Bulletstorm - Test, Shooter, PC, Xbox One, PlayStation 4 - 4Players.de

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Bulletstorm (Shooter) von Gearbox Publishing
Die Rückkehr des Spaß-Shooters
Science Fiction-Shooter
Entwickler: People Can Fly
Release:
25.02.2011
21.02.2011
25.02.2011
07.04.2017
07.04.2017
Spielinfo Bilder Videos
Vor gut sechs Jahren hat ein Shooter nicht nur den örtlichen Jugendschutz beschäftigt, sondern auch für eine Menge Unterhaltung an den virtuellen Abzügen gesorgt. Sein Name: Bulletstorm. Seinerzeit hierzulande nur in einer massiv geschnittenen und damit spaßbefreiten Version erschienen, wurde die internationale Variante indiziert. Rechtzeitig zum Release der Full Clip Edition auf aktuellen Systemen wurde die Action, die das Schlagwort „Kill with Skill“ propagierte, vom Index entfernt. Wir haben uns für den Test erneut mit Energiepeitsche und coolen Sprüchen auseinandergesetzt.

Retro-Action mit Spaß und ohne Index

Vor etwa sechs Jahren wehte mit Bulletstorm von People Can Fly (Painkiller) ein unglaublich frischer Wind durch den von Militäraction à la Call of Duty, Battlefield  und Medal of Honor dominierten Shooter. Technisch dank Unreal Engine und Co-Publishing samt Unterstützung von Epic bis auf Kleinigkeiten ein kleines Meisterwerk und mechanisch mit beiden Beinen im Run-and-Gun alter Zeiten verwurzelt, sorgte die "Kill-with-Skill"-Dynamik für Jubelstürme in unserer Redaktion. Der deutsche Jugendschutz zeigte sich jedoch weniger begeistert. Die eingesetzte Ragdoll-Physik war der USK damals prinzipiell ein Dorn im Auge und die Möglichkeiten, sich seiner tumben Widersacher über die Umwelt, den Fußtritt oder die Energiepeitsche im Zusammenspiel mit Projektilen zu entledigen, taten ihr Übriges. Sprich: Die deutsche Version wurde nahezu aller Spaß-Elemente beraubt, die internationale ungeschnittene Version, auf der unser Test von damals beruhte, wurde indiziert. Mittlerweile - und damit genau rechtzeitig für die Neuveröffentlichung von Bulletstorm in der so genannten Full Clip Edition - wurde die brachiale Action deindiziert. Sprich: Erstmalig können Spieler hierzulande ganz offiziell und ohne Grauimport die Ballerei so genießen wie sie eigentlich geplant war. Und wir können nochmals ganz laut die Wertung des ursprünglichen Tests herausschreien: 87%.

Das Herz macht Freudensprünge, wenn diese Kombos über den Bildschirm jagen und das Punktekonto auffüllen.
Das Herz macht Freudensprünge, wenn diese Kombos über den Bildschirm jagen und das Punktekonto auffüllen.
Doch wen interessiert der Indexschnee von gestern, wenn Bulletstorm sich anschickt, auch die modernen Shooter so aufzumischen wie die tatsächlich seinerzeit von Electronic Arts veröffentlichte Fassung damals? Denn natürlich hat sich die Action ihre Qualitäten immer noch bewahrt. Vor allem das Skillsystem, das sehr gut mit dem Freischalten neuer Waffen bzw. Erweiterungen für die Wummen verknüpft war, funktioniert so gut wie eh und je und sorgt für einen motivierenden Kreislauf. „Normale“ Abschüsse werden nur mit einem Minimum an Punkten belohnt.  Mit der Kombination verschiedener Waffen oder von Umgebungselementen wie Kakteen, Schienen, Abgründe, Stromleitungen, explodierende Fässer etc. mit dem potenten Tritt oder der Energiepeitsche sorgt man nicht nur für höhere Punktzahlen, sondern entdeckt auch stets neue Skillshots. Die Punkte, die man hier sammelt, können an den vielleicht einen Tick zu häufig zur Verfügung stehenden Stationen nicht nur gegen Munition, sondern auch gegen neue Upgrades für die zig Waffensysteme samt Sekundärfunktionen freigeschaltet werden. Und damit wiederum stehen neue Skillshots zur Verfügung, die entdeckt werden können.  Ein verhängnisvoller Motivationsstrudel, der zum Experimentieren anregt – der aber auch im Rahmen dessen zu einigen Toden führt, was angesichts der nach wie vor unklar verteilten Kontrollpunkte zu ganz leichtem Frust führen kann.

Schick wie eh und je


Für Vorbesteller gratis, alle anderen müssen 4,99 für den Duke als Hauptdarsteller der Kampagne zahlen - werden dafür aber auch mit Jon St. John als Sprecher entschädigt.
Hail to the King: Für Vorbesteller gratis, alle anderen müssen zusätzlich für den Duke als Hauptdarsteller der Kampagne zahlen - werden dafür aber auch mit Jon St. John als Sprecher entschädigt.
Dass die KI-Routinen der Gegner nur weitgehend auf direkten Angriff bzw. geskriptete Fluchtwege innerhalb der linearen Abschnitte zugeschnitten sind, tut dem Spaß keinen Abbruch. Zumal sie sie durch Masse und durchaus ernstzunehmende Treffsicherheit punktuell immer wieder für Gefahr sorgen. Und der Rest vom Spaß wird durch die Kulisse generiert, die bereits 2012 mit zum Besten gehörte, was seinerzeit betrachtet werden durfte und die mit ihren Verbesserungen und Anpassungen an aktuelle Systeme immer noch viel her macht. Die Farbpalette wurde überarbeitet, es wurden neue Filter hinzugefügt, während die maximale Auflösung ebenso angehoben wurde (auf PS4 Pro und PC bis 4K) wie die Bildrate, die auf Konsole mit fluffigen 60 Bildern pro Sekunde überzeugt, während sich in den überschaubaren Einstellungen für die PC-Fassung sogar Schalter für bis zu 240 FPS finden. Die Xbox-One-Version hat allerdings mit den angestrebten 60 Bildern zu kämpfen, geht in seltenen Fällen für einen kurzen Moment drunter (was sich allerdings nicht auf Spielsituationen auswirkt) und kompensiert evtl. Defizite durch geringes Tearing. Doch trotz dieser Mankos sorgt die Fassung für die Microsoft-Konsole für ebenso viel gute Laune wie auf den anderen Systemen.


