Counter-Strike: Mannheim im Rückblick - Special

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Arcade-Shooter
Entwickler: VALVe
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Das IFNG ist vorbei, die Spiele sind gespielt. Team Alternate ging als dreifacher Sieger vom Platz. Unser Redakteur Stephan zieht sein persönliches Resümé.



Das IFNG Mannheim ist beendet und als Abschluss bleibt zu sagen, dass es ein gutes Event war, welches aber leider auch einige organisatorische Probleme hatte. Nun aber erstmal ein paar Worte zu der Location.

Der Maimarktclub war als Location sehr gut gewählt. Durch die Anbindung an die S-Bahnen und mit einem großen Parkplatz ca. 300m vom Club entfernt, ist er sehr gut zu erreichen. Im Inneren dann ein Foyer, in dem sich der ESL-Kicker befand, eine Fifa - Gamelounge mit Liegekissen und der ESL-Shop. Tiefer in der Halle befanden sich dann die Partnerstände und das Freegaming-Area. Vorne stand die Bühne mit den Gaming-PCs, daneben die Moderatorenbox und auf der anderen Seite der Interview-Bereich. Zwischen Bühne und Partnerständen waren die etwa 2.000 Sitzplätze für die Zuschauer platziert.

 
Nun zu den wichtigen Dingen des IFNG: den Spielen.
 

Den Anfang machten die Mannschaften von Team Alternate und Team Speed-Link in  Counter-Strike: Source auf der allseits beliebten Map de_train. Dort zeigte das Werksteam von Alternate sein ganzes Können und zog in der ersten Halbzeit auf 13:02 davon. Das Ergebnis klingt zwar recht eindeutig doch waren es unter den Runden vor allem viele 1on1 Situationen, welche die Runden entschieden haben. Als Terror wurde dann mit der gewonnen Pistolenrunde der Grundstein zum Sieg gelegt und so musste Speed-Link den ersten Punktverlust der Saison hinnehmen, und zwar mit einem auf dem Papier bitter aussehendem 16:02.

 

Im zweiten Spiel des Abends zeigten Xlord und Thurisaz ihr können in  Warcraft 3. Xlord spielte als Untoter und Thurisaz, welcher normal ein Menschenspieler ist, spielte als Ork. Auf der ersten Map Gnoll Wood (dt. Gnoll Wald) konnte Thurisaz aber sein Können nicht unter Beweis stellen und verlor recht klar. Die zweite Map war Secret Valley (dt. Geheimes Tal). Auch dort dominierte Xlord von Beginn an und so gewann der Spieler von Team Alternate das Best-of-3 mit einem 2:0.

 

Nun näherte man sich dem Großen Finale des Abends, dem  Counter-Strike 1.6 -  Spiel der zwei erfolgreichsten deutschen Teams: Team Alternate gegen mousesports. Beide Teams gaben sich im Pre-Interview eher zurückhaltend und man vermisste Ansagen ala:"Wir wischen mit ihnen den Boden auf". Im Spiel auf der de_inferno ging es dann gleich einmal mit der längsten Messerrunde der bisherigen EPS-Geschichte weiter. ZWEI GESCHLAGENE MINUTEN stand man sich in der Mitte gegenüber bis dann Team Alternate gewann und als CT das Spiel eröffnete. Alternate gewann die Pistolenrunde und bis zum 8:1 hat mousesports einfach kein Mittel gegen die sehr variable Deckung von Alternate gefunden. Vor allem der überragend spielende Chefkoch, welcher zeitweise 17:1 Stats hatte, brachte mouz immer wieder in Schwierigkeiten. Dann schaffte es mouz endlich, das eigene Spiel umzustellen und konnte so den Abstand noch auf 10:5 zur Halbzeit verkürzen. Die zweite Halbzeit war dann nicht ganz so einseitig wobei Alternate trotzdem auf 6:3 davonzog und so das Duell der ewigen Konkurrenten mit 16:8 für sich entscheiden konnte. Es war leider nicht das erwartet knappe Spiel, aber nichts desto trotz ein sehr aufregendes und packendes Match. Damit war der Hattrick für Team Alternate perfekt.

