State of Decay - Test, Action, PC - 4Players.de

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State of Decay (Action) von Microsoft
State of Decay
Survival-Horror
Entwickler:
Publisher: Microsoft
Release:
05.06.2013
05.11.2013
28.04.2015
Spielinfo Bilder Videos
Knapp ein halbes Jahr nach dem Xbox-360-Original haben Microsoft und die Undead Labs ihre Zombie-Apokalypse nun auch auf den PC ausgeweitet. Was den Überlebenskampf auszeichnet und ob es nennenswerte Unterschiede gibt, klärt der Test.


Abstoßende Fassade

Video
Das Zombie-Gemetzel entfaltet seine Reize erst auf den zweiten Blick.
Trotz leichter grafischer Verbesserungen bei Texturen und Effekten ist die von den Undead Labs heraufbeschworene Zombie-Apokalypse auch auf dem PC zunächst alles andere als attraktiv: Ausgelutschtes Szenario, lahme Inszenierung, holprige Technik, schwache Lokalisierung. Doch hinter all den Unzulänglichkeiten und überstrapazierten Klischees verbirgt sich nach wie vor ein überraschend interessanter und taktisch geprägter Überlebenskampf irgendwo im US-amerikanischen Nirgendwo.

Man braucht zwar eine Weile, bis man über die ganzen Pop-Ups, Ruckler, Kollisionsfehler, KI-Aussetzer und andere Macken hinwegsehen kann, aber sobald man seine eigene Basis errichtet und Verantwortung für deren Bewohner übernommen hat, lässt einen der tagtägliche Kampf um Nahrung, Munition sowie andere Ressourcen so schnell nicht mehr los.

Man plündert verlassene Gebäude, hält nach Überlebenden Ausschau, arrangiert sich mit anderen Gruppierungen, versucht den eigenen Stützpunkt auszubauen und die Zombieplage einzudämmen. Es gilt Infektionsherde zu säubern, Dead-Block-ähnliche Belagerungen zu überstehen, umherziehende Horden abzufangen oder besonders gefährliche Einzelexemplare zur Strecke zu bringen. Neben gewöhnlichen Untoten, gibt es nämlich auch solche mit Tobsucht, giftigem Blähbauch, ohrenbetäubenden Schreien oder kugelsicheren Westen.

Kopfsalat

Nach wie vor gilt: Nur ein kopfloser Zombie ist ein guter Zombie.
Nach wie vor gilt: Nur ein kopfloser Zombie ist ein guter Zombie.
Das zur Verfügung stehende Waffenarsenal ist allerdings auch nicht ohne: Vom einfachen Tischbein oder Schraubenschlüssel, über Pistolen und Gewehre unterschiedlichster Kaliber bis hin zu Minen und Granaten aus Armeebeständen ist alles vertreten. Mit der Dead-Rising-Serie kann man es in punkto Waffenvielfalt und -originalität allerdings nicht aufnehmen und auch Waffen-Modifikationen sind leider nur durch begrenzt haltbare Schalldämpfermontagen möglich.

Doch egal, welche Tötungswerkzeuge man verwendet, ein Zombie ist erst tot, wenn sein Hirn Matsch ist. Ob durch gezielte Schüsse, brachiale Finisher oder Überfahren spielt hier  keine Rolle. Letzteres liefert bei ausreichender Geschwindigkeit so gut wie immer das gewünschte Ergebnis, was Fahrzeuge zu einer der wichtigsten Ressourcen überhaupt macht - egal, ob wendiger Kleinwagen, schnelles Coupé oder wuchtiger Jeep.

Kommentare

  • Wann kommt denn die aufpolierte nextgen Version? Dann werde ich auch zuschlagen..
  • Ja, ist definitiv etwas unterbewertet, aber 90% wären jetzt auch etwas zu viel, dazu lässt das Spiel zu viel Potential noch ungenutzt. Aber von der Basis her ist es wirklich gut, für den zweiten Teil das Potential richtig ausnutzen und es hat 90% verdient.
  • So ich habs auch grade mal durchgespielt. In den freien Tagen jetzt schön "gesuchtet". Ich bin begeistert von dem Spiel. Bischen ini tweaks genutzt damit es nicht so grottig aussieht wie mit default Einstellungen, aber dann siehts sogar ganz okay aus. Und alles in allem super spannend  [...] So ich habs auch grade mal durchgespielt. In den freien Tagen jetzt schön "gesuchtet". Ich bin begeistert von dem Spiel. Bischen ini tweaks genutzt damit es nicht so grottig aussieht wie mit default Einstellungen, aber dann siehts sogar ganz okay aus. Und alles in allem super spannend fand ich. Für mich ein klarer 90er Titel, also jetzt, gepatcht und getweakt. Hat mich wie ein guter Film nicht mehr wirklich losgelassen, außer die letzten ca. 3-4 Stunden vielleicht, die flachten dann etwas ab vom Spannunsbogen, dann hat man im Grunde alle Mechaniken gesehen und ich wollte nur noch zum Ende kommen. Hab aber auch vieles erst zu spät bemerkt. Einen Umzug von der Kirche in ein neues größeres Haus hatte ich erst kuuz vor Schluss gemacht. Der Ärger und Mitleid wenn ein paar wichtige Hauptcharacktere sterben war irgendwie cool und ging einem fast nahe. Marcus hatte es bei mir relativ früh erwischt weil ich noch nicht wusste wie ich das Spiel angehen muss. Und zwei Missionen vor The Wall hat so ein fetter Zombie in der Nacht Sam beim Versuch den Sprengstoff zu bekommen in zwei Teile zerrissen, das kam schon krass tragisch alles rüber Also für mich eines der definitiv besten 20 Spiele die ich bisher gespielt habe.

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