Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der einstige Mario-Klon, der Nintendo seinerzeit ein Dorn im Auge war, aber vielen alteingesessenen Spielern bis heute in bester Erinnerung geblieben ist, jetzt auf einer Plattform jenes Herstellers gelandet ist. Und da macht er eigentlich auch keine schlechte Figur.![]()

Sodawasser Marsch! Giana kehrt mit frischen Kräften zurück auf den Bildschirm.
Kenner des Originals werden sich recht schnell heimisch fühlen, denn der aufgemöbelte Soundtrack und der Intro-Scroller wecken sofort Erinnerungen an den Oldie. Im Gegensatz zur Vorlage kann Giana nun schon direkt nach dem Aufsammeln eines Upgrades Bälle verschießen. Auch gibt es zwei neue Extras: Wenn man sich einen Kaugummi schnappt, kann man eine Blase erzeugen und in dieser nach oben schweben. Um Auftrieb zu gewährleisten, pustet man ins DS-Mikro - wer in der Bahn oder anderen öffentlichen Plätzen beim Spielen allerdings nicht entrückte Blicke ernten will, kann auch einfach die A-Taste nutzen. Wer eine Soda-Flasche einsackt, kann auf Kommando einen schwenkbaren Strahl loslassen, mit dem man Feinde erledigen oder Softblocks zerstören kann - das Ganze erinnert etwas an Turricans Ice-Beam. Die Heldin selbst steuert sich übrigens etwas direkter und präziser als im Original, wo wohl mehr Trägheitskräfte am Werk waren; außerdem kann sie auch etwas höher springen.
Optisch kann das Spiel durchaus gefallen, auch wenn es nicht so opulent wie Nintendo-Blockbuster à la Super Mario World 2: Yoshi's Island wirkt, erinnert es doch auf charmante Art an einen Amiga-Titel; es gibt zudem ansehnliche Animationen wie Gianas schwingenden Zopf. Die Eulen, die wie die anderen Gegner aus dem Original wieder auftauchen, watscheln derartig drollig durch die Gegend, dass man sich ihrer eigentlich gar nicht entledigen möchte. Macht man das doch, kippen sie überdreht ab, anstatt einfach aus dem Bild zu verschwinden wie in der Vorlage. Springt man über sie hinweg, gucken sie etwas verdutzt.![]()

Hey, es gibt sogar Kaugummi im Automaten!
Mittels einer Oberwelt kann man jederzeit seinen Fortschritt sehen und auch bereits gemeisterte Levels wieder anspringen. Das lohnt sich durchaus, denn wer in einer Zone alle roten Diamanten findet, schaltet geheime Bereich frei. Auch gibt es Achievements, die den Spieler dazu motivieren sollen, das Spiel nach dem Besiegen des Endbosses nicht gleich aus der Hand zu legen. Hinzu kommen diverse versteckte Gags und Überraschungen, die an dieser Stelle natürlich nicht vorweggenommen werden sollen. Die finale Fassung des Jump'n Runs wird am 3. April 2009 erscheinen. Ein paar exklusive Screenshots und frische Artworks gibt es in der Bildgalerie zu sehen.
Ausblick
Ersteindruck: gut
Kommentare
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Ich kenne noch das Orginal und habe das schon auf denn Commodore C64 gespielt. :P
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Immaculate_Misconception schrieb:
[url]http://www.youtube.com/watch?v=SSOS2uwqpfw[/url] Eine Kooperation von Herrn Huelsbeck und des WDR Rundfunkorchesters Köln. Eine geniale Adaption des original Soundtracks auf die klassische Musik. Meine [...] Immaculate_Misconception schrieb:
[url]http://www.youtube.com/watch?v=SSOS2uwqpfw[/url] Eine Kooperation von Herrn Huelsbeck und des WDR Rundfunkorchesters Köln. Eine geniale Adaption des original Soundtracks auf die klassische Musik. Meine Hochachtung[/url] Da geht einen ja richtig das Herz auf! -
[url]http://www.youtube.com/watch?v=SSOS2uwqpfw[/url] Eine Kooperation von Herrn Huelsbeck und des WDR Rundfunkorchesters Köln. Eine geniale Adaption des original Soundtracks auf die klassische Musik. Meine Hochachtung[/url]