen zurückbringen und Fragen der Geschichte aufklären. Hinter dem für Daedalic untypischen Open-World-Spiel steckt Martin Ganteföhr, der u.a. The Moment of Silence und Overclocked entwickelt hat. Beim Design haben sich die Entwickler nach ein paar verworfenen Experimenten im Bladerunner-Look für einen eckigen Stil entschieden, der von der Unreal-Engine zum Leben erweckt wird.

Diesmal wagt sich Daedalic an eine verhältnismäßig große offene Welt.
Diesmal wagt sich Daedalic an eine verhältnismäßig große offene Welt.
Richard verdient sein Geld mit kritischem Politjournalismus bei der Publikation „The Voice“ und gerät in der heruntergekommenen Betonwüste durch familiäre Probleme und eine Romanze in Schwierigkeiten. Die zweite Hauptfigur Adam lebt dagegen in einer paradiesisch-elitären Gesellschaft und verfasst Artikel für ein Boulevardmagazin. Richard hat am Anfang des Spiels einen Unfall. „Beiden fehlt etwas“, deutet Fiebig an, will aufgrund der Spoiler-Gefahr aber noch nicht näher ins Detail gehen. Vorsicht übrigens vor der offiziellen Ankündigung, denn dort wird der erste Story-Twist gleich vorweggenommen. Im zweiten Kapitel z.B. macht sich der Spieler auf die Suche nach der verschollenen Familie. „Adam hat auch Lücken, also versuchen beide, gegenseitig diese Lücken zu füllen“, fügt Fiebig hinzu. Auch eine geheimnisvolle Marskolonie soll dabei eine Rolle spielen.

Kommentare

Mirracle schrieb am
Bin am überlegen dieses Spiel mit zu holen! Die Firma ist auch nur nen Katzensprung entfernt von der Firma wo ich arbeite!
Caparino schrieb am
Naja vielleicht die Angst das es wieder Open World allerlei wird. Nach 3 kritischen Artikeln nehmen Hackeraktivisten Kontakt zu einen auf. Nach 5 Artikeln wird man vorgeladen. Nach 7 Artikeln sollte man Ausreisen. Bei 10 Artikeln hat man gewonnen die Revolution ist am laufen.
Den kommt das Outro: Ihre Taten haben die Welt ins Chaos gestürzt aber zu einen besseren Zweck jeder Artikel bzw. Quest wird mit ein Bild kommentiert und fertig.
Wie man sagt kann man sich in der Stadt relativ frei bewegen. Die Grafik ist also wahrscheinlich nicht gewollt sondern schlicht notwendig damit man es überhaupt fertig stellen kann.
Gefahr ist ziemlich groß das es keine echtes Storyboard gibt sondern nur Meilensteine.
Balla-Balla schrieb am
Sieht doch vielversprechend aus. Verstehe die maue Einschätzung nicht.
Caparino schrieb am
Schade das man ein Blade Runner Design verworfen hat, gibs kaum besseres meiner Meinung nach. :(
nawarI schrieb am
die Adventure von Daedalic sind eh eine Klasse für sich und bei der Ankündigung zu A Long Journey Home hab ich mich gefreut, dass sie auch mal Neuland betreten, aber mit State of Mind haben die sich jetzt aber ein gewaltiges Ziel gesetzt.
Als vergleichsweise kleine Firma dürfen die sich auch ein paar Fehler erlauben, die für Ubisoft und Rockstar unverzeilich wären. Daedalic bekommt sowieso 10 bis 15 Sympatiepunkte bei mir. Ich freu mich drauf. :)
schrieb am

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