Tales of Vesperia - Test, Rollenspiel, Xbox One X, Nintendo Switch, PlayStation 4 - 4Players.de

 

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Tales of Vesperia (Rollenspiel) von Bandai Namco Entertainment
Rückkehr zum Zehnjährigen
Action-Rollenspiel
Entwickler: Namco Tales Studio
Release:
02.07.2009
11.01.2019
09.2009
11.01.2019
11.01.2019
11.01.2019
11.01.2019
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Spielinfo Bilder Videos
Die Original-Veröffentlichung von Tales of Vesperia auf Xbox 360 liegt mittlerweile fast zehn Jahre zurück. Dank der Definitive Edition von Bandai Namco kann man das Anime-Rollenspiel im Jubiläumsjahr nun wieder auf aktuellen Systemen erleben. Wie gut es gealtert ist und welche Neuerungen es gibt, klärt der Test.

Altes und Neues

Tales of Vesperia konnte mich bereits 2009 begeistern. Und auch die Definitive Edition zog mich direkt wieder in ihren Bann. Die Story ist nach wie vor packend, die Charaktere sympathisch, die Kämpfe facettenreich, der Umfang beachtlich (mehr dazu im Test).
Charakter-Neuzugang Patty Fleur hatte bisher nur in Japan nach Schätzen gesucht.
Charakter-Neuzugang Patty Fleur hatte bisher nur in Japan nach Schätzen gesucht.
Die Neuauflage bietet neben den Originalinhalten der Xbox-360-Fassung zudem alle Zusatzinhalte der nur in Japan erschienenen PlayStation-3-Umsetzung.

So sind Ritterkumpel Flynn Scifo erstmals als vollwertiges und Piratenmaid Patty Fleur als komplett neues Gruppenmitglied an Bord, was die Party auf bis zu neun spielbare Charaktere anwachsen lässt. Die Neuzugänge fügen sich dank zusätzlicher Anpassungen weitestgehend harmonisch ein. In den jederzeit pausierbaren Echtzeit-Kämpfen wird man von bis zu drei KI-Partnern oder lokalen Mitspielern begleitet und kann neben bekannten auch neue Angriffe und Fertigkeiten einsetzen.

Licht und Schatten

Die individuell anpassbare und stufenweise automatisierbare Kampfsteuerung geht auf allen Plattformen bis auf das oft unfreiwillige Spezialangriffe auslösende Abschmettern bzw. Bewilligen von Item-Nutzanfragen der KI gut von der Hand.
Die in drei Schriftarten darstellbaren Texte sind auf der Switch auch unterwegs gut lesbar.
Die in drei Schriftarten darstellbaren Texte sind auf der Switch auch unterwegs gut lesbar.
Zusätzliche Touch-Funktionalität auf Switch wird leider nicht unterstützt. Die Cel-Shading-Grafik sieht dank hoher Auflösung und Weichzeichnereffekten auch heute noch ordentlich aus. Auf der Switch kann die Bildrate hier und da zwar spürbar ins Stottern geraten, in den Kämpfen blieb sie während der Testphase jedoch stets stabil und auch sonst fiel sie weder stationär noch mobil in wirklich bedenkliche Bereiche ab. Auf Xbox One X und PlayStation 4 gab's hingegen nur minimale Ruckler.

Dass die bis auf wenige Patzer gut eingedeutschten Texte auch im Handheld-Modus der Switch bestens lesbar sind, verdient hingegen Lob. Ebenso wie die deutlich erweiterte Vertonung, die inzwischen fast sämtliche Story-Sequenzen und -Dialoge abdeckt. Neuerdings kann sogar frei zwischen englischer Synchronisation und japanischem Originalton gewählt werden - allerdings immer nur vor Spielbeginn.
Es gibt nicht nur deutlich mehr Sprachausgabe, Zwischensequenzen und Dialoge können auch übersprungen werden.
Abgesehen von deutlich mehr Sprachausgabe, können Zwischensequenzen und Dialoge neuerdings auch übersprungen werden.
Wer einen zweiten Durchlauf anstrebt oder unfreiwillig den Löffel abgibt und einen alten Spielstand laden muss, wird sich zudem freuen, dass sich Zwischensequenzen jetzt endlich auch überspringen lassen.

