Die Legenden von Andor - Brettspiel-Test, Brettspiel, Spielkultur - 4Players.de

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Die Legenden von Andor (Brettspiel) von Kosmos
Stimmungsvolles Fantasy-Abenteuer
Rollenspiel (Koop-Abenteuer)
Entwickler: Michael Menzel
Publisher: Kosmos
Release:
01.11.2012
Spielinfo Bilder Videos
Gors, Skrale, Wardraks - so heißen die Kreaturen, die zwei bis vier Helden das Leben schwer machen. Spätestens wenn man noch Drachen aufzählt, weiß man, wohin die Reise geht: In ein bedrohtes Fantasyreich. Vor Weihnachten sind parallel zur Hobbit-Verfilmung einige Brettspiele für Würfelhelden erschienen, darunter auch das offizielle Lizenzspiel. Waraum wir euch lieber „Die Legenden von Andor“ empfehlen, klärt der Test.

Königreich in Gefahr

Erstmals werden wieder Skrale gesichtet, Bauern fliehen vor Angst von ihren Höfen und man munkelt von noch größeren Gefahren – irgendetwas Düsteres lauert im Fantasyreich Andor. Das ahnt auch König Brandur, also ruft er
"Die Legenden von Andor" ist ein kooperatives Fantasy-Abenteuer für zwei bis vier Spieler. Es ist bei Kosmos komplett auf Deutsch erschienen und kostet knapp 30 Euro.
"Die Legenden von Andor" ist ein kooperatives Fantasy-Abenteuer für zwei bis vier Spieler. Es ist bei Kosmos komplett auf Deutsch erschienen und kostet knapp 30 Euro.
Helden auf, die im gemeinsamen Kampf das  Reich schützen und das Böse vertreiben: Ein Krieger, ein Zwerg, ein Zauberer und ein Bogenschütze können losziehen. So weit, so klassisch und unspektakulär. Aber schon beim ersten Aufbau entfaltet das Spiel seinen Charme, denn es wurde unheimlich liebevoll illustriert.

Die riesige Karte mit der Rietburg links oben, dem düsteren Wald sowie kleinen Ruinen, Brücken und Minen sorgt umgehend für märchenhaftes Fantasyflair. Man erkennt das Königreich Andor, das in kleine Regionen unterteilt ist, durch die man während des Abenteuers zieht.

Schöne Überraschung: Die Karte ist beidseitig bedruckt und zeigt beim Umdrehen noch eine halb unterirdische Variante mit sanften Übergängen von einer Waldlichtung zu einer düsteren Festung voller Kavernen. Dass hier jemand mit sehr viel Hingabe gezeichnet hat, wird auch beim Stöbern zwischen Heldentafeln und Legendenkarten, Ausrüstungs- und Kreaturenplättchen deutlich.

Vier Helden in kooperativer Mission

Der einzige Wermutstropfen: Es gibt leider keine Miniaturen, sondern lediglich bunt bedruckte Pappfiguren, die man in Plastikhalter steckt – auch die Helden. Zwar hat man nur vier Charaktere in weiblicher oder männlicher Variante zur Wahl, die im Gegensatz zu
Sehr ansenhlich, sehr groß und beidseitig einsetzbar: Die wunderschön illustrierte Karte von Andor.
Sehr groß und beidseitig einsetzbar: Die wunderschön illustrierte Karte von Andor. Das Spiel ist auch zu zweit unterhaltsam, entfaltet zu viert natürlich noch mehr Kommunikation und Planungstaktik.
komplexeren Rollenspielen kaum Attribute haben und auch nicht aufsteigen, aber sie unterscheiden sich ein wenig hinsichtlich der Sonderfähigkeiten, der Würfelmechanik sowie der Stärke.

Außerdem kann man sie vor allem mit neuer Ausrüstung wie etwa Schild, Bogen oder Helm verbessern, die man direkt auf die Heldentafel legt. Hier beschränkt sich das Spiel auf das Wesentliche - es ist also nichts für Waffenkammerwühler.

Der Bogenschütze kann z.B. aus der Distanz eines Kartenfeldes angreifen und wirft jeden Würfel einzeln hintereinander, bis er Stopp sagt und aufhört – fällt sofort die 6, dann liegt der Pfeil quasi schon perfekt in der Luft. Der Krieger ist natürlich sehr effektiv im Nahkampf mit bis zu vier gleichzeitigen Würfen; außerdem regeneriert er sich besser an Brunnen. Der Zwerg schlägt auch kräftig zu und kann in den Minen günstig seine Stärke erhöhen. Der Zauberer darf seinen einzigen Würfel in jeder Runde einmal komplett drehen und aus einer mageren 1 eine fette 6 machen. Erfahrene Rollenspieler wird stören, dass er keine arkanen Sprüche zur Auswahl hat.

Kommentare

WOOM schrieb am
Also wir haben als absulute Anfänger in diesem Genre und Gelegenheitsspieler (1 mal im Monat) inzwischen die ersten 3 Kapitel beim ersten Versuch bestanden. Allerdings muss ich zugeben, dass wir jedesmal sehr viel glück hatten. Wenn die Nebelfelder und Runen schlecht liegen, oder man ungünstige Missionen zieht, dann wird es erheblich schwerer. Gerade bei der 3 mission, hätten wir beim ziehen nicht noch mehr glück haben können ^^
WOOM schrieb am
Ich habe ein Spiel gesucht, dass ich mit meiner Frau spielen kann. Der Einstieg ist angenehm leicht, die Regeln werden vorbildlich während des spielens erklärt. Wir haben die erste Legende gespielt und ich wunder mich ein wenig darüber, dass sie von einigen als "so schwer" beschrieben wird. Wir sind da zu zweit recht entspannt durchmaschiert und hatten sogar noch 2 Tage über ... Wir freuen uns schon auf die nächsten Legenden...
PS.: Ich habe mir 4 Figuren bestellt, die ich anmalen werde, um die Helden zu ersetzen.
Erdbeermännchen schrieb am
Wir, meine Frau und ich, finden das Spiel sehr unterhaltsam und mögen es! ABER es ist bock schwer! Über legende 2 sind wir seid Wochen noch nicht hinaus! :-D
Rooster schrieb am
yup, es ist ziemlich schwierig. ich bin immer noch sehr begeistert, muss aber zugeben dass man schon ziemlich fehlerlos seine züge planen muss um eine legende zu schaffen. da der erzähler durch das töten von monstern stetig weiterbewegt wird entsteht schon ein ziemlich straffes korsett. da fehlt manchmal luft zum experimentieren. aber spannung ist vorhanden und jede legende war bis jetzt voller überraschungen. man braucht nur mitspieler die sich durchbeissen und auch einmal ne wiederholung in kauf nehmen können. als kinderspiel taugt es aber null...
Baralin schrieb am
Also ich find's bockschwer. Ich weiß nicht, ob das das richtige für mich ist...
schrieb am

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