XCOM: Enemy Unknown (Strategie) von 2K Games
XCOM: Enemy Unknown
XCOM: Enemy Unknown
Runden-Strategie
Entwickler: Firaxis
Publisher: 2K Games
Release:
12.10.2012
kein Termin
kein Termin
kein Termin
12.10.2012
12.10.2012
Spielinfo Bilder Videos
Cameron Matthews ist tot. In Operation "Crystal Heat" waren wir plötzlich knietief in Schwierigkeiten. Sie kamen von oben, von links, von rechts. Drei Gruppen schwer gepanzerte Floater. Matthews hat sich für uns ins Messer geworfen. Unnötig! Wie immer. Aber diesmal hatte er kein Glück mehr. Ein Schuss aus dem Hinterhalt – keine Chance. Mehr als zwei Monate stand er an unserer Seite. 27 Abschüsse auf dem Kerbholz. 27! Aber am 18. September 2015 hat er uns das letzte Mal rausgerissen.

1. März 2015

Da saßen wir in einem kleinen Transportflugzeug. Vier von uns, zwei auf der einen, zwei auf der anderen Seite. Mein Hintern fühlte sich an, als wäre er auf der harten Sitzbank auf Grund gelaufen. Keiner sagt was. Ich hatte keine Ahnung, wer die
Video
Der Klassiker kehrt zurück! XCOM verbindet strategisches Management mit packender Rundentaktik.
anderen sind. Ich wusste nur, dass irgendetwas gelandet ist. Irgendetwas... Fremdartiges. Außerirdisch, vermuten sie. Und ausgerechnet wir sollten es untersuchen. Dabei haben wir nicht einm..    Es geht los!

1. März., Nachtrag

Scheiße, Scheiße, Scheiße! Was war das? Außerirdische? Eine hat es sofort erwischt, der Rest hat sofort den Kopf eingezogen. Wie feige Babys haben wir hinter Kisten und Geländern gekauert. Ein Schuss und du bist sofort tot! Wie willst du den Gegner da flankieren? Kleine graue... keine Ahnung. Große Augen, riesige Köpfe, stärken sich gegenseitig mit irgendeinem Telepathiestrahl... Wenn du richtig in Deckung gehst, siehst du nie, wo sie stecken. Du hörst irgendwas, kannst grob die Richtung ausmachen. Aber was sich wohin bewegt, keine Ahnung. Und dann sagt der Commander, dass du aus der Deckung raus musst und irgendwie das umgehen sollst, das irgendwo auf dich wartet. Scheiße! Ich weiß nicht mal den Namen der Kleinen, die sofort draufgegangen ist.

2. März

Besser als Zuhause drauf zu warten. Wir kämpfen!
Im Mittelpunkt stehen spannende Kämpfe gegen die Außerirdischen. Zwei Aktionen darf jeder Soldat pro Runde ausführen: Bewegen und Schießen oder das Nutzen eines Ausrüstungsgegenstands.
Im Mittelpunkt stehen spannende Kämpfe gegen die Außerirdischen. Zwei Aktionen darf jeder Soldat pro Runde ausführen: Die Bewegung und das Schießen oder Nutzen eines Ausrüstungsgegenstands.


5. März

Pranav Pawar. Der erste Name, den ich kennengelernt habe. Kommt irgendwo aus Osteuropa, ich aus Nigeria. Pranav spezialisiert sich auf Sturmsoldat, ich mache Scharfschütze. Nach dem ersten Einsatz konnten wir uns entscheiden. Der Commander will Rekruten erst kämpfen sehen, bevor sie eine Spezialisierung erhalten. Schwere und Unterstützer gibt’s auch, aber von denen habe ich nur Diane kennengelernt. Nettes Mädchen, macht Unterstützer – das sind Sanitäter mit Rauchgranaten. Im Rauch kann man schon mal den Kopf rausstecken, weil man nicht so leicht gesehen wird. Schwere Einheiten legen Sperrfeuer und donnern Raketen in die Gegner. RUMMS! Ein guter Schuss zerlegt ein halbes Haus. Alter! Der Commander ist natürlich sauer, wenn wir weniger Waffen und Rüstungen der Aliens mitbringen, weil die Hälfte nur noch Schrott ist. Selbst Schuld: Er gibt die Befehle.