Schnelle Ortswechsel auf der Weltkarte sind fortan ebenfalls möglich. Kartenfunktion und Kamerakontrolle sind aber nach wie vor sehr eingeschränkt, was heute fast noch ungewohnter wirkt als damals. Dafür gibt es aber nicht nur frische Charaktere, Schauplätze und Ereignisse, sondern auch zusätzliche Musik, Bosse, Items, Rezepte und Nebenaufgaben inklusive eines neuen Minispiels. Auch ehemals kostenpflichtige DLC-Kostüme wurden direkt ins Spiel integriert. Dass die Switch-Version zehn Euro mehr kostet als die PS4- und Xbox-One-Fassungen, ist allerdings weniger schön...

Kommentare

Xris schrieb am
yopparai hat geschrieben: ?
19.01.2019 15:17
Was erwartest du, das ist ein japanisches Anime-RPG. Mit 35 ist man scheintot. :D
Nee aber mal im Ernst, ich glaube das ist ein altes Übersetzungsproblem. Die Japaner verwenden je nach Altersunterschied stark unterschiedliche Begriffe bei Ansprechen, das lässt sich in westlichen Kulturen gar nicht so gut voneinander trennen. Da wird aus einem Herrn mittleren Alters halt auch schon mal ein Opa.
Gut möglich. Was ich dann jedoch nicht verstehe weshalb es sich auch noch verhält. So benimmt sich kein 35 jähriger sondern ein gut doppelt so alter Mann. Oder hat hat man sich bei der Übersetzung noch mehr Freiheit genommen? Schließlich wird im Spiel sein tatsächliches Alter nicht explizit erwähnt.
Übersehe ich irgendetwas oder drückt man immer nur die gleichen Kombos? Kann man irgendwie auch taktieren und in das Kuddelmuddel etwas Anspruch bekommen?
Du kannst jeden Charakter individuell taktisch einstellen über das entsprechende Menü in den Optionen. Und fuer mehr als ein paar Knöpchen drücken bist du mit grade mal 7 Stunden leider noch weit genug. Insgesamt kannst du im Endeffekt sogar sehr lange Komboketten ineinander verknüpfen. Inkl Nutzung der Limits.
Wenn du Abwechslung willst empfehle ich dir Spiele auch mal mit den anderen Charakteren. Unterscheiden sich nämlich teils recht stark voneinander. Und du profitiert generell davon in jedem Tales das ich bis jetzt gespielt habe wenn du öfter mal die Charaktere wechselst. Und man kann nicht Frueh genug...
Krulemuk schrieb am
Ich bin jetzt 7 Stunden im Spiel und bin von der Welt und den Charakteren positiv angetan. Das Kampfsystem verkommt bei mir aber zum wilden Knöpfchen drücken. Gefällt mir bisher leider überhaupt nicht. Übersehe ich irgendetwas oder drückt man immer nur die gleichen Kombos? Kann man irgendwie auch taktieren und in das Kuddelmuddel etwas Anspruch bekommen?
yopparai schrieb am
Was erwartest du, das ist ein japanisches Anime-RPG. Mit 35 ist man scheintot. :D
Nee aber mal im Ernst, ich glaube das ist ein altes Übersetzungsproblem. Die Japaner verwenden je nach Altersunterschied stark unterschiedliche Begriffe bei Ansprechen, das lässt sich in westlichen Kulturen gar nicht so gut voneinander trennen. Da wird aus einem Herrn mittleren Alters halt auch schon mal ein Opa.
Xris schrieb am
Und diskriminierend ist Vesperia auch noch. Ich hab grade mal aus Interesse gegoogled wie "alt" der "alte Mann" (also Raven) eigentlich sein soll: 35. Ernsthaft? :o
ChiefMayhemSoap schrieb am
Es ist verrückt, aber trotz vieler guter Spiele, spiele ich häufig alte Spiele noch einmal. Und ja, ich bin einer der Deppen, die sich die Spiele dann in neuer Version noch einmal zulegen. Irgendwie... man weiß, was man bekommt... und wenn es gefällt. Trotzdem irgendwie verrückt. Und Tales of Vesperia wird definitiv noch einmal gekauft und wieder durchgespielt. :? :D
schrieb am

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