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Dynasty Warriors: Next (Action) von Tecmo Koei
Dynasty Warriors: Next
Koei und seine Dynasty Warriors: Eine unendliche Geschichte. Die Japaner werden nicht müde, die seit Jahren nur im Detail verbesserten Massenprügeleien im feudalen China immer und immer wieder auf den Markt zu bringen. Kann die Vita-Version vielleicht frischen Wind in die Serie bringen?

Alles wie gehabt

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Die neuen Vita-Funktionen unterstreichen den Arcade-Character und sind für die lange stagnierende Serie beinahe "revolutionär".
Es gibt Spiele, bei denen schaut mich der Rest der Redaktion mit einer Mischung aus Mitleid und Unverständnis an. Fussball Manager gehören z.B. dazu. Und natürlich Koeis Massenprügler aus der Warriors-Serie. Einzig Benjamin kann die Faszination und den Spaß, den diese Knopfhämmer-Keilereien in mir auslösen, einigermaßen nachvollziehen – wenn es um Dynasty Warriors Gundam geht. Doch selbst er streicht bei den "normalen" Dynasty Warriors die Segel. Wie viele andere auch. Im Großen und Ganzen wird daran auch das exklusiv für Vita entwickelte Dynasty Warriors Next nichts ändern.

Hier werden zum x-ten Mal die Geschichte um die Rebellion der Gelben Turbane sowie die anderen bekannten Stories der "Romance of the Three Kingdoms" erzählt. Veteranen kennen sie bereits zur Genüge und für Einsteiger wird sie zu oberflächlich inszeniert, um interessant zu wirken.

Noch immer ist man dabei, mit einer Ein-Mann (oder Frau)-Armee auf einem vergleichsweise kleinen Schlachtfeld Hundertschaften an Gegnern im Kampf zu besiegen. Die Steuerung zeigt sich dabei eingängig wie eh und je: Die überschaubaren Kombo-Möglichkeiten lassen sich über zwei Tasten erreichen, man kann springen, blocken (eher unbrauchbar) und die so genannten Musou-Angriffe vom Stapel lassen. Dahinter verbergen sich magische Attacken, die die nach wie vor stupide auf einen zu laufenden Feindeswellen rapide dezimieren, aber erst durch normale Angriffe aufgeladen werden müssen.

Keine Neuerungen

Im spielerischen Kern bleibt es jedoch bei unkomplizierten Massenkeilereien mit nur wenig taktischem Anspruch.
Im spielerischen Kern bleibt es jedoch bei unkomplizierten Massenkeilereien mit nur wenig taktischem Anspruch.
Dass man gegnerische Stützpunkte und Versorgungsstationen einnehmen muss, kennt man. Genauso wie die Möglichkeit, durch den Sieg über feindliche Offiziere oder durch Glück beim Zerstören von Kisten zusätzliche Gegenstände und Waffen einzusammeln. Sprich: Egal ob man in der Kampagne durch Szenarien geschleust wird oder im "Conquest"-Modus in einer Art "Risiko Light" versucht, das Land zu erobern, sollte man keine großartigen Fortschritte erwarten. Die Kritik, dass sich die Serie seit ihrer PS2-Premiere nur rudimentär weiterentwickelt hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Zwar gab es immer wieder Änderungen im Detail und schließlich auch in grafischer Hinsicht. Doch wer als Anfänger mit Dynasty Warriors konfrontiert wird, hat Schwierigkeiten, Teil 2 von Teil 7 oder aktuell der "Next"-Fassung für die Vita zu unterscheiden - alles der gleiche eintönige Kloppmist.
 
Und das macht Spaß? Oh ja! Wenn der Kombozähler in die Höhe steigt, ein Musou-Angriff mindestens dutzende Gegner ins Verderben zieht, nach und nach meine Offiziere die feindlichen Camps einnehmen und ich schließlich den Boss besiege, bin ich in meinem Element: Popcorn-Kloppmist vom Feinsten. Gehirn aus und die Knöpfe malträtieren. Oder auch: Nette Unterhaltung für zwischendurch - so wie immer.


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