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Sonstiges
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Mitten in Hamburgs Innenstadt haben sich die Jungs von Master Creating niedergelassen und werkeln an ihrem zweiten Projekt Legend: Hand of God . Im Rahmen unserer Vorstellung deutscher Entwickler haben wir dem Studio einen Besuch abgestattet und mit einem der beiden Gründer, Jan Beuck, über Hamburgs Entwicklerförderung und natürlich sein zweites Spiel geplaudert...

4Players: Wo kommt ihr her und was habt ihr gemacht, bevor Master Creating gegründet wurde?

Jan Beuck: Master Creating wurde 2001 gegründet. Unser erstes Spiel war Restricted Area , das 2004 erschienen ist. Seitdem arbeiten wir an Legend: Hand of God , das nächsten Sommer erscheinen soll. Ganz interessant ist es dabei, die Entwicklung zu sehen: Legend ist das teuerste Spiel, das je in Hamburg gemacht wurde. Wir haben ein zehn mal so hohes Budget wie für Restricted Area. Und bevor wir Restricted Area gemacht haben, haben wir - ich hatte vorher schon mit dem anderen Gründer (Martin Jassing, Anm. d. Red.) zusammen gearbeitet - Mittelpreis-

Studiogründer Jan Beuck stand uns Rede und Antwort.
und Sharewaresachen gemacht. Und zwar seit Ende der 80er, damals für C64.

4Players: In welche Richtung wollt ihr euch mit Master Creating entwickeln? Wie wollt ihr euch auf dem Markt etablieren? Seid ihr aus Enthusiamus Spieleentwickler?

Beuck: Für uns ist es auf jeden Fall mehr als nur ein Beruf wie jeder andere auch. Es ist so, dass wir das Gefühl haben, dass es unsere Bestimmung ist, Spiele zu machen. Wir haben das Ziel, unsere Position in  Deutschland weiter auszubauen und eins der wichtigsten Spielestudios in Deutschland zu werden.

4Players: Was meint ihr, wie eure Chancen dafür stehen und wann wollt ihr dieses Ziel erreichen?

Beuck: Es gibt Leute, die sagen, wir haben das schon erreicht! Die Frage ist: Wann gehört man dazu? Ich denke, wir haben schon eine gute Position in Norddeutschland und ich könnte mir vorstellen, dass, wenn Legend so erfolgreich wird, wie wir uns das erhoffen, wir sie damit weiter festigen können.

4Players: Welchen Erfolg versprecht ihr euch von Legend?

Beuck: Legend wird natürlich weltweit erscheinen und ist auch auf den amerikanischen Markt mit ausgerichtet durch unsere internationalen Künstler wie Paul Campion aus den Herr der Ringe-Filmen oder Andreas Adamek aus Harry Potter (und der Feuerkelch, Anm. d. Red.). Zahlenmäßig ist es natürlich immer schwierig. Klar, man will nach oben, man will möglichst viel verkaufen! *lacht* Aber im Endeffekt wollen wir ein einfach gutes Spiel machen und hoffen, dass es möglichst vielen Leuten gefällt.

4Players: Habt ihr Next-Gen-Pläne?

Beuck: Wir überlegen, ob wir Legend auch für die Xbox 360 machen, das steht aber noch nicht fest. Es wird in jedem Fall immer ein PC-Projekt bleiben! Also irgendwelche Konsolen-Menüs für PC-Spieler wird es definitiv nicht geben. Wenn, dann werden wir es auf die Konsole portieren und nicht umgekehrt. Ich glaube schon, dass man Legend auf der Konsole gut steuern könnte, aber man müsste ein komplett neues Interface und eine komplett neue Steuerung dafür einbauen und das würden wir dann auch machen. Aber es wird wie gesagt immer ein PC-Spiel bleiben und im Moment ist es nur eine Überlegung.

4Players: Wie sieht es mit der PS3 aus?

Beuck: Das interessiert uns noch nicht besonders, weil sie ja erst nächsten Frühling in Deutschland auf den Markt kommen wird und da wird es noch nicht genügend Exemplare geben, damit sich das lohnen würde. Außerdem ist die Entwicklung für die PlayStation 3 noch wesentlich komplizierter als für die Xbox 360. Die Xbox 360 ist ähnlich aufgebaut wie ein PC, während die PlayStation 3 mit dem Cell-Prozessor eine völlig andere Architektur hat und es würde unsere Entwicklungskapazitäten zur Zeit sprengen, eine PlayStation-Konvertierung zu machen.

          

Kommentare

johndoe-freename-101090 schrieb am
>Aha ... hier sind die Löhne zu hoch. Und dann verlangen sie >Steuervergünstigungen und Zuschüsse? Am besten noch auf ihre Mitarbeiter >in Bulgarien? Zum kotzen ...
Ich glaube Du hast das falsch verstanden - der Satz ist aber auch irgendwie komisch, sowieso enthält der Artikel einige Tippfehler. Was gemeint ist, ist dass es leider nötig ist Leute aus dem günstigeren Ausland zu beschäftigen, weil in Deutschland für die Spielebranche zu schlechte Rahmenbedingungen herrschen. Daran ist absolut nichts verwerfliches.
johndoe-freename-83893 schrieb am
Aha ... hier sind die Löhne zu hoch. Und dann verlangen sie Steuervergünstigungen und Zuschüsse? Am besten noch auf ihre Mitarbeiter in Bulgarien? Zum kotzen ...
schrieb am

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