Interstellar Marines - Vorschau, Shooter, PC - 4Players.de

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Interstellar Marines (Shooter) von Zero Point Software
Interstellar Marines
Science Fiction-Shooter
Publisher: -
Release:
kein Termin
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Spielinfo Bilder Videos
Held wird man ja nicht einfach so. Man trainiert dafür. Und zwar nicht im Einsatz, sondern auf dem Übungsplatz. Na? Sitzt ihr schon mit offenem Mund und zusammengekniffenen Augen da? Dann spannt die Kaumuskeln besser an und schaut genauer hin: Was von Interstellar Marines bislang zu sehen ist, macht nämlich verdammt viel Lust auf intensive Feuergefechte am PC!

Die Stille der Nacht

Ich rücke mit meinem Team auf die markierte Zone zu. Regen tropft aufs Visier, die Luft ist feucht und neblig. In kniehohem Wasser sprinten wir über eine freie Fläche, bis uns das
Video
"Der ambitionierte Traum eines verrückten Entwicklers, der zu viel Half-Life, System Shock und Rainbow Six gespielt hat." Der Steam-Trailer fasst's mit Humor zusammen.
Schilf Deckung bietet. Wir bremsen das Tempo, damit uns die Gegner nicht hören. Dann fallen die ersten Schüsse; schwarze Silhouetten eröffnen das Feuer, aber wir gewinnen die Oberhand. Der Punkt gehört uns.

Und plötzlich wird es schwarz wie die Nacht.

Es gibt keine Dämmerung. Das Licht geht einfach aus, ein Mond geht nicht auf. Ich sehe die Hand vor Augen nicht und es ist mucksmäuschenstill. Immer wieder schalte ich kurz die Taschenlampe ein – und sofort wieder aus, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Auch Rennen kommt kaum in Frage, weil es mich verraten könnte. Spätestens, wenn in unmittelbarer Nähe eine kurze Salve abgegeben wird und ein gequälter Schrei durch die Finsternis hallt, halte ich die Luft an...

Etwa eine Minute lang wird aus rasanten Feuergefechten beinahe Survival-Action. Das habe ich in einem Mehrspielergefecht so noch nicht erlebt!

Das Leben als Soldat

Es ist die packende Inszenierung, die mich an Interstellar Marines fasziniert. Denn Zero
AAA Indie
Auch wenn Zero Point Software ein unabhängiges Studio ist: Interstellar Marines sollte ursprünglich kein Independentspiel sein. Vielmehr stellten die Entwickler eine mit Unreal Engine 3 entwickelte Demo erfolgreich bei Publishern vor.

Im Zuge der Wirtschaftskrise sprangen die Geldgeber allerdings ab und Zero Point daraufhin auf die Unity Engine sowie auf Kickstarter um. Dort konnten sie zwar nicht genug Geld aufbringen, die Arbeit setzten sie trotzdem fort.

Inzwischen ist Interstellar Marines ab 13,99 Euro im Rahmen von Early Access auf Steam erhältlich - als "AAA Indie" beschreiben die Entwickler aufgrund ihrer Geschichte den eigenen Anspruch. Einen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht.
Point Software ist nicht nur an heißer Action interessiert: Das dänische Entwicklerteam will das Dasein als Soldat greifbar machen und das gelingt ihm schon jetzt hervorragend. Nicht nur mit der intensiven Darstellung verschiedener Tageszeiten und Wetterverhältnisse, sondern auch mit einem Helm, der u.a. Gegner durch ein Symbol markiert. Nehme ich ihn ab, höre und sehe ich aber besser – mit heruntergelassenem Visier fühle ich mich deshalb tatsächlich wie in einen engen Anzug gequetscht. Und umso beklemmender ist der sekundenlange Ausfall aller Elektronik, nachdem ich angeschossen wurde.

Sprinten senkt zudem meine Zielgenauigkeit und weil es kein Fadenkreuz gibt, gewinnt der Blick über Kimme und Korn ebenso an Bedeutung wie das Einschalten des Ziellasers, der aber meine ungefähre Position verrät. Für ihren taktischen Umfang genieße ich diese Teamduelle sehr. Immerhin ändern sich immer wieder die Ziele, um deren Eroberung beide Teams kämpfen – aus dem Wechsel von harten Stellungskämpfen und schnellen Vorstößen entsteht eine knisternde Unruhe. Der Beschuss durch eigene Männer ist selbstverständlich möglich. Lichtquellen können zerstört werden.

