Das Geheimnis der vergessenen Höhle - Test, Adventure, PC - 4Players.de

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Wie war das Leben vor 17.000 Jahren, als nur wenige Menschen in unseren Breiten lebten? Wie bereiteten die Höhlenbewohner ihr Essen zu? Und woraus fertigten sie Waffen und Werkzeuge? Antworten auf derartige Fragen liefert jetzt "Das Geheimnis der vergessenen Höhle" von Kheops, das euch in die mythische Zeit der Höhlenmalereien versetzt. Was hat das steinzeitliche Point&Click-Adventure zu bieten?

Trip nach Lascaux

Arok, der junge Held des Abenteuers,
Auf dem Weg nach Lascaux muss der Held allerhand Hindernisse überwinden, die auch einfach die Spieldauer verlängern sollen. 
ist fasziniert von den erdfarbenen Malereien, welche seine Ahnen an den Felswänden ihrer Behausungen hinterlassen haben. Überall finden sich Tierbilder, Strichmännchen und geheimnisvolle Zeichen, die ihm seinen leider reichlich linearen Weg durch die Welt voller Gefahren weisen. Der Junge will unbedingt den Maler Klem kennen lernen - quasi der "Michelangelo" unter den Höhlenmalern. Von ihm stammen im Spiel die berühmten Felszeichnungen in der Höhle von Lascaux. Da Arok den Weg dorthin nicht kennt, beginnt für ihn eine lange und gefahrvolle Reise durch das Europa des Jungpaläolithikums. Trotz der unverbrauchten Story verhindern letztlich immer wieder die vielen Rätsel, dass die Geschichte richtig an Fahrt gewinnt.

Steinzeit zum Anfassen

Da Arok noch kein gewiefter Jäger und Sammler ist, muss er die ganzen Kulturtechniken seiner Zeit erst noch erlernen. Gleich zu Beginn sollt ihr ihm dabei helfen, eine Löwin vor dem Höhleneingang loswerden, die den Weg nach draußen versperrt.  Dazu müsst ihr zuerst ein Feuer entzünden, um das wilde Tier mittels Flammen einzuschüchtern. Die integrierte Enzyklopädie der Steinzeit erzählt euch, wie unsere Vorfahren überhaupt Feuer gemacht haben. Die dafür benötigten Gegenstände liegen meist in der Nähe herum und ihr sammelt sie im Inventar ein. Leider reicht das Feuerchen allein nicht aus, weshalb ihr noch schnell die Speerschleuder "erfinden" müsst. Entscheidende Hinweise bieten euch die animierten Zeichnungen, die ihr allerdings erst noch zum Leben erwecken müsst.

Übliche Knobeleien

Leider sind nicht alle
Wenn das mal nicht wie ein genretypisches Rätsel aussieht! 
speziell steinzeitlich ausgerichtet. Es gibt auch wieder die eher nervigen Knobeleien, die dazu dienen, die recht kurze Spieldauer künstlich in die Länge zu ziehen. Einmal müsst ihr den Weg durch ein Höhlenlabyrinth finden. Ein anderes Mal eine Reihe von Tierskizzen in die richtige Reihenfolge bringen, wobei auch die Farbe stimmen muss. Auf Farben und Töne solltet ihr achten, denn sie spielen bei einigen Puzzles eine entscheidende Rolle. Einiges davon ist mangels Hinweisen unlösbar, anderes lässt sich wieder durch bloßes Rumprobieren lösen, wobei die Motivationskurve natürlich nach unten sinkt. Wenn ihr mal ein paar Tage nicht weiterspielt, braucht ihr immerhin nicht zu fürchten, den Faden zu verlieren. Denn das praktische Tagebuch sagt euch, was noch zu tun ist.
                 

Kommentare

galador1 schrieb am
nein, das labyrinth ist nicht auf zeit. das geht nach schritten. immer nach 7 schritten mußt du eine neue fackel anzünden. damit wurde verhindert, das du nur auf gut glück durchläufst,(ist ja nicht groß) sondern dir den weg über die steine erarbeitest.
musik nachspielen: das erstemal hatte ich auch nur rumprobiert und es so geschaft. beim ende war es recht klar über die symbole zu machen. fand ich nicht so schwer. ich war froh das ich keine töne hören musste und dann nachspielen. wie es oft in adventure vorkommt. damit hab ich meist mehr probleme.
das hirschrätsel fand ich sogar richtig gut. war mal was anderes. natürlich sehr leicht, weil man ja gleich überprüfen konnte ob es richtig war. wenn man sowas nicht mag, hält es einen sicher nur auf und man empfindet es als spiel streckung. kann ich schon verstehen.
diese art adventure, wie sie ständig von TAC kommen, leben nunmal von diesen Rätseln und ich denke Käufer dieser spiele, wollen genau das haben. wegen der story kauft das sicher keiner, dafür gibt es andere.
4P|Bodo schrieb am
Hi galador,
auch das Laufen durch das Höhlenlabyrinth ist auch auf Zeit, da man nur eine bestimmte Anzahl an Fackeln hat. Überhaupt nicht zurecht gekommen bin ich mit dem Nachspielen der Musik. Ich finde es eine Frechtheit, was hier an dünnen Hinweisen geliefert wird. Auch das Hindrehen der Hirsche ist eine Fitzelarbeit ohne einen einzigen Hinweis...
In diesem Sinne,
4P|Bodo
galador1 schrieb am
Welches Rätsel, außer dem Bär, war denn noch auf Zeit?
nerviger Spieletod? es gibt nicht mal ein game over, man fängt sofort wieder davor an.
zitat: \\\\\\\"Einiges davon ist mangels Hinweisen unlösbar,\\\\\\\"
dann kannst du es ja gar nicht zu ende gespielt haben wenn unlösbar. welches rätel war das denn?
AnonymousPHPBB3 schrieb am
Wie war das Leben vor 17.000 Jahren, als nur wenige Menschen in unseren Breiten lebten? Wie bereiteten die Höhlenbewohner ihr Essen zu? Und woraus fertigten sie Waffen und Werkzeuge? Antworten auf derartige Fragen liefert jetzt "Das Geheimnis der vergessenen Höhle" von Kheops, das euch in die mythische Zeit der Höhlenmalereien versetzt. Was hat das steinzeitliche Point&Click-Adventure zu bieten?<br><br>Hier geht es zum gesamten Bericht: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?LAYOUT=dispbericht&BERICHTID=3776" target="_blank">Das Geheimnis der vergessenen Höhle</a>
schrieb am

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