 
Zu dem Counter-Strike: Source Match konnten wir Patrick "mEiJin" Kriebus für ein Kurzinterview gewinnen:
 

Counterstrike.de: Euer bisheriger Saisonverlauf liest sich ja nicht schlecht. Fünf Siege, eine Niederlage und Platz drei in der Tabelle. Seid ihr mit eurem Ergebnis zufrieden?

Patrick "mEiJin" Kriebus: Wir sind mit dem Saisonstart zufrieden. Mit einem neuen Lineup kann man nicht erwarten gleich an die alten Erfolge anknüpfen zu können, der Sieg gegen hoorai, einen der Top-Favoriten hat aber gezeigt, dass wir gut eingespielt sind. Trotzdem kam der eine Loss gegen ESC Gaming gerade rechtzeitig, um auf dem Boden zu bleiben und nicht abzuheben.

Counterstrike.de: Was sind Eure Stärken dieses Jahr? Seid ihr mit den zwei Neuzugängen Grex und JLN zufrieden?

"Kleines Gespräch zwischen Maus und Ruhekissen"
Als Starter des Dreifach-Triumphes von Team ALternate stand das Counter-Strike: Source Team im Blickpunkt. Ein glücklicher aber erschöpfter meijin stand Stephan zur Verfügung.

Patrick "mEiJin" Kriebus:  (überlegt) Das ist schwer zu sagen. Ich denke unsere Stärken liegen vor allem in der Mischung der verschiedenen Spielertypen. Grex als alter erfahrener Spieler und JLN als junger Spieler der die Rolle der AWP übernimmt. Mit der Mischung können wir erfolgreich bleiben.

Counterstrike.de: Wie erklärst du dir die schon fast unterirdische Leistung von Faculty mit nur einem Sieg bisher?

Patrick "mEiJin" Kriebus: Das Schwierige ist immer obenstehen und obenbleiben. Wahrscheinlich haben sie sich auf ihren Lorbeeren ausgeruht und eventuell kommen dazu noch interne Probleme.

Counterstrike.de: Was hältst du vom Event?

Patrick "mEiJin" Kriebus: Das IFNG hier ist schön. Die Stimmung ist gut und es sind auch viele Besucher gekommen, wohl zu viele, da viele Zuschauer stehen müssen obwohl es beim letzten IFNG in Köln genauso war. 

Counterstrike.de: (Aftermatch) Wie war der Spielverlauf? Welche Gründe gab es für euren Sieg? Wo waren eure Stärken und Schwächen?

Patrick "mEiJin" Kriebus: Wir haben die CT-Pistol gewonnen und kamen dadurch gut ins Spiel. Speed-Link hat kein Mittel gefunden uns aus dem Konzept zu bringen. Durch individuelle Fehler von uns haben wir dann zwei unglückliche Runden abgegeben. Dann haben wir noch viele 1on1 geholt und so das Spiel für uns entschieden. Als T haben wir dann wieder die Pistol gewonnen und konnten so das Spiel für uns entscheiden.

 
 
 

Wie schon eingangs erwähnt gab es leider auch einige organisatorische Probleme. Das war zum einen der Einlass. Es dauerte recht lange bis die Leute in der Halle waren, und durch die schlechten Wetterbedingungen, mussten sie dann zeitweise über 20 Minuten im Regen stehen. Das zweite noch größere Problem waren die fehlenden Sitzplätze. Es mussten etwa 200 Zuschauer das gesamte IFNG entweder im Stehen, oder auf dem Boden sitzend verbringen. Dies geschah nicht zum ersten mal. Bereits in Köln vor zwei Wochen herrschten ähnliche Zustände. Hoffentlich können die Organisatoren diese Mängel noch beheben und so auch jedem Zuschauer ein gemütliches und trockenes Event bieten.

 

Als Fazit bleibt zu sagen: die Location in Mannheim war eine sehr passende und trotz der kleineren Probleme war das Event sehr schön und man merkt auch wie die Events immer weiter wachsen. Die vielen Topspiele haben den Abend abgerundet und so freut man sich schon auf nächste Season wenn das IFNG hoffentlich wieder einen Halt in Mannheim macht.

 
Das IFNG Mannheim in Bildern
 
 
   

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