Pillars of Eternity - Test, Rollenspiel, PC - 4Players.de

 

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Pillars of Eternity (Rollenspiel) von Paradox Interactive / Versus Evil
Es knistert am Lagerfeuer
Rollenspiel
Release:
26.03.2015
26.03.2015
26.03.2015
29.08.2017
08.08.2019
29.08.2017
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Wenn ein Schwarm von 74.000 Fans ein klassisches Rollenspiel unterstützt, dann stehen die Entwickler in der Bringschuld. Sie wollten immerhin ein Abenteuer erschaffen, das an die Qualitäten von Baldur's Gate, Icewind Dale und Planescape Torment anknüpft. Man erwartet nicht nur eine Party aus Helden und malerische Kulissen, sondern epische Abenteuer in einer lebendigen Fantasywelt. Ob Obsidian Entertainment dem 4-Millionen-Dollar-Vertrauen gerecht werden konnte, verrät der Test.

Kinder ohne Seele, Fürsten ohne Gnade

Warum gibt es so viele "Hohlgeburten", so viele Kinder ohne Seele? Ist das ein Fluch der Götter aus alten Tagen? Eine Strafe für Verfehlungen der aktuellen Herrscher? Sind die Frauen das Problem? Ohne Antworten auf diese Fragen wird reflexartig nach Schuldigen gesucht, nach Hexen und Ketzern. Und die werden zum Wohle des Volkes erstmal verbrannt, gehängt oder zumindest verbannt. Blöd ist nur, dass all das für Unruhe sowie politische Konflikte sorgt, für verzweifelte Flüchtlinge und natürlich verdammt viel Neugier.

fgehrwth
Das sieht doch so malerisch aus wie...richtig: Baldur's Gate & Co! Obsidian inszeniert ein isometrisches Rollenspiel in malerischer Kulisse.
Die lodert vor allem im Helden, der eigentlich als Siedler ins beschauliche Goldtal reist. Fürst Raedric VII. hat dort mit seiner Art der Inquisition für viel Platz gesorgt und braucht frisches Blut. Allerdings wird die Reise jäh unterbrochen, als die Karawane überfallen, nahezu komplett aufgerieben und von einem seltsamen Sturm heimgesucht wird. Danach ist nichts mehr wie es war im Kopf des Helden: Er sieht plötzlich Tote, hört jenseitige Stimmen und kann in Lebenden auch Vergangenes lesen. Was ist mit ihm los? Eine schon am Baum verfaulende Zwergin nennt ihn einen "Wächter". Und sie sagt ihm, wer ihm helfen kann. So beginnt ein episches Abenteuer über drei Akte.

Moderne Fantasywelt

Der Einstieg in dieses Rollenspiel ist unheimlich interessant. Man fühlt sich wie ein Verdammter, weiß nicht, wem man trauen kann und will natürlich herausfinden, was das alles zu bedeuten hat. Zur Rätselhaftigkeit trägt auch bei, dass die
Soll man den verrückten Priester aufnehmen? Ja, denn er hat eine interessante Quest und ist im Kampf als Unterstützer sehr nützlich. Zuschlagen kann er auch mit seinem Stab.
Soll man den verrückten Priester aufnehmen? Ja, denn er hat eine interessante Quest und ist im Kampf als Unterstützer sehr nützlich. Zuschlagen kann er auch mit seinem Stab.
Fantasywelt Eora eben nicht auf Dungeons & Dragons beruht - es könnte also mehr geben als Melfs Säurepfeil und Schwarzstabs Turm. Was hat es z.B. mit diesen glänzenden Steinen auf sich, die angeblich bis tief in die Erde reichen und die Seelenwanderung ermöglichen?

Das Szenario wirkt mit Elfen, Zwergen und Magie zwar auf den ersten Blick wie klassische Fantasy, aber es wurde um frische Akzente bereichert: Es gibt neben Schwertern und Bögen auch mal Pistolen oder Gewehre, neben Burgen und Tempeln auch seltsame Apparaturen und Maschinen. Aber all das nicht in dem Maße wie etwa in Arcanum, es geht also nicht um Magie versus Technik, sondern eher um verborgene Mächte und Kulturen. Obsidian Entertainment hat hier große kreative Arbeit geleistet, inklusive Wortneuschöpfungen wie „Biawac“ & Co. Über weite Strecken erlebt man allerdings klassische Fantasy, es gibt also auch noch Trolle, Skelette und Spinnen - nur dass die Goblins hier Xaurips heißen.



Kommentare

SpookyNooky schrieb am
Hat sich an der schlechten Lokalisierung mittlerweile etwas getan?
ICHI- schrieb am
Hatte PoE Vorbestellt und bei Release gespielt.
Für mich das beste West-Rollenspiel seit Gothic 2 und besser als Dragon Age und alles was
BioWare jemals rausgebracht hat. Ausgenommen natürlich BG2 und Neverwinter Nights.
Das einzige was mich stört ist Anfangs keinen richtigen Bezug zum Antagonisten zu haben.
Man weiß nicht wirklich wer oder was der Typ ist.
Ein Antagonist muss so sein wie ein Irenicus aus Baldurs Gate 2. Ich will ihn hassen , gleichzeitig muss er
interessant sein. Ich will das Gefühl haben "ich muss den aufspüren und aufhalten" das fehlte mir bei PoE
erst etwas. Dafür sind die Nebenquests das beste seit Jahren gewesen wobei auch da BG2 immer noch
unerreicht bleibt.
Tolle Kulisse / Welt , Dialoge , sehr schöne Musik , Kampfsystem , alles Super und
auch die Hauptstory zieht ab Act 2 dann richtig an und macht Spaß zu verfolgen.
Besonders die Gerichtsverhandlung , wo schon gefüllt mehr Dialog ist als in manchen Rpgs
heutzutage zusammen sind , Dialog mit Inhalt wohlgemerkt.
Für mich auch ein Highlight waren wie im Test angesprochen Passagen die in Text gehalten sind
wie Abenteuer-Bücher. Wäre schwer für mich gewesen das Spiel nicht zu mögen.
frostbeast schrieb am
Hö? Also bei mir waren Reichweite und Schadenswerte beim Release. Sicher das du es nur nicht eingestellt hast?
schrieb am

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