Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals - Test, Rollenspiel, PlayStation 4 - 4Players.de

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Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals (Rollenspiel) von Square Enix
Klassische Rollenspielkost aus Fernost
3D-Rollenspiel
Entwickler: Square Enix
Publisher: Square Enix
Release:
07.2017
04.09.2018
04.09.2018
2019
Alias: Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals
Spielinfo Bilder Videos

Während Dragon Quest 10 der Weg in westliche Gefilde noch verwehrt blieb, hat es Dragon Quest 11: Streiter des Schicksals in überarbeiteter Form bis nach Europa geschafft. Für welche Rollenspiel-Fans das Grund zum Jubeln bedeutet, verrät der Test.



Schweres Erbe

Dragon Quest 11 entführt den Spieler in die Fantasy-Welt Erdria, wo man sich in einem kleinen Dorf zusammen mit Kindheitsfreundin Sandra einem Initiationsritus unterzieht. Doch der frei benennbare Held ist, wie sollte es anders sein, für Größeres bestimmt.
Der einst als Findelkind aufgezogene Protagonist tritt ein schweres Erbe an.
Der einst als Findelkind aufgezogene Protagonist tritt ein schweres Erbe an.
Das wissen auch die Dorfbewohner, die den mit einem mysteriösen Mal versehenen Protagonisten einst als Findelkind aus dem Fluss gefischt hatten und den jungen Mann nun schweren Herzens auf den Weg zu ihrem König schicken.

Am königlichen Hof wird man allerdings alles andere als mit offenen Armen empfangen und gar als Spross der Finsternis beschimpft und inhaftiert. Zwar gelingt einem kurz darauf zusammen mit einem anderen Kerkerinsassen die Flucht, doch um mehr über das Mal und die Reaktionen der Leute drauf herauszufinden, müssen noch weit mehr Hindernisse überwunden und Gefahren gemeistert werden.

Illustre Gesellschaft

Auf seiner Suche nach Antworten ist man aber zumindest nicht allein, denn neben Zellengenosse Erik schließen sich bald auch noch weitere Weggefährten der abenteuerlichen Reise quer durchs ganze Land an. Dabei ist man zu Fuß, zu Ross oder per Schiff unterwegs und besucht fremde Dörfer, Städte oder Ruinen, um mehr über seine Herkunft und Bestimmung zu erfahren.

Natürlich geht es auch dieses Mal wieder um den Kampf zwischen Licht und Finsternis - eine klassische Heldengeschichte um einen Auserwählten wie sie in mittlerweile über 30 Jahren Dragon Quest schon so oft erzählt wurde.
Der Held bleibt in den Story-Sequenzen und Dialogen leider als einziger komplett stumm.
Der Held bleibt in den Story-Sequenzen und Dialogen leider als einziger komplett stumm.
Trotzdem verliert man nie das Interesse Teil dieser unglaublich charmant inszenierten Abenteuergeschichte zu sein. Für die Veröffentlichung im Westen hat Square Enix vielen Charakteren sogar eine Stimme gegeben und englische Synchronsprecher engagiert.

Auf den Mund gefallen

Nur der Protagonist bleibt leider völlig stumm und wirkt so in den Dialogen immer wieder wie ein Fremdkörper oder Sonderling. Diskrepanzen gibt es auch im Zusammenhang mit der deutschen Lokalisierung, die an sich sehr gut gelungen ist und sogar Reime, Akzente und Dialekte bietet, aber eben auch viele Eigennamen aufweist, die nicht mit der englischen Vertonung harmonieren.

