Gran Turismo 6 - gc-Vorschau, Rennspiel, PlayStation 3 - 4Players.de

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Gran Turismo 6 (Rennspiel) von Sony
Gran Turismo 6
Simulation
Entwickler: Polyphony Digital
Publisher: Sony
Release:
06.12.2013
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Während Microsoft mit Forza Motorsport 5 auf der neuen Konsolengeneration durchstartet, lässt man es bei Sony etwas langsamer angehen: Zwar wird Gran Turismo 6 irgendwann auch für die PlayStation 4 erscheinen, doch vorerst dürfen nur PS3-Rennfahrer hinters Steuer der über 1000 Boliden. Kazunori Yamauchi höchstpersönlich gab sich die Ehre, auf der gamescom über den aktuellen Stand der Entwicklung zu informieren...  


Zeitverschwendung

Video
Recyclung oder würdige Fortsetzung?
Sonderlich ergiebig war es nicht, was der Serien-Vater an Neuigkeiten rund um Gran Turismo 6 für die gamescom im Gepäck hatte. Seine Präsentation drehte sich vor allem um die Gran-Turismo-Vision-Modelle, die nach Release häppchenweise den Weg ins Spiel finden sollen: Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Reihe fragte das Studio die Autobauer, ob sie nicht exklusive Konzept-Studien für das Spiel erschaffen könnten – und die Resonanz war überwältigend. Von deutschen Schwergewichten wie Audi, BMW und Volkswagen über Japaner wie Honda und Nissan bis hin zu Alfa Romeo und Aston Martin arbeiten derzeit zahlreiche Hersteller an den so genannten „Vision Cars“. Mehr noch, denn selbst branchenfremde Unternehmen wie Nike sowie Designer wollen mit futuristischen Entwürfen zum Jubiläum beitragen. Mercedes Benz startete sogar einen Wettbewerb unter den weltweiten Niederlassungen, um das beste Konzept-Design zu ermitteln. Kleine Enttäuschung: Das Cockpit dieser Fahrzeuge wird vorerst nicht modelliert, weil es doppelt so viel Zeit in Anspruch nehmen würde, sie ins Spiel zu implementieren. Wie bei den Standard-Karossen wird man also auch hier mit einer generischen Ansicht leben müssen, falls es eine solche überhaupt geben sollte.

Streckenausbau

Cockpits werden für die "Vision-Cars" vorerst nicht modelliert.
Cockpits werden für die "Vision-Cars" vorerst nicht modelliert.
Neben vielen alten Bekannten wird man auch einige Neuzugänge in der Streckenauswahl finden: Auf der Messe wurde die britische Traditionsstrecke Brands Hatch und der Goodwood Hill Climb enthüllt – eine willkommene Ergänzung. Zudem feiert der Apricot Hill Raceway sein Comeback und steht sowohl in einer Tag- als auch in einer Nachtvariante zur Verfügung. Weitere Szenarien für den Foto-Modus und Strecken-Editor wurden ebenfalls angekündigt, darunter das Solargelände Gemasolar, das sizilianische Siracusa sowie Sehenswürdigkeiten in Valencia.

Yamauchi verspricht, dass bei Gran Turismo 6 mehr Wert auf den Benutzerkomfort bei Online-Rennen gelegt wird. Man habe viel aus dem Vorgänger und dem Feedback der Nutzer gelernt – tatsächlich erfreut sich GT5 selbst heute noch großer Beliebtheit. Eine Mehrspieler-Lobby lässt sich einfach aufsetzen und gibt dem Leiter zahlreiche Möglichkeiten, die Veranstaltung den eigenen Wünschen anzupassen. So darf man u.a. die
Die meisten Wagen des gigantischen Fuhrparks dürfte man schon aus dem Vorgänger kennen.
Die meisten Wagen des gigantischen Fuhrparks dürfte man schon aus dem Vorgänger kennen.
Wahrscheinlichkeit von Witterungsveränderungen sowie das Tempo von Tag-/Nachtwechseln festlegen.

Schwächelnde Technik?


Die Fahrphysik ist zwar wie gewohnt top, doch wie schon auf der E3 schwächelt die neue Grafikengine immer noch zu oft und ist weit davon entfernt, die angepeilten 60 Bilder pro Sekunde konstant auf den Bildschirm zu zaubern. Vielleicht wäre es doch die bessere Entscheidung gewesen, sich von Anfang an auf die PS4-Version zu konzentrieren, an der laut Yamauchi bereits fleißig geschraubt wird. Und nicht nur das: Auch an einem mobilen Ableger der Reihe wird bei Polyphony Digital gearbeitet, doch steht ein Zeitraum für den Release hier genauso wenig fest wie bei der PS4-Premiere von Gran Turismo.