Kommentare

sabienchen schrieb am
Natürlich ist das Bestellen von indizierten Titeln legal...(Gilt für Liste A als auch Liste B Indizierung)
Und der Besteller macht sich hier NIE strafbar, auch wenn er minderjährig ist.
-______________-
Erst bei Beschlagnahmten (Liste B indizierung + gerichtlicher Einzelbeschluss) Titeln können die Behörden tätig werden..
Hier gilt aber ebenso:
Der KAUF und der Besitz von beschlagnahmten Spielen ist LEGAL.
Das kann maximal vom Zoll an der Grenze abgefangen werden, und man bleibt als Käufer auf den Kosten sitzen.
Einzig der gewerbsmäßige Handel beschlagnahmter Titel VON Deutschland aus ist illegal.
Temeter  schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben: ?
15.04.2017 10:12
Temeter  hat geschrieben: ?
15.04.2017 08:13
Aber wie gesagt, das ist 'in einem Internetforum gehört', KA wie viel da dran ist.
Garnichts.
Bestenfalls ne rechtliche Lücke, sofern ein Minderjähriger sich 18er-Titel im Netz bestellt.
Aber hauptsache indizierte Spiele können nicht in Deutschland vernünftig gekauft werden. Den Kindern zuliebe. Die davon weniger behindert werden, als die Erwachsenen.
Hab auch gerade mal geguckt, anscheinend war das unklar für eine Weile. Aber die anscheinend gabs 2009 von oberster Stellen und BPJM grünes Licht beim nachfragen.
http://www.videogameszone.de/Jugendschu ... en-692606/
Sehr schön, ist das deutsche Gesetz zur Abwechslungs mal nicht völlig bekloppt.
Todesglubsch schrieb am
Temeter  hat geschrieben: ?
15.04.2017 08:13
Aber wie gesagt, das ist 'in einem Internetforum gehört', KA wie viel da dran ist.
Garnichts.
Bestenfalls ne rechtliche Lücke, sofern ein Minderjähriger sich 18er-Titel im Netz bestellt.
Aber hauptsache indizierte Spiele können nicht in Deutschland vernünftig gekauft werden. Den Kindern zuliebe. Die davon weniger behindert werden, als die Erwachsenen.
Temeter  schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben: ?
12.04.2017 05:31
JuJuManiac hat geschrieben: ?
11.04.2017 19:59
Leider damals nur als Raubkopie, weil legal in Deutschland ungeschnitten nicht zu bekommen. Wenn das Spiel ungeschnitten bei Steam kommt, ist es gekauft. Für mich einer DER vorzeige Shooter.
Wusste garnicht, dass Importspiele auf einmal illegal sind. :roll:
Ich meine mal gehört zu haben (also keine echte Quelle), dass es grundsätzlich nicht legal ist, per Post diese Jugendschutzbedingungen zu umgehen.
Aber wie gesagt, das ist 'in einem Internetforum gehört', KA wie viel da dran ist.
Jazzdude schrieb am
ChrisJumper hat geschrieben: ?
11.04.2017 20:42
Das Spiel wäre als Plus-Game mal toll. - Wie ist das eigentlich mit 18er Titeln bei PS-Plus? Kann man die mit einem Konto das keine 18er Freigabe hat dann nicht kaufen oder wenigstens Vormerken?
Killzone: Mercanaries war mit seiner Freigabe ab 18 schon einmal in PS+.
edit: Ups, das war ja gar nicht deine Frage. Da kann ich nur die Vermutung anstellen aber: Der einschaltbare Jugendschutz der PS4 verhindert das Starten entsprechender Spiele ohne Passwort, daher denke ich mal, dass das zufügen zum Account kein Problem darstellen wird.
@topic:
Ich konnte um ehrlich zu sein nie nachvollziehen, wie einige (gerade Oldschool-Fans!) Bulletstorm in einem Zug mit Titeln wie Doom oder Quake nennen konnten und scheinbar immer noch können.
Das Spiel hat seine Qualitäten, auf jedenfall. Aber nachdem ich neulich wieder mal die 360 Version angeschmissen hatte, habe ich nach weniger als einer Stunde wieder gelangweilt ausgemacht. Die Schießeisen machen durch ihre Kreativität enorm viel Spaß, Grafik und Präsentation sind auch heute noch berauschend und der Tritt macht die erste Stunde auch richtig Spaß.
Der Grund warum mich der Titel dann doch langweilt ist schlicht, dass er sich so schrecklich langsam und bockig anfühlt. Alleine die fehlende Möglichkeit zu Springen nimmt extrem viel Dynamik aus den Gefechten, die ich z.B. auch wieder im neuen Doom so genossen habe. Zwar ist die Möglichkeit zu Rutschen eine willkommene Erweiterung, aber keine Alternative.
Das zweite Problem ist die eingeschränkte Munition. Wie soll Waffenporno-Feeling aufkommen, wenn man mir nicht genug Munition in die Hand gibt?
Der Supershot...
schrieb am

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