Shadow of the Tomb Raider - gc-Vorschau, Action, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Shadow of the Tomb Raider (Action) von Square Enix
Der Dschungel ruft
Action-Adventure
Publisher: Square Enix
Release:
2019
2019
14.09.2018
14.09.2018
14.09.2018
Spielinfo Bilder Videos
Mit Shadow of the Tomb Raider bereiten Square Enix und Crystal Dynamics gerade den Abschluss der neuen Trilogie vor. Nachdem wir Lara im Rahmen der Weltpremiere in London schon ein kleines Stück begleiten durften, konnten wir ihr jetzt über mehrere Stunden Gesellschaft leisten und den kompletten Einstieg spielen. Welche Eindrücke die ersten Abstecher in den Dschungel und die verborgenen Gräber hinterlassen haben, verraten wir in der Vorschau.

Filmreifer Einstieg

Flotter Schnitt, pulsierende Musik und dramatische Szenen mit Wackelkamera: Schon beim filmreif inszenierten Vorspann wird man unmittelbar ins Geschehen katapultiert, wenn man zwischen den Schriftzügen von Publisher Square Enix und Entwicklerstudio Crystal Dynamics Zeuge wird, wie Lara und ihr kochender Lieblings-Begleiter Jonas panisch versuchen, die Kontrolle über ein abstürzendes Flugzeug wiederzuerlangen. Doch der Ausgang bleibt offen. Genau wie Naughty Dog beim
Manchmal wird es ganz schön eng für Lara.
Manchmal wird es ganz schön eng für Lara.
Einstieg mehrerer Uncharted-Abenteuer mit einem wohl platzierten Cliffhanger endet, wird auch hier die Handlung zunächst wieder zurückgespult und erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen.

Doch der zeitliche Sprung in die Vergangenheit ist nicht viel weniger dramatisch: Die risikofreudige Abenteurerin hängt nämlich mit einer Beinverletzung und blutverschmiertem Gesicht in einer zusammengefallenen Höhle fest und muss zunächst versuchen, durch einen engen Spalt an die Oberfläche zurück zu kriechen. So nah und intensiv, wie die Kamera hier diese unangenehme Situation einfängt, fühlt man sich als Spieler fast schon ähnlich erdrückend wie die Protagonistin. Und warum das alles? Weil Lara mal wieder eine Spur zu Trinity aufgeschnappt hat. Schon im Vorgänger kam sie erstmals mit dieser geheimnisvollen Vereinigung in Kontakt, die sich der Suche nach mystischen Artekfakten verschrieben hat, um mit deren Macht eine neue Welt zu formen. Dass die Fanatiker dabei auch über Leichen gehen, ist seit den Geschehnissen aus Rise of the Tomb Raider ebenfalls kein Geheimnis mehr. Hat man sich endlich zurück nach oben gekämpft und die ersten Sprung- und Kletterpassagen in bester Tutorial-Manier gemeistert, leitet die Handlung zu den Ereignissen über, die wir bereits in der ersten Vorschau besprochen haben.

Willkommen im Dschungel!

Viel interessanter ist deshalb, wie es für Lara und Jonas nach dem vermeintlichen Auslösen der Apokalypse und dem ersten Vorgeschmack in Form eines verheerenden Tsunamis weitergeht. Die beiden verschlägt es nämlich nach Peru – und zwar in genau jenem Flugzeug, das nach Turbulenzen schon im Intro über dem Amazonas auseinanderbricht und dessen Teile im Urwald niedergehen. Entsprechend muss man sich nach der unsanften Bruchlandung zunächst akklimatisieren, denn obwohl der unberührte Dschungel mit seinen dichten Gewächsen und tierischen Einwohnern fantastisch aussieht und diese Wildnis so überzeugend einfängt wie kaum ein anderes Spiel, wirkt er gleichzeitig bedrohlich: Das Sonnenstrahlen haben es
Mit einem wilden Jaguar ist nicht zu spaßen.
Mit einem wilden Jaguar ist nicht zu spaßen.
stellenweise schwer, sich einen Weg durch die Baumkronen bis zum Boden zu bahnen und geben dem Urwald fast schon ein leicht düsteres Ambiente. Die Geräusche wilder Tiere wie Brüllaffen sind ebenfalls nicht unbedingt beruhigend.