Kommentare

FieserMoep schrieb am
Die Thematik der Taschenlampe und absoluter Dunkelheit wurde schon öfter diskutiert.
Sehr warscheinlich ist jedoch das dabei Ausrüstungsgegenstände wie IR-Geräte oder klassische Restlichverstärker einen Weg ins Spiel finden könnten.
Das Balancing sieht dabei vor das diese Geräte so wie eine Vielzahl anderer Upgrades von "XP" zu bezahlen ist die eine Gewisse Gear-Progression und Spezialisierung des Soldaten erlaubt und auch Abseits von Fertigkeiten zum Freischalten von bestimmten Items verwendung finden könnte. Insofern Verliere ich also die Möglichkeit Item X oder Y oder gar eine verbesserte Fertigkeit zu erhalten wenn ich mich für ein solches Gerät entscheide.
Des weiteren könnte ein Restlichtverstärker durchaus auch negative Folgen haben wenn man mit einem Taktischen Licht geblendet wird oder er in absoluter Dunkelheit einfach nicht Funktioniert.
Bevor jetzt aber alle "Balance" schreien sei noch angemerkt, dass das Spiel primär für den Coop-MP/SP optimiert wird und zwar Competitive-MP eine wichtige, nicht jedoch die definierende Komponente darstellt und die Mulitplayer-Server vorerst lediglich als Test-Environment dienen und in ihrer derzeitigen Form nicht als Kern des Spiels gesehen werden dürfen. Die wohl ambitioniertesten Ziele die sich die Entwickler von ZPS gesetzt haben sind nämlich bei der AI zu finden.
4P|Benjamin schrieb am
LePie hat geschrieben:Wenig Sinn macht aber, dass in den Helmen der Marines keine Nachtsichtoptik miteingebaut ist und sie bei Dunkelheit (wir sprechen hier wie bei ArmA von "richtiger" stockfinsterner Dunkelheit und nicht von ausgeleuchteten Hollywoodnächten) nur auf ihre Taschenlampen angewiesen sind.
Ja, ist halt für die Spannung im Multiplayer so. :) Und ich hoffe ehrlich gesagt, das bleibt auch so oder so ähnlich. In der Kampagne wird man Nachtsicht kaufen können, sagen die Entwickler iirc in einem Video, das ich gerade nicht zur Hand habe.
LePie schrieb am
rofl, die beiden worte in einem satz,
Die stehen aber nicht in einem Satz. :Häschen:
Okay, ich geb's zu, der war sehr flach ...
Edit: Ach ja, fast vergessen, das zu erwähnen: In IM haben die Waffen standardmäßig ein Reflexvisier, nur schränkt die Benutzung dessen das Sichtfeld deutlich ein (die Bildschirmränder sind dann relativ unscharf). Mit dem Laservisier kann man auch ohne Anzuvisieren einigermaßen akkurat treffen (so etwas wie ein Fadenkreuz gibt es ja nicht). Wenig Sinn macht aber, dass in den Helmen der Marines keine Nachtsichtoptik miteingebaut ist und sie bei Dunkelheit (wir sprechen hier wie bei ArmA von "richtiger" stockfinsterner Dunkelheit und nicht von ausgeleuchteten Hollywoodnächten) nur auf ihre Taschenlampen angewiesen sind.
maho76 schrieb am
Ein Reflexvisier ist von der Treffsicherheit genauso gut wie der Ziellaser. Zu mindestens war das die Erfahrung der Bund-Kameraden, die anno 2001 schon mit dem G36 ausgerüstet waren.
OT
rofl, die beiden worte in einem satz, hammer. wusste nicht dass man Treffsicherheit mit einem g36 testen kann.. kann mich noch dran erinnern als meine Einheit das ding ausgetestet hat. die eine hälfte war nach einer schiessbahnrunde im eimer (Trefferquote unter aller sau, nach 20 schuss verzieht sich das Plastik und es streut nach rechts, nach 40 schuss ist die kammerführung so verbogen dass es plötzlich nach links streut oder gleich das rohr oder die Zuführung zermatscht = Lebensgefahr für den schützen), die andere hälfte dann nach dem ersten sprung komplett im arsch. 1 Woche später sind dann wieder g3/mp5k ausgegeben worden (das g36 soll ja beides ersetzen, ja klar). g36 verträgt sich nur mit Luftwaffe, im schrank siehts schick aus. ^^
PanzerGrenadiere schrieb am
Panzergrenadier hat geschrieben:
....wie das Einschalten des Ziellasers, der aber meine ungefähre Position verrät
Leider scheinen sich die Entwickler nicht mit der aktuellen Waffenentwicklung auszukennen oder haben aus Gründen der Spielmechanik die aktuelle Entwicklung nicht beachtet. Es wird schon heutzutage das sogenannte Reflexvisier verwendet, dass keine verräterischen rote Punkte etc. hinterlässt. Diese Visiere sind zwar laut Wikipedia nur für kurze bis mittlere Entfernung (150 bis 200 Meter), aber dies ist oft die Distanz in der Gefechte stattfinden. Ein Reflexvisier ist von der Treffsicherheit genauso gut wie der Ziellaser. Zu mindestens war das die Erfahrung der Bund-Kameraden, die anno 2001 schon mit dem G36 ausgerüstet waren. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass in der Zukunft noch ein Ziellaser verwendet wird, der die eigene Position verraten kann.
Das ganze ist zwar etwas Off-Topic, aber von einem SciFi Taktikshooter erwarte ich doch das solche Entwicklungen mit einfließen. Zu mindestens für mich trüben solche Nebensächlichkeiten ein wenig den Spielspaß.
? die waffen haben ein reflexvisier. der laser dient zum blenden der gegner. siehe battlefield.
schrieb am

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