Keine Ahnung, ob sich der Commander überhaupt fürs Fußvolk interessiert. Wir sind ja nur Namen in seiner Statistik. Er weiß, dass ich Ayokunle Yeboah aus Nigeria bin, aber sonst? Ich wüsste wirklich gern, welcher Film in seinem Kopfkino über uns abläuft. Er kümmert sich ja um uns. Wenn wir ein paar Aliens abschießen, gibt’s eine Beförderung und mit jeder Beförderung ein neues Trainung. Ich kann jetzt jeden Gegner aufs Korn nehmen, den ein anderes Teammitglied gesichtet hat, Pranav kann noch besser in Deckung gehen und Dianes Sperrfeuer heizt den Außerirdischen so ein, dass wir sie leichter treffen können. "E.T." hat Pranav letztens gesagt. LOL!

Kommentare

  • Aber es wirft auch keine andere Branche so viel Geld aus dem Fenster, nur um eine richtig miese Geschichte zu erzählen.
  • Aber einiges was mich an den alten Teilen fasziniert hat, fehlt halt echt. Jep, das ist sowas von wahr. Es kein schlechtes Spiel, auch kein großartiges, und es hat mir für einen Durchgang ordentlich Spaß bereitet. Als XCOM-Nachfolger hat es aber völlig versagt. Das tolle an solchen Klassikern war  [...] Aber einiges was mich an den alten Teilen fasziniert hat, fehlt halt echt. Jep, das ist sowas von wahr. Es kein schlechtes Spiel, auch kein großartiges, und es hat mir für einen Durchgang ordentlich Spaß bereitet. Als XCOM-Nachfolger hat es aber völlig versagt. Das tolle an solchen Klassikern war imo das 'offene' Design, durch das sie im Vergleich zu heutigen Mainstream-Titeln oft wie 'Hardcore'-Sandboxen wirken. Daraus ergaben sich einfach so einzigartige Situationen, auf der Weltkarte wie in Missionen, dass jeder Playthrough praktisch eine eigene Geschichte erzählt. Und das ganze noch zusätzlich zum spielerischen Anspruch, bei dem die XCOMs auf einem ganz anderen Level sind. Die Obsession mit 'gesteuerten Erlebnissen' und cinematischem Storytelling lässt dafür natürlich nicht viel übrig. Aber es wirft auch keine andere Branche so viel Geld aus dem Fenster, nur um eine richtig miese Geschichte zu erzählen.
  • Mir ging es genauso. Hab es nichtmal durchgespielt - werde mir irgendwann billig die Erweiterung kaufen und es dann durchzocken. Man kann schon von Modernisierung und einem geglücktem Remake sprechen. Es ist sicher kein schlechtes Spiel - hat ja doch vielen gefallen (auch Fans der alten Teile).  [...] Mir ging es genauso. Hab es nichtmal durchgespielt - werde mir irgendwann billig die Erweiterung kaufen und es dann durchzocken. Man kann schon von Modernisierung und einem geglücktem Remake sprechen. Es ist sicher kein schlechtes Spiel - hat ja doch vielen gefallen (auch Fans der alten Teile). Aber einiges was mich an den alten Teilen fasziniert hat, fehlt halt echt. Das fängt schon bei den maximal zwei Bewegungszügen an (ich mochte es früher mich immer Stück für Stück vorzutasten bis alle Punkte weg sind - nicht an einen Punkt rennen müssen und die Route dorthin nichtmal richtig kontrollieren können) und hört eben bei den eingeschränkten Freiheiten bzw. Linearität im Basenbau und Forschungsfortschritt auf. Ich verstehe teilweise schon warum sie es gemacht haben. Diese etwas cineastischere Story hat wohl einigen gefallen - aber mir war das überhaupt nicht wichtig. Die hätten auch auf die Sprachausgabe verzichten können, wenn es nach mir geht. Einfach die Berichte von anonymen Wissenschaftlern vorgelegt bekommen und gut ist.

Facebook

Google+