Tatsächlich lässt die erste gefährliche Begegnung mit der dortigen Fauna nicht lange auf sich warten: Verlangten früher vornehmlich mächtige Bären Lara den nötigen Respekt vor der Natur ab, sind es hier Jaguare, die bevorzugt im Rudel auf die Jagd gehen. Dabei wird die erste Begegnung mit den Raubkatzen nicht nur dramaturgisch klasse vorbereitet, sondern auch packend inszeniert. Gerade weil man sich zu Beginn noch mit einer spärlichen Ausrüstung bestehend aus Pfeil und Bogen begnügen muss, ist jede Begegnung mit den Biestern durch eine herrliche Anspannung geprägt.


Kommentare

WH173W0LF schrieb am
Teil 1 habe Ich ja nach etlichen Jahren mal nachgeholt und letztlich doch noch für gut befunden, aber Teil 2 hat mich dann doch ziemlich gelangweilt. Das selbe wie der Erstling nur mit mehr Logiklöchern und einer schrecklich langweiligen Story.
In Erinnerung ist mir der Super peinliche Kampf gegen den Bären geblieben. Kurz vor dem Finale kam dann eine Sprungpassage wo Lara die Kante aufgrund der Perspektive nie gegriffen hat und man diese auch nicht anpassen konnte. Nach dem vierten Versuch war es dann soweit: Langeweile + Frust Overkill. Deinstalliert und aus der Bibliothek geschmissen.
Jetzt kommt so langsam alles wieder hoch: Die DLC Politik hat mir auch nicht gefallen. Kleidung mit Funktionen die man später im Spiel so oder so erhält. Das ganze Game über Geld sammeln um sich damit gerade mal in der Summe ein bis zwei Gegenstände pro Spieldurchgang leisten zu können. Ultra-Wucher. Die Boni waren zudem doch ziemlich unnötig. Gefühlt hat das ganze Spiel in diesem Gulag stattgefunden und danach war es irgendwie schon fast vorbei. Der eine oder andere Kampf war so mies gescriptet, dass es nur nervig war. Auftauchen, eine Kugel abgeben untertauchen und heilen. Super Gameplay.
Teil 3 ist daher auch vollkommen uninteressant für mich geworden. Ich will gar nicht mehr Wissen wie Lara zum "Tomb Raider" geworden ist, denn streng genommen ist Sie das vom Charakter und den Skills her schon seit der ersten Minute in Teil 1. Ach ja... Skills... Dieses schreckliche Skillsystem wo man 3/4 gar nicht gebraucht hat, aber freischalten musste damit man an die wichtigen Sachen kommt. Ständig irgendeinen Müll für Waffen freischalten, damit Sie einfach nur mal vernünftig geradeaus schießen...
Ja, hat sich für mich tatsächlich erledigt.
Kant ist tot! schrieb am
DARK-THREAT hat geschrieben: ?
12.08.2018 13:11
@Balla-Balla
Naja, so oft oder "zu fast jedem Spiel" nörgel ich ja auch nicht. Es kommt evtl nur so vor, da ich kaum positive Dinge zu den Spielen sage, die mir Spass machen und die ich gern spiele (Forza Motorsport & Horizon, FIFA, Formel 1, Fussball Manager, Battlefield, manche Jump'n'Runs, Simulationen...). Meist sage ich Negatives, wenn mich etwas an einem Spiel stört oder wo ich unzufrieden bin. Daher scheint es wohl manchmal, dass ich nur meckern würde. Dem ist aber nicht wirklich so, kann ich dir versichern.
Da ich in den 90ern und Anfang 2000er groß geworden bin, habe ich die damaligen Spielemechaniken mir angeeignet und habe diese bei manchen Spielen sehr gemocht. zB die Vogelperspektive in GTA und GTA 2, die Einfachheit von Tomb Raider, rundenbasierende RPGs oder auch die simplen Actiongames oder Shooter, wo man lediglich eine Waffe bracht.
