Detroit: Become Human - Test, Adventure, PlayStation 4 - 4Players.de

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Detroit: Become Human (Adventure) von Sony
Was bin ich?
3D-Adventure
Entwickler: Quantic Dream
Publisher: Sony
Release:
25.05.2018
Spielinfo Bilder Videos
Führt der Erfindungsreichtum des Menschen zu seinem Untergang? Kann künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickeln – und wie geht die Gesellschaft damit um, wenn sich ein eigener Wille formt? Diese Fragen stellen sich derzeit nicht nur Wissenschaftler, sondern auch David Cage, der drei Androiden auf eine dramatische Reise zwischen Selbstfindung und den Kampf gegen feindselige Menschen schickt.

Knifflige Abwägungen

Wer sich schon als Mensch manchmal sozial unbeholfen fühlt, sollte sich erst einmal in die Haut eines Androiden im Science-Fiction-Adventure Detroit: Become Human versetzen. Stellt euch vor, ihr seid euch selbst nicht im Klaren darüber, ob ihr überhaupt ein Bewusstsein besitzt. Oder ob die neuen „Gedanken“ nur ein Systemfehler sind, die einen freien Willen nur simulieren. Das allein ist eigentlich schon verwirrend genug, wenn man vor der Persönlichkeitsänderung tagein, tagaus nur Befehlen folgte. Zusätzlich muss man sich ständig entscheiden, wie man mit Menschen interagiert, die auch im Jahr 2038 noch extrem unterschiedlich auf ihre elektronischen Helfer reagieren. Wem vertraut man sich auf der Flucht an, ohne Minuten später von einem Rückholkommando des Herstellers Cyberlife demontiert zu werden? Wie viel ist die eigene Existenz eigentlich wert – und ist man bereit, dafür menschliches Leben zu opfern? All diese Fragen muss der Spieler im Laufe des Abenteuers immer wieder beantworten, was uns manchmal verdammt schwer fiel.

Kara sucht eien Unterschlupf und ihre eigene Identität.
Genug ist genug: Karas Ausbruch aus der Herrschaft ihres gewalttätigen Besitzers wird cool inszeniert.
Wer schon einmal ein Adventure von David Cage gespielt hat, kann sich vorstellen, wie solche Momente ablaufen. Rätsel gibt es hier nur sporadisch zu lösen, im Zentrum steht neben zahlreichen Reaktionstests vor allem die Geschichte mit ihren Entscheidungen, welche die Handlung an zahlreichen Abzweigungen beeinflusst. Man schlüpft abwechselnd in die Rolle von drei Androiden, welche die Epidemie der elektronischen „Abweichler“ aus unterschiedlichen Perspektiven erleben. Die aus der frühen Technik-Demo bekannte Haushaltshilfe Kara rettet die Tochter ihres gewalttätigen Besitzers und befindet sich danach auf der Flucht, während sie ihre mütterlichen Gefühle und eigenen Wünsche erforscht. Pfleger Markus hat dagegen Glück mit seinem gutmütigen Besitzer: Der alternde Künstler versucht sogar, seinem synthetischen „Ziehsohn“ die Konzepte einer eigenen Persönlichkeit und von Kreativität zu vermitteln. Nach einem dramatischen Zwischenfall mit dem echten Sohn muss aber auch Markus fliehen und begibt sich auf die Suche nach einem sagenumwobenen Geheimversteck abtrünniger Androiden.

Innere Ruhe der Maschine

Auf der anderen Seite steht der synthetische Ermittlungsspezialist Connor. Er ist ein kriminalistischer Prototyp, der den rapide ansteigenden Fehlfunktionen und sogar Morden ehemals treuer Androiden auf den Grund geht. Obwohl er sich als ordnungsgemäß funktionierende Maschine nicht mit Selbstzweifeln herumplagen muss, ist es auch für ihn gar nicht so einfach, mit seinem launischen menschlichen Partner Hank umzugehen. Ist es überhaupt die richtige Strategie, sich gegenüber dem dauerbesoffenen Kollegen einfühlsam (oder kumpelhaft schroff) zu geben? Der depressive Cop hat offenbar an seiner Vergangenheit zu knabbern und kann Androiden ganz und gar nicht leiden.

