Mars: War Logs (Rollenspiel) von Focus Home
Mars: War Logs
Mars: War Logs
Action-Rollenspiel
Entwickler: Spiders
Publisher: Focus Home
Release:
26.07.2013
03.05.2013
07.08.2013
Spielinfo Bilder Videos

Auf dem Roten Planeten herrscht Krieg. 200 Jahre nach der Kolonialisierung des Mars hat eine Katastrophe interplanetaren Ausmaßes die zarten Terraforming-Bemühungen der Siedler im Keim erstickt. Jeglicher Kontakt mit der Erde ist abgerissen und Wasser ist zum wichtigsten Rohstoff geworden. Vor diesem Hintergrund treffen in Mars: War Logs ein Veteran und ein junger Kriegsgefangener aufeinander. Kann ihre Geschichte im Test überzeugen?



Willkommen in Lager 19


Video
Das Kampfsystem ist das Highlight des ansonsten durchschnittlichen Action-Rollenspiels.
Das Erste, was dem jungen Innocence Smith nach seiner Gefangennahme im Krieg blüht, ist alles andere als angenehm. Nach einem langen Transport in das endlose Niemandsland des Mars ist es ein widerlicher Mitgefangener, der dem „Frischfleisch“ die harten Regeln des Lagers beibringen will. Neue Insassen sind seine „Schlampen“ und wer sich ziert, der wird von ihm vergewaltigt. Glücklicherweise mischt sich in diesem Moment ein älterer Veteran ein und kann den Jungen vor dem Missbrauch bewahren.

Diese einleitende Szene von Mars: War Logs ist dreckig, brutal und kommt aus dem Nichts. Angedeutete sexuelle Gewalt mag in Filmen ein stereotypes Mittel sein, um Gut und Böse klar zu definieren. Aber hier, in einem Action-Rollenspiel, werde ich von der Intensität des Moments überrascht. Roy wird auf diese Weise zum Beschützer des unerfahrenen Innocence und zeigt dem Übeltäter in den nächsten Minuten, wie es sich anfühlt mit einem gleichstarken Gegner in den Nahkampf zu gehen. Subtil ist diese Einführung sicher nicht, aber sie reicht aus um mein Interesse für die Charaktere zu wecken. Wer ist dieser Mann? Und wie ist dieser unschuldige Junge überhaupt in den Krieg geraten?

 


Aurora und Abundance

 

Die Bosskämpfe können nicht überzeugen - auch wenn dieses Viech ziemlich eklig ist.
Die Bosskämpfe können nicht überzeugen - auch wenn dieses Viech ziemlich eklig ist.
Das Hauptmotiv ist der Konflikt zwischen den Konzernen Abundance und Aurora, die um Territorien kämpfen, in denen sich einige der wenigen Quellen befinden. Erstere sind Autokraten, dazu die ältere sowie mächtigere Fraktion und militärisch eigentlich überlegen – wären da nicht die zahlreichen Cyber-Magier, hier „Technomanten“ genannt,  in den Reihen der mystisch angehauchten Aurora, deren Mitglieder ausnahmslos Tugendnamen tragen. Mehr erfährt man nicht über den Konflikt, der aber ohnehin nur als unscharfes Bild im Hintergrund existiert. Die Geschichte von Mars: War Logs findet nämlich durchgehend weit ab der Front statt.

 

Lager 19 ist zu Beginn der zentrale Punkt der Handlung. Die Kriegsgefangenen arbeiten an einer alten Wassermine irgendwo in den Weiten der Marswüste und eine Flucht scheint unmöglich. Entsprechend lax sind auch die Sicherheitsmaßnahmen und die Wachen sind geplagt von Traumata, Langeweile und der Angst vor dem unerbittlichen Vorsteher, dem Technomanten Sean und seiner Schülerin Mary. Somit kann sich Roy relativ frei bewegen – und fasst zusammen mit Innocence einen Plan zur Flucht.

Kommentare

  • Die 4P Wertung ist hart, aber die angesprochenen Kritikpunkte treffen durchaus zu. Wie man sie gewichtet, hängt von jedem einzelnen ab. Ich hatte 16 Stunden Spaß mit dem Spiel, und das für 12 Euro.
  • Game ist halt nicht als Indie-Titel klassiert also kriegts von 4Players natürlich eine schlechte Bewertung! Sehr durchschaubar das Ganze hier, mittlerweile Du könntest Dir den Test vielleicht durchlesen, aber wenn Du Dich einfach so blamieren willst ... tu Dir keinen Zwang an. Nö, ich blamier mich  [...] Game ist halt nicht als Indie-Titel klassiert also kriegts von 4Players natürlich eine schlechte Bewertung! Sehr durchschaubar das Ganze hier, mittlerweile Du könntest Dir den Test vielleicht durchlesen, aber wenn Du Dich einfach so blamieren willst ... tu Dir keinen Zwang an. Nö, ich blamier mich lieber, damit ich über so herrliche Kommentare wie Deine schmunzeln darf! Ich habe den Test sehr wohl gelesen und die Wertung und Fazit ist nicht nachvollziehbar, wie immer auf 4Players seit etwa 3 Jahren. Trotzdem schaue ich immer wieder mal vorbei, denn bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt - dass es wieder ein ernstzunehmendes Spielmagazin wird. Momentan lädt ein Besuch auf der Seite vorallem zum Kopfschütteln ein und eben - solche amüsante Beiträge wie von Dir zu lesen .
  • Game ist halt nicht als Indie-Titel klassiert also kriegts von 4Players natürlich eine schlechte Bewertung! Sehr durchschaubar das Ganze hier, mittlerweile Du könntest Dir den Test vielleicht durchlesen, aber wenn Du Dich einfach so blamieren willst ... tu Dir keinen Zwang an.

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