Luft holen und Durchatmen
Sam ist in diesem Jahr für die Gegenseite aktiv, genauer gesagt für eine Terror-Organisation namens JBA. Aber ganz so wie es aussieht, sind die Dinge selbstverständlich nicht gelagert. Schließlich hat der Agent nicht die Seiten gewechselt, sondern
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| Schicke Zwischensequenzen bringen die Handlung voran. |
So einfach ist das für einen guten Buben wie Fisher aber nicht, denn die Gegenseite will Blut sehen. Das heißt für euch: Bringt ihr möglichst viele Polizisten um, steigt euer Ansehen bei der JBA. Einen ordentlichen Schub bekommt euer Ruf, wenn der Anführer der Terroristen, Emile, bestimmte Personen für immer ausschalten will und ihr seinem Befehl nachkommt. Das einzige Problem neben einem schlechten Gewissen ist Third Echelon, euer Arbeitgeber. Der könnte die Mission nämlich als gescheitert ansehen, wenn Unschuldige eurem Übereifer zum Opfer fallen. Und somit ist es an euch, immer ein Auge auf das "Beliebheits-Barometer" zu werfen und die Balance zwischen Bösewicht und Gesetzestreuem zu halten.
Farbtupfer?
Die Entwickler versprechen sich davon Farbe auf dem 4P-Exklusiv: Senior Coordinator Derek Chan im Gespräch mit dem Lead Sound Designer Romain His
Antlitz des bisher eher einseitig charakterisierten Gutmenschen. Und bei mir hat es im Ansatz tatsächlich funktioniert: Als die Vertrauensskala gefährlich in Richtung Third Echelon zeigt, habe ich die nächsten Feinde nicht einfach ausgeknockt, sondern fies gemeuchelt. Fühlt sich merkwürdig an, verursacht ein schlechtes Gewissen und hat sein Ziel damit treffsicher erreicht.
Die Frage ist natürlich: Was wäre passiert, hätte ich weiterhin den netten Jungen gespielt? Dann hätten die Männer der JBA Verdacht geschöpft und ich müsste ein eingeschobenes Missionsziel erfüllen, um meine Glaubwürdigkeit wiederherzustellen. Mir wird z.B. aufgetragen, innerhalb von wenigen Minuten an eine bestimmte Tür zu klopfen, um Emile davon zu überzeugen, dass Sam nicht heimlich dessen Basis erkundet. Schwierig wird das übrigens allein dadurch, dass die Übersichtskarte ihrer Bezeichnung nicht gerecht wird. Wer sich schlecht in der virtuellen Umgebung zurechtfindet, dem hilft das komplizierte Fummeln mit der Karte kaum. Schade auch, dass keine wirklich fiesen Brocken warten, bei denen Mr. Fisher
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| Das gewohnte Bild: Die Gegner suchen Sam, während der im Schatten einer Mauer lauert. |
Bruce Willis´ Friseur
Vielleicht erwarten den Agenten später drastischere Situationen, denn zumindest im normalen Spielverlauf scheinen sie enthalten zu sein: Auf der E3 wurde ein Abschnitt gezeigt, in dem Fisher vor dem Hintergrund eines Bürgerkriegs agiert. Dort hat er die Wahl, unschuldige Zivilisten zu retten oder im Schatten der öffentlichen Hinrichtung vorbei zu schleichen. Es geht dabei übrigens nicht nur um eure Glaubwürdigkeit, sondern auch um den Fortgang der Geschichte. Die entwickelt sich nämlich je nachdem, wie ihr vorgeht. Zum einen erhaltet ihr von euren Partnern JBA und Third Echelon eine jeweils andere Ausrüstung, denn wer euch mehr vertraut, liefert spezielle Waffen und weitere hilfreiche Gegenstände.