Cop-Androide Connor bleibt auch in brenzligen Lagen wie einer Geiselnahme die Ruhe selbst.
Der T-1000 lässt grüßen: Cop-Androide Connor bleibt auch in brenzligen Lagen wie einer Geiselnahme die Ruhe selbst.
Wie wird Connors strenge Auftraggeberin es aufnehmen, wenn der eigentlich auf Rationalität und Zielstrebigkeit getrimmte Agent plötzlich „menschelt“, um im Team besser voranzukommen? Steht es ihm als Maschine überhaupt zu, Menschlichkeit zu imitieren und nachzubohren? Der Spieler entscheidet, wie sehr er der Sache im Laufe der Geschichte auf den Grund geht, was sich auch im späteren Verlauf erfreulich stark bemerkbar macht. Zudem dürfte manch ein Spieler lange drüber nachgrübeln, ob er überhaupt möchte, dass die Ermittlungen Erfolg haben. Die anderen Schützlinge befinden sich schließlich auf der Flucht vor den Behörden. Diese gegensätzlichen Ziele bringen zusätzliche Dynamik ins Spiel. Immer wieder hält man plötzlich inne und überlegt, ob es überhaupt etwas Gutes ist, wenn man geradeso erfolgreich den „Gegner“ infiltriert und mit perfektem Timing ein paar Widersacher KO schlägt.

Kommentare

CryTharsis schrieb am
DARK-THREAT hat geschrieben: ?
06.06.2018 17:58
SpoilerShow
- Alice, der Android, ist mir irgendwie suspekt
Cage braucht halt seinen bullshit twist. :?
greenelve schrieb am
tendenziell hat geschrieben: ?
10.06.2018 14:16
aber das spiel werd ich mir mal anschauen .
ist das nur konsole , exclusiv oder sowas?
Ist nur PS4.
tendenziell schrieb am
Um mich mal nur auf das fettgedruckte auf der ersten Seite zu beziehen, ohne das Spiel selbst zu werten,hab mich auch null darüber informiert.
Mich fasziniert die Frage wie Menschen reagieren wenn eine KI Bewußtsein entwickelt.
Wie ich reagiere weiß ich, hat aber auch keinen Einfluss und ist völlig unerheblich.
Wie übrigens bei den meisten Menschen.
Es ist wichtig wie die reagieren, die Entscheidungen treffen können aufgrund ihrer Position.(Politiker , Millitärs als Bsp)
und da sehe ich einfach schwarz, tiefschwarz, schwarzes Loch schwarz.
Die werden das nicht als Lebewesen sehen ,erwarten das es einfach Befehle befolgt ,ausführt , als Ding das ohne eigene Meinung zu funktionieren hat. Leider haben Entscheider oft die Empathie eines Steins, nämlich keine ,jedenfalls in ihrem Job.
Dazu werden sie es noch scheiße behandeln.
Wie verhält sich wohl etwas das scheisse behandelt wird , unglaublich viel Macht besitzt ,wenn es online ist und sich bedroht fühlt?
Das Problem sind wie immer die Menschen in den entsprechenden Positionen die ihre Macht ,so sagt man :roll: , über die Wähler legimitimiert, bezogen haben.
Am ende wird man sagen: ja ihr seid selber schuld ihr hattet es doch in der Hand und wußtet vorher was wahrscheinlich passiert.
(jaja halts maul)
Finds aber auch irgendwie wichtig wenn das thematisiert wird bevor etwas passiert.
Ne Richtlinie wie man sich zu verhalten hat (öffentlich einsehbar) damit die Vollkackpfosten an der Macht keine scheisse bauen.
aber das spiel werd ich mir mal anschauen .
ist das nur konsole , exclusiv oder sowas?
Cakhmain schrieb am
winkekatze hat geschrieben: ?
08.06.2018 15:36
Denk dir einfach 0% Spielspaßwertung auf allen anderen Plattformen für Detroit. Dann passts wieder.
Ach ich warte einfach bis ich Pensionist bin und spiel all die Spiele von Quantic Dreams auf dem Oldtimer PS4.
sabienchen schrieb am
Da fehlen noch 10 Punkte bei der Bewertung, weils NUR auf PS4 läuft..:Häschen:
schrieb am

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