 
Was für eine furchtbare Präsentation von Yamauchi-san: Anstatt konkret auf die überarbeitete Fahrphysik sowie das neue Reifenmodell einzugehen oder die Fortschritte gegenüber dem Vorgänger an Beispielen zu demonstrieren, wurde über die Hälfte der Zeit mit einer langweiligen Aneinanderreihung von Powerpoint-Folien der „Vision-Cars“ sowie kurzen Impressionen der neuen Schauplätze verplempert. Erst bei einer kleinen Mehrspieler-Session bekam man einen Eindruck vom eigentlichen Spiel – und die Begeisterung hält sich in Grenzen. Warum? Weil die überarbeitete Grafikengine derzeit noch weit davon entfernt ist, das Renngeschehen mit konstanten 60 Bildern pro Sekunde zu inszenieren und auch die Motorenklänge immer noch stark zu wünschen übrig lassen. Auf mich wirkt es so, als würde Sony Gran Turismo 5 durch den Recycling-Wolf drehen und mit leicht erweiterten Inhalten einfach neu veröffentlichen. Zumindest erschließt sich mir bis heute nicht, was den sechsten Teil so viel besser macht als seinen Vorgänger. Auf der Messe wäre die Chance da gewesen, es mir und allen anderen zu zeigen. Sie wurde vertan.

Einschätzung: nicht möglich


Vergleichbare Spiele

Kommentare

PunkRockGuy schrieb am
Melcor hat geschrieben:
PunkRockGuy hat geschrieben:
Zu einem guten Rennspiel gehören meiner Meinung nach[...] ein Schadensmodell .
Diese ständige Geschreie nach einem Schadensmodell nervt mich. Da kommt dann so ein halbgarer Mist wie im GT5-Update oder in Forza raus.
Wenn man mit fast 300 Sachen crasht, sieht das dann so aus:
http://www.youtube.com/watch?v=VAucJ9YCHeo
So ein harter Aufprall, da hat es doch glatt den ganzen Lack vom Auto gerissen. Zerstört jedwede Glaubwürdigkeit. Dann lieber gar keins, so sieht mein Auto wenigstens weiterhin schön aus, oder einen Game Over Screen bei fatalen Crashs.
Wenn es nicht mindestens so aussieht, kann mir der Schaden gestohlen bleiben:
http://www.youtube.com/watch?v=KppTmsNFneg
Und selbst das ist noch stark verbesserungswürdig.
Ich kann deine Meinung zwar verstehen, jedoch fand ich das Schadensmodell in Forza ausreichend. Hatte viele tolle Rennen mit Freunden im Splitscreen, wo sich jemand verschätzte, den Wagen beschädigte und einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gab. Sehr spannend und dynamisch.
Zurück zu GT...Ich finds irrsinnig schade, dass zwar so viel implementiert ist, aber irgendwie nichts so richtig. Langstreckenrennen mit wenigen Autos und ohne dynamischen Spritverbrauch/realistische Reifenabnützung, ein meiner Meinung nach sinnbefreiter b-spec Modus, Nascar und Rally ohne gute Physik, etc.
Den mit Abstand meisten Spaß am Spiel hatte ich bei den Rennen und Events mit strikten Vorgaben. Die Fahrherausvorderungen und Lizenztests waren sehr toll gemacht und ich bin lange gesessen um diese zu komplettieren. Den normale Karrieremodus hingegen fand ich langweilig
M1L schrieb am
Melcor hat geschrieben:
M1L hat geschrieben:
Mir ist ehrlich gesagt weder ein nennenswerter grafischer noch physikmäßiger Unterschied beim Spielen der Demo aufgefallen.
Ich frage mich wie du gespielt hast. Ich habe abwechselnd Autumn Ring in der Academy Demo und GT5 gespielt und da fällt bei beidem ein großer Unterschied auf. Neue Beleuchtung, mehr Details auf der Strecke. Die Fahrphysik wurde stark erweitert. Während in GT5 alle Autos praktisch steif auf dem Boden kleben, egal wie man in eine Kurve fährt, wird in GT6 tatsächlich sowas wie eine Federung simuliert. Gerade beim Nissan Leaf schwankt das Auto breachtlich, was man auch am Lenkrad spürt. In GT5 konnte man ja mit nem hohen VW Bus mit 150 Sachen brutal in eine Kurve einlenken und das Ding hat nichtmal gewackelt.
Die Änderung der Aufhängung/Federung ist mir mittlerweile auch bewusst (wird auch im Video erwähnt). Beim Spielen selber ist es mir aber nicht so stark aufgefallen :oops:
Grafische Unterschiede konnte ich so aber wirklich nicht feststellen. Dafür müsste man schon beide Spiele nebeneinander laufen lassen oder zumindest hintereinander, so wie du, um da was zu merken.
Aber Grafik hin oder her, darauf kommt es mir nicht mehr an bei GT. Die Premium Autos lassen mir auch heute noch das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Ich bin gespannt auf GT6, überzeugt aber noch nicht.
greenelve schrieb am
In Forza 1 waren KI Fahrer immer auf ihrer Linie unterwegs....völlig egal ob ein Spieler mit seinem Auto im Weg ist...das wirkt dann auch sehr aggressiv... >.>
Levi  schrieb am
zumindest GummibandKI und Aggressives Fahren, wirst du in GT nicht finden ;) ...
( dafür aber auch kein Intelligentes :D )
greenelve schrieb am
Dann muss aber auch die KI besser werden. Nichts ist ärgerlicher als eine ständig rammende KI...
..klar es kann es passieren, in der 55. Runde in einem Unfall ohne Selbstverschulden auszuscheiden, aber es ist noch zu oft der Fall...
Gummiband KI, aggressives Fahren um intelligentes Verhalten vorzutäuschen... es ist noch zu offensichtlich..
schrieb am

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