Weiter entwickelt habe ich mich im Grunde nur bei Sport- und Rennspielen, so wie Simulationen und manchen Shootern. Andere Genres liebe ich, wenn sie alte Spielemechaniken nutzen. Daher habe ich im vergangenem Jahr das erschienene Super Lucky's Tale so extrem gemocht. Es spielte sich wie aus 1999. Um ein Beispiel genannt zu haben.
Zum letztem Absatz:
Ich mag die 90er, laufe aber nicht so rum. Aber ich bin auch nur leicht grau meliert mit meinen 31 Jahren. Mit der modernen Welt gehe ich schon mit, so wie ich es für richtig halte. Drogen (inkl Alkohol, Tabak und Kaffee) brauche ich nicht, und ich bin ein netter Geselle der eher wenig motzt. :)
Finanziell kann es...
Balla-Balla schrieb am
James Dean hat geschrieben: ?
12.08.2018 19:43
Balla-Balla hat geschrieben: ?
12.08.2018 12:52
Ähem, ich glaube, das ist dein Problem. Einer muss es dir ja mal sagen: Das geht so nicht.
Das geht imho bei überhaupt keinem Spiel, das nach 20 Jahren einen reboot erfahren hat oder einfach nur weiterentwickelt wurde.
Klar geht sowas. Schau dir CnC an, was mit jeder Weiterentwicklung unbeliebter wurde, eben weil es sich nicht mehr so wie früher anfühlte. Ausnahme stellt hier General dar. Oder schau dir Battlefield an, was heute unter ehemaligen Fans sehr verpönt ist, weil es sich nicht mehr so anfühlt wie 1942/2/2142.
Ein Mario spielt sich im Jahr 2018 noch wie 1998 und erfuhr hauptsächlich nur Ergänzungen, die das Spielgefühl erweiterten und nicht über den Haufen warfen, wie es z.B. eben bei TR.
Zu Mario kann ich nix sagen, die anderen games mögen ihre Kritiker haben, die gibt es ohnehin immer, wichtiger aber: sie haben Käufer. gerade ein AAA Titel braucht diese mehr als jeh zuvor, das erste TR hat vielleicht noch eine kleine Gruppe gebäschtelt, heute stehen millionenschwere Studios dahinter, auch weil der Kunde ein durchgestyltes Spektakel wünscht, das eben nicht mehr an ein paar Rechnern zusammengezimmert werden kann.
Bis auf ein paar Nostalgiker will niemand mehr das gameplay aus den 90ern. Zumindest nur so wenige, dass sich ein großer Titel damit nicht finanzieren...
mellohippo schrieb am
LucasWolf hat geschrieben: ?
12.08.2018 22:19
Man muss es ja ganz klar so sagen, wie will dieses Game gegen Spidey und kurz nach dem eigenen Release folgt der Openworld Kracher Odyseey, bestehen?
Ich sehe es ja, es redet keiner drüber, es schreibt keiner drüber. Twitter auf: "Bald Spider-Man PS4" mal 100x
Ich selber hab die ersten beiden Teile gezockt. Davon ist Teil 1 mein Favorit. RotR haben die sich Dank der Xbox Geschichte auch selbst zerlegt.
Und nun? Nun wird das Game in so einer Zeit gebracht?
Juli- August wäre hier eindeutig besser gewesen.
Für mich bleibt es eh erstmal links liegen.
Will und werde spidey nicht in 7 Tagen beenden.
Und danach kommt Odyseey.
Irgendwann im sale.
Also für mich sind das genau die drei Highlights September/Oktober. Spidey, TR & Odyssey. ?
Bei mir wird's eher Odyssey sein, das ich mir nicht gleich bei release holen werde, im Gegensatz zu Spiderman & TR.
Erwarte bei TR da jetzt auch nix weltveränderndes, aber auf so'n kurzweiliges 3rd Person-Actionadventure-Popcornkino hab ich immer Bock.
Odyssey wird eh wieder so'n Riesenbrummer, der sich ja erwartungsgemäß zum Ende wieder wie Kaugummi ziehen wird...
schrieb am

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