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Killzone: Mercenary (Shooter) von Sony
Killzone: Mercenary
Killzone: Mercenary
Science Fiction-Shooter
Entwickler: Guerrilla Games
Publisher: Sony
Release:
04.09.2013
Spielinfo Bilder Videos

Was für ein Panorama: Auf den ersten Blick könnte man Killzone: Mercenary fast mit einem gestreamten PS3-Spiel verwechseln. Überall spiegelt sich die Sonne auf den fein verwitterten Metallkonstruktionen der Helghast - und dank voller Bildschirmauflösung sieht all das sogar eine ganze Ecke schärfer aus als Uncharted: Golden Abyss. Können die häppchenweise servierten Söldner-Aufträge auch spielerisch fesseln?



Little Big Shooter

Technisch ist Killzone: Mercenary ein absolutes Brett: Ob die feinen Spiegelungen...
Technisch ist Killzone: Mercenary ein absolutes Brett: Ob die feinen Spiegelungen...
Hinter der grafischen Pracht steckt Guerillas neues britisches Studio in Cambridge, welches schon bei LittleBigPlanet Erstaunliches aus der PSP kitzelte (damals noch unter dem Namen SCE Cambridge). In den letzten Jahren hat sich das Team offenbar intensiv mit der Vita-Hardware auseinandergesetzt - und wieder ist die Arbeit von Erfolg gekrönt. Anders als im ebenfalls sehr ansehnlichen Uncharted: Golden Abyss wird das Geschehen in der nativen Auflösung des Schirms berechnet, wodurch die Grafik deutlich sauberer wirkt.

Während ich auf Helghan unter einem Metallgerüst ins Freie laufe, ist das Panorama beeindruckend: Wie in der Realität passen sich die Augen langsam an die gleißende Sonne an, welche sich in ein paar Pfützen widerspiegelt. Überall an den Gerüsten gibt es feine Roststellen und glänzende Strukturen zu entdecken. Wenn ich vor meinem bärtigen Söldner-Kollegen Ivanov stehe, erkenne ich sogar die fein herausgearbeiteten Maschen seiner Uniform.

Killzone 1,5


...beeindruckende Panoramen...
...beeindruckende Panoramen...
Zusammen mit  ihm fahre ich auf einem Schlauchboot zu einem Trümmerfeld, hinter dem ein wichtiger Helghast-Kreuzer liegt. Auf dem Schiff sollen wir uns Entschlüsselungs-Codes unter den Nagel reißen, welche das Abhören erheblich erleichtern würden. Diesmal ist die Kampagne kein nahtloses Abenteuer, sondern besteht aus in sich abgeschlossenen Infiltrationen. Ähnlich wie in Unit 13 werden die Missionen an die mobile Plattform angepasst und dementsprechend häppchenweise serviert. Hier sind die Einsätze allerdings deutlich üppiger mit Zwischensequenzen ausgeschmückt. Ein Nachteil der portionierten Erzählweise ist, dass ich nicht in einen ähnlichen Spielfluss kam wie in Killzone 2, 3 oder Nathan Drakes Vita-Abenteuer.

Die Geschichte startet nach dem Ende des ersten Serienteils. Ich schlüpfe in die Rolle von Arren Danner, einem ehemaligen UCA-Soldaten, welcher mittlerweile als Söldner für die Phantom Talon Corp. kämpft. Das Unternehmen hat sich nur dem Profit verschrieben und nimmt daher sowohl Aufträge für die ISA als auch für die Helghast an. Cash ist alles, was zählt: Das macht mir mein Auftraggeber gleich zu Beginn mit markigen Worten klar.

Harte Sitten


...oder fein ausgearbeitete Figuren: Alles strotzt nur vor Details - und läuft trotzdem flüssig.
...oder fein ausgearbeitete Figuren: Alles strotzt nur vor Details - und läuft trotzdem flüssig.
Leider haben sich die Autoren und Synchronsprecher etwas zu sehr ins Zeug gelegt: Wenn meine Kollegen mit gepresster Stimme harte Sprüche ablassen und übertrieben martialisch lachen, erinnert das beinahe schon an Zeichentrickserien wie Mask oder Transformers. Die mit osteuropäischem Akzent vorgetragenen Weisheiten des Waffenhändlers Blackjack haben mich dagegen immer wieder zum Schmunzeln gebracht: „So, mein Freund, ein Tag am Meer! Ein paar Helghast abknallen, einen Kreuzer in die Luft jagen – das Leben ist schön!“ Seine praktischen Waffenautomaten stehen überall auf dem Schlachtfeld herum.

In den rund 15-30 Minuten langen Aufträgen muss ich z.B. einen vektanischen Botschafter nebst Überläufer aufspüren oder die Luftabwehr sabotieren. In klassischer Egoshooter-Manier ballere ich mich durch Helghast-Trupps und setzte technische Gadgets, so genannte Vanguards ein.

 

Kommentare

  • Wir müssen endlich Spaß definieren. Alles vereinheitlichen!
  • Ja, weil es sich anders spielt und grafisch besser aussieht. Wie jeder weiß, kann man nur Spiele vergleichen, die sich gleich spielen und gleich aussehen.
  • Moment mal, ein Handheld-SciFi-Shooter lässt sich nicht mit einem Handheld-SciFi-Shooter vergleichen?

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