Kommentare

T-Sam schrieb am
Xris hat geschrieben: ?
Gestern 03:43
...Weshalb ihr wegen dem Speichersystem immer noch so ein Fass aufmacht. Die Statuen sind schon großzügig platziert, es gibt Auto Save. In den Vorgängern gab es innerhalb von Dungeons keine Möglichkeit zu Speicher. Auch nicht auf der World Map. Und auch kein Auto Save. Und so leicht wie das neue DQ ist...
Und einem Souls wird es dann als supergut ausgelegt das es nur nur alle paar Kilometer einen Savepoint und kein Auto Save hat und darüber hinaus auch noch um ein vielfaches schwerer ist. Ausserdem solltet ihr dann auch konsequenterweise jedem Shooter vorwerfen das man nicht jederzeit Speicher kann. Auch hier hat das nix mit technischen Einschränkungen zu tun.
Das war nicht als Kritik gemeint... mehr daß DQ der Tradition derart verpflichtet scheint, daß Features, wie das freie Speichern auf der WorldMap, "versteckt" werden.
Xris schrieb am
T-Sam hat geschrieben: ?
17.09.2018 21:02
Raskir hat geschrieben: ?
17.09.2018 20:26
:lol:
Hoffe das klappt so wie geplant :)
Na, das tu ich auch :lol:
Jetzt mal Scherz beiseite:
Daß DQ seiner Tradition verpflichtet ist, und in welchem Ausmaße, sieht man, finde ich, am Deutlichsten am Speichersystem.
Man kann ja einglich nur an Kapellen und Statuen speichern... so wie es immer schon war.
Nun kann man aber auch warpen, wodurch ein Quicksave gemacht wird.
Man könnte also einglich freies Speichern zumindest auf der WorldMap anbieten.
Würde wohl keinen Unterschied machen. Dennoch gibbet die Funktion nicht.
Insofern kann ich schon verstehn wenn man DQ übertriebenes Traditionsbewusstsein "vorwirft".
Da gibts bestimmt noch mehr Beispiele.
Aber:Lieber so, als den Clusterfuck erleben, die so manch andere Traditionsserie durchmachen muss.
DQ steht nunmal für eine Form von Spiel, die es heute so (fast) nicht mehr gibt. Schon gar nicht AAA.
Insofern bin ich froh über jedes liebgewonnene Detail, das beibehalten wurde und drücke dann ein...
Marosh schrieb am
Nach 115 Stunden habe ich das Spiel beendet. Mir fehlen zwar noch 3 Trophäen, aber die sind fix gemacht.
Im Internet liest man oft was von "Post Game". Lasst euch nicht in die Irre führen. Das ist KEIN Post Game, auch wenn die Credits liefen. Danach kommt noch sehr viel Hauptgeschichte.
Ich bin leider darauf reingefallen. Als die Credits liefen dachte ich, ich sei mit der Geschichte durch. Im Post Game schaue ich mir manchmal Guids an, damit ich nicht 100h für Geheimnisse und Trophäen brauche. Da bin ich über fette Spoiler gestolpert und merkte, dass die Geschichte nicht zu Ende ist. *grml* Hätte ich mal 5 Minuten länger gespielt, dann wäre mir das wohl aufgefallen. Naja, selbst schuld.
Man kann das eher als Hybrid sehen. Es gibt noch genug Story und nebenbei trifft man auf die schwersten Gegner bzw. sammelt die beste Ausrüstung. Irgendwie wirkt es aber auch, als hätte Zeit/Geld/Lust gefehlt nach den Credits. Da werden einige Sachen ziemlich beiläufig abgehandelt. Nach dem Motto:
"Hey, wie weit seid ihr mit dem Spiel?"
"Akt 1 und Akt 2 sind fertig. Der rote Faden in Akt 3 steht auch schon. Wir müssen nur noch die Geschichten drum herum ausbauen"
"Keine Zeit dafür. Pakt die Credits nach Akt 2. Lasst Akt 3 so wie er ist. Der Spieler kann es ja als Post Game und 'true final boss' sehen"
Das ist keine Kritik, ich fand es halt nur komisch. :D
Die Bosse in Akt 3 und auf schwer sind definitv anspruchsvoll. Selbst auf lvl 99 und mit bester Ausrüstung gibt es ein paar Bosse, die ordentlich zuhauen. Top! Einen konnte ich tatsächlich nur besiegen, indem ich alle Register zog, Accessoires optimierte und ein paar Kraftkirschen und Elfenelixiere zu mir nahm.
Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Spiel. Von mir bekommt es den Platin-Award.
VincentValentine schrieb am
muecke-the-lietz hat geschrieben: ?
19.09.2018 13:45
VincentValentine hat geschrieben: ?
18.09.2018 12:35
weiß nicht wann ich das letzte mal bei einem Videospiel so viel gelacht habe
SpoilerShow
Sylvando und seine Karnevalstruppe :lol: und dann noch das Kostüm was ich bekommen habe
SpoilerShow
Alter, das hatte ich gerade am Montag und ich war so fertig danach. Ist das eine geil bekloppte Stelle. Und das eigene Kostüm inklusive Tanz- und Winkanimation ist der Hammer. Zumal die Stats von diesem bekloppten Kostüm frecherweise nicht mal schlecht sind. :lol:
SpoilerShow
Finde vor allem die Animationen richtig gut gemacht
Todesglubsch schrieb am
Bin jetzt im dritten Akt angekommen, also dem Postgame, und kann nur sagen:
1. Ich kann dieses ewige Gruppengenicke nicht mehr sehen. Haben Japaner keine anderen Zustimmungsgeste als Nicken?
2. Es könnte an diesem Punkt viel Ärger vermieden werden, wenn der Hauptcharakter nun endlich mal sein SCHEISS MAUL aufmachen würde.
schrieb am

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