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Castlevania: Lords of Shadow 2 (Action) von Konami
Dracula vs. Satan
Castlevania: Lords of Shadow 2
Action-Adventure
Entwickler: Mercury Steam
Publisher: Konami
Release:
27.02.2014
27.02.2014
27.02.2014
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Castlevania ist Kult: Seit 1986 peitschen sich die Belmonts als Vampirjäger durch die Videospielgeschichte - vom Amiga über den DS bis zur PlayStation . Selbst Konamis radikale Modernisierung im Jahr 2010 hat die Faszination nicht gebrochen, sondern mit frischem Blut belebt; satte 88% war uns das Action-Adventure wert. Ob Castlevania: Lords of Shadow 2 daran anknüpfen kann, verrät der Test.



Das Dilemma des Gabriel Belmont

Nach langem Schlaf wird Dracula erweckt: Er soll helfen, keinen Geringeren als Satan aufzuhalten.
Nach langem Schlaf wird Dracula erweckt: Er soll helfen, keinen Geringeren als Satan aufzuhalten - dessen Helfer sorgen bereits für Chaos in den Straßen.

Er hatte eine Frau, einen Sohn und war ein tapferer Mann. Jetzt hat er Kobolde, Hexen und ist der gefürchtete Dracula. Er könnte als Unsterblicher noch sehr viele  Mützen Schlaf nehmen und irgendwann zum Frühstück eine gut gekühlte Jungfrauen verspeisen. Aber so einfach lässt sich die Vergangenheit scheinbar nicht von der Gegenwart trennen. Gabriel Belmont ist zwar mittlerweile Dracula, aber seine Menschlichkeit kämpft immer noch gegen den Vampir, zumal seine Familie durch seine Erinnerungen geistert. Außerdem lässt man ihn einfach nicht in Ruhe ausschlafen.

Als man ihn erweckt, sieht er aus wie eine abgemagerte Bestie. Kein Wunder: Es sind viele Jahrhunderte vergangen - aus dem Mittelalter wurde die Moderne. Was soll er jetzt hier? Ein alter Bekannter namens Zobek braucht seine Hilfe im Kampf gegen einen biblischen Feind. Kein Geringerer als Satan will die Erde unterwerfen. Seine Akolythen sind bereits unterwegs, um mit Giftags und Dämonen für Chaos in den Straßen zu sorgen. Falls Dracula hilft, die Diener des personifizierten Bösen zu besiegen, soll er seine Sterblichkeit zurückgewinnen. Ein guter Deal oder eine geschickte Erpressung? Zear hat man als Vampirfürst in der folgenden Story ohnehin keine Wahl und wird etwas zu oft wie ein Laufbursche hin und her geschickt wird, aber die Saga findet zumindest erzählerisch ein würdiges Ende.

Verwirrende Einbahnstraße

Wenn Dracula die Welt retten will, muss er die Akolythen Satans besiegen.
Wenn Dracula die Welt retten will, muss er die Akolythen Satans besiegen - darunter eine sehr störrische Lady.

Wer den Vorgänger Castlevania: Lords of Shadow nicht gespielt hat, dürfte vom Einstieg allerdings verwirrt werden, der direkt an die bisherigen Geschehnisse anknüpft. Mercury Steam fackelt nicht lange und stürzt den Spieler sofort in einen pompösen Bosskampf. Nach diesem actionreichen Erdbeben drosselt die Regie allerdings merklich das Tempo und leitet in eine fast schon ermüdend lineare Phase über, in der Dracula langsam seine Kräfte und Fähigkeiten zurückgewinnt. Der Einstieg schmeckt wie ein chaotisch zusammen gemixter Cocktail - er hat durchaus feurige Nuancen, aber wirkt nicht harmonisch abgestimmt.

Es werden nicht nur viele Namen und Ereignisse genannt, es werden auch Schauplätze gewechselt, Träume eingeflochten und man findet schnell zig Tagebücher von alten Rittern. Wer sie alle besitzen will, muss übrigens auch ohne Feinde kräftig zuschlagen: Man bekommt für das Zerdeppern von Kisten und Möbeln nicht nur Erfahrungspunkte, sondern auch Tränke oder eben Tagebücher - dieses plumpe Wüten will so gar nicht zum Vampirfürsten passen.  In den Tagebüchern kann man zwar einige interessante Einblicke in die Geschichte gewinnen, aber viel zu selten werden diese auch spielerisch genutzt, indem man dort z.B. Hinweise, Geheimnisse oder vielleicht sogar Kampfbewegungen versteckt. Sobald man eine neue Waffe findet, werden im Buch sofort alle möglichen Manöver aufgelistet.

Kommentare

  • Hab mir das jetzt auch besorgt, erster Eindruck ist nicht schlecht!
  • So, hab das Ding jetzt ein paar Stunden gespielt und muss hier mal eines festhalten. Ich kenne keine Spielereihe und schon gar keine Triologie, bei der sich die einzelnen Teile so massiv von einander unterscheiden. Lords of Shadow, Mirror of Fate und Lords of Shadow 2 - das gefällt mir prinzipiell  [...] So, hab das Ding jetzt ein paar Stunden gespielt und muss hier mal eines festhalten. Ich kenne keine Spielereihe und schon gar keine Triologie, bei der sich die einzelnen Teile so massiv von einander unterscheiden. Lords of Shadow, Mirror of Fate und Lords of Shadow 2 - das gefällt mir prinzipiell sehr gut, zumal die wichtigsten Kernelemente trotzdem immer beibehalten wurden und man einfach an anderen Sachen rumgearbeitet hat. Desweiteren sieht LoS 2 oftmals fantastisch aus, die Sequenzen spielen in einer ganz anderen Liga, als bspw. bei God of War oder DmC.Was hier geboten wird, ist beinahe ganz großes Kino. Tolle Gesichtsanimation, super ausgeleuchtet, extrem detailierte Charaktere und überhaupt auch im Spiel eine grundlegend richtig saubere Optik. Keine Framerate Probleme, kein Tearing, einfach ein saubere Optik. Dennoch kommt es manchaml doch zu störenden Bugs. Nichtsdestotrotz wirkt das Spiel optisch richtig edel. Unterm Strich muss man aber sagen, wirkt das Spiel derzeit noch ein wenig chaotisch und unrund. Jetzt fährt man mal beim Artdesign eine eindeutigere Linie, aber das Spieldesign wirkt etwas zerstückelt. Also quasi genau andersrum als beim Vorgänger. Da wirkten die einzelnen Levels wie so ein Who is Who aus der Fantasy/Gothic Welt mit ein bisschen Tim Burton, aber das Spieldesign war halt total konsequent und absolut flüssig und stimmig. Hat aber definitiv beides absolut seinen Reiz. Eine der interessantesten Spielereihen der letzten Generation.
  • habs jetzt grad durch. wo soll denn die unüberwindbare schleichpassage gewesen sein? waren jetzt nicht das gelbe vom ei, aber auch nicht so